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Das Champions League Finale 2017: Diese Taktiken der beiden Teams können wir erwarten

Die sich am Samstag, den 03.06.2017 im Finale der Champions League gegenüberstehenden Clubs Real Madrid und Juventus Turin haben mit ihrem Einzug ins Finale mit Rekordhalter AC Mailand mit 6 Teilnahmen am Endspiel der Königsklasse gleichgezogen. Allerdings bestritten sie die vorherigen fünf Finals doch mit recht unterschiedlichem Erfolg. Real Madrid gewann jedes einzelne seiner fünf Endspiele in der Champions League. Juventus Turin gewann nur ein einziges Mal, 1996, verlor aber vier Finals in diesem höchsten europäischen Clubwettbewerb. Während Real Madrid seine niederlagenlose Serie in Endspielen fortsetzen will, wird Juventus alles dafür tun, nach vier verlorenen Endspiel endlich einmal wieder den großen Henkelpott nach Turin zu holen. Doch mit welcher Taktik wird man diesen Versuch angehen? Und wie wird Real Madrid aus taktischer Sicht gesehen darauf reagieren? Zwei interessante Fragen, die in diesen Tagen nicht nur die absoluten Experten bewegen. Die Beschäftigung mit Taktik im Fußball ist schließlich schon seit einiger Zeit im Mainstream angekommen.

Juventus besteht nicht allein aus Defensive

Klar ist in jedem Fall, dass Juventus ein defensiv überaus gut organisiertes Team darstellt. So gut, trotz einer recht alten Abwehr, dass es selbst auf höchstem Niveau fast niemandem gelingt, Tore gegen Juventus zu erzielen. Barzagli, Bonucci und Chiellini bringen vor Gianluigi Buffon erfolgreich ihre ganze Erfahrung ein, an der sich fast alle Gegner die Zähne ausbeißen. Diese Spielphilosophie passt natürlich ganz grundsätzlich zum Klischee, das immer noch vom italienischen Fußball existiert. Dabei trat sogar Juventus selbst in den letzten Jahren nicht immer mit einem derartigen Bollwerk auf. Und auch wenn die AS Rom und der SSC Neapel in der abgelaufenen Saison der Serie A jeweils über 90 Tore erzielten, so lesen sich die 77 Tore von Juventus aus 34 Spielen auch nicht allzu schlecht.

Taktische Rollen sind klar verteilt

Auf der anderen Seite stehen alleine 106 Tore in der – allerdings mit 38 Spielen etwas längeren Saison der – spanischen La Liga bei Meister Real Madrid. In der Champions League gelangen Real Madrid in den bisher erst 12 Spielen dieser Saison sage und schreibe 32 Tore. Ein Schnitt von 2,66 erzielten Toren – und das bei Gegnern wie Borussia Dortmund, Atletico Madrid oder eben der FC Bayern München. Insofern ist die Marschroute beider Teams so simpel wie eindeutig zu beschreiben. Real Madrid rollt immer nach vorne an, wird auch in diesem Finale die Initiative ergreifen wollen, selbst wenn das gegen ein derart starkes Abwehrbollwerk natürlich schwierig werden wird. Aber mit der Offensivpower von Cristiano Ronaldo, Karim Benzema und auch Gareth Bale geht das kaum anders, selbst wenn alle drei sich über die Saison hinweg gesehen so ihre Schwächeperioden nahmen. Am Tag des großen Finales werden sie aber – vermutlich – voll da sein.

Atalanta Bergamo als Blaupause für Real Madrid?

Auf der anderen Seite steht ein Team, das mit kleineren Gegnern selbst auf offensive Weise kurzen Prozess macht. Bei Partien wie am Samstag, wo man sich, wie zu erwarten ist, auf Augenhöhe begegnen wird, spielt man eher die defensive Rolle. Abwartender, aber auch jederzeit in der Lage dazu selbst zuzuschlagen. Wie man der Offensivstärke von Juventus Turin den Zahn zieht, hatte allerdings vor kurzem noch Atalanta Bergamo in der Serie A vorgemacht. Das Team spielte stark mannorientiert und konnte so den nächsten Sieg von Juventus verhindern. Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass Real Madrid in einem solchen Finale mit einer derart altertümlichen Herangehensweise operieren wird. Dafür sind auch einige der Kräfte im Mittelfeld wie eben der deutsche Weltmeister Toni Kroos viel zu spielstark, als dass man in sie in solch ein Korsett zwängen könnte bzw. sollte.

Juventus mit immer mehr internationaler Erfahrung

Auf der Seite von Juventus kommt allerdings als weiteres Plus hinzu, dass das Team deutlich an Erfahrung auf höchstem Niveau gewonnen hat. Die Serie A beherrscht man schon seit Jahren beinahe nach Belieben, abgesehen von einem oder zwei hartnäckigen Konkurrenten. Doch international fehlte oft ein Quäntchen. Selbst, wenn man vor zwei Jahren das Finale im Olympiastadio in Berlin erreichte. Damals war man gegen den stärkeren FC Barcelona doch deutlich unterlegen. Nun befindet man sich selbst in der Lage, dass man eventuell eine Wachablösung im europäischen Spitzenfußball bewerkstelligen könnte.Dreimal erreichte Real Madrid mit der aktuellen Endspielteilnahme in Cardiff in den letzten vier Jahren das Finale der Champions League. Doch wird Real dieses Mal wieder gewinnen? Juventus’ Trainer Massimiliano Allegri stapelt tief. Es könne “keinerlei Rede davon sein, dass Juventus als Favorit in dieses Endspiel geht”. Doch vielleicht ist auch das schon nur Teil der Taktik, mit der man den Gegner in Sicherheit wiegen will. Schließlich widerspricht sein eigene Verteidiger Chiellini seinem Trainer ein wenig. Man habe in den letzten beiden Saisons in der Champions League deutlich an Erfahrung hinzugewonnen.

Fixpunkt Cristiano Ronaldo muss in Schach gehalten werden

Auf Seiten von Real Madrid bleibt bestehen, dass sich immer noch – trotz der vielen weiteren Spitzenspieler im Kader – alles um Cristiano Ronaldo dreht, der die wichtigen Bälle vorne bekommt, der die meisten Freistöße schießt und der aber auch immer noch mit Toren in rauen Mengen liefert. Kann man ihn über 90 Minuten ausschalten, wäre das schon die halbe Miete für Juventus. Das allerdings ist beinahe unmöglich zu bewerkstelligen. In jedem Fall darf man davon ausgehen, dass sich beide Teams lange Zeit auf hohem Niveau neutralisieren werden. Womöglich mit den besseren Nerven, die auch noch eine gewichtige Rolle spielen könnten, auf Seiten der Spieler von Juventus Turin. Großes Plus für Juventus, dass Sami Khedira wieder rechtzeitig zum Finale fit geworden ist. Wobei auch bei ihm so langsam die ersten Alterserscheinungen einsetzen. Möglicherweise verlässt man sich da auf Fähigkeiten des Deutsch-Tunesiers, die er so in den letzten Spitzen auf diesem Niveau gar nicht mehr einbringen kann. Dann täte Trainer Allegri gut daran, möglichst schnell auf diesen Fall der Fälle reagieren zu können – und zwar mit taktischen Umstellungen.

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