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Das ist die erste Runde im DFB-Pokal 2017/18

Am Sonntag wurde wie in Zukunft immer zum ersten Mal die 1. Runde des DFB-Pokals im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund ausgelost. Diesmal war es keine fußballferne “Losfee”, die die 32 Paarungen zusammenstellte, sondern der Ex-Nationalspieler Sebastian Kehl, der selbst lange Jahre in Dortmund als Profi spielte. Dabei wurde wie immer in den letzten Jahren aus zwei verschiedenen Töpfen gelost. Die 18 Erstligisten und die besten 14 Zweitligisten der vergangenen Saison waren in Topf 1 befindlich. Die übrigen Teams befanden sich in Topf 2, mehrheitlich Amateurclubs, die alle in dieser Partie automatisch Heimrecht genießen. Zu echten Krachern kam es bei dieser Auslosungsweise naturgemäß nicht, sofern man nicht Anhänger eines der unterklassigen Clubs ist.

Das “große Los”, wie es zumindest in den Medien dargestellt wird, zog dabei der Chemnitzer FC, der gegen den FC Bayern München antreten darf. Chemnitz zog über den Gewinn des Landespokals in den DFB-Pokal ein, dürfte aber als Drittligist zumindest nicht völlig gegen die zwei Klassen höher spielenden Bayern untergehen. Anders dürfte es dem zweiten Club gehen, der ein “großes Los” gezogen hat. Borussia Dortmund, der Titelverteidiger, reist an die Schweizer Grenze zum 1. FC Rielasingen-Arlen. Der Club spielt in der 6. Liga und alles andere als eine zweistellige Niederlage dürfte schon als Erfolg verbucht werden.

Einige spannende Lokal-Duelle dabei

Zufälligerweise haben sich überraschend viele regional interessante Duelle ergeben. Der Hamburger SV reist nicht allzu weit zum VfL Osnabrück. Borussia Mönchengladbach spielt im Westen beim ehemaligen Pokalsieger von 1953, Rot-Weiss Essen. Und der gerade so jäh abgestürzte TSV 1860 München empfängt den FC Ingolstadt.
Jeweils lokal interessante Partien, aufgrund der Klassenunterschiede aber wohl sportlich nicht übermäßig spannend, so steht zu erwarten.

Der Pokalschreck der letzten Saison, die Sportfreunde Lotte, die die Erstligisten Werder Bremen und Bayer Leverkusen ausschalteten, ist diesmal gar nicht qualifiziert. Also muss – hoffentlich aus neutraler Sicht – ein anderer Club diese Rolle in der DFB-Pokal-Saison 2017/18 übernehmen.

Ligen-interne Duelle

Duelle zwischen zwei Erstligisten kann es bei diesem Modus der Auslosung naturgemäß nicht geben. Allerdings hat die Losfee in Person von Sebastian Kehl zwei Paarungen zwischen Zweitligisten gezogen.

Arminia Bielefeld, der 15. der letzten Saison in der 2. Bundesliga, empfängt dabei Fortuna Düsseldorf. Der Zweitliga-Aufsteiger MSV Duisburg spielt gegen den 1. FC Nürnberg, was die Wiederholung der Erstrundenpartie der Saison 2014/15 ist, als die Duisburger ebenfalls zu Hause mit 1:0 gegen den “Club” gewannen.

Eventuell problematische Partien

Zwei Partien werden bei dieser Auslosung gewisse Bauchschmerzen bei den Veranstaltern verursachen. Weniger aus sportlicher Hinsicht, sondern weil die jeweiligen Fanszenen nicht gerade für ihre Friedfertigkeit in direktem Aufeinandertreffen bekannt sind. Da wäre im hohen Norden das Spiel Hansa Rostock gegen Hertha BSC, dazu kommt in Berlin selbst das Duell vom BFC Dynamo gegen den FC Schalke 04.

Mögliche Live-Spiele im TV

Alle 32 Partien der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal werde live im Pay-TV übertragen. Doch einige Partien werden auch im Free-TV übertragen werden. Üblicherweise ist das wegen des größten Interesses die Partie des FC Bayern München. Da der Chemnitzer FC durchaus ein wenig als Stellvertreter des Ostens gelten kann, wird die Partie Chemnitzer FC – FC Bayern München wohl das Livespiel der 1. Hauptrunde werden. Zumal die Chemnitzer Chancen als Drittligist deutlich besser sein dürften als jene des BFC Dynamo.

Komplette Übersicht über alle Partien der 1. Runde im DFB-Pokal 2017/18

Hier alle Spiele mit der jeweiligen Ligenzugehörigkeit der Clubs in Klammern:

  • TSV 1860 München (IV oder niedriger) – FC Ingolstadt 04 (II)
  • VfB Germania Halberstadt (IV) – SC Freiburg (I)
  • MSV Duisburg (II) – 1. FC Nürnberg (II)
  • VfL Osnabrück (III) – Hamburger SV (I)
  • Bonner SC (IV) – Hannover 96 (I)
  • 1. FC Magdeburg (III) – FC Augsburg (I)
  • Chemnitzer FC (III) – FC Bayern München (I)
  • Hansa Rostock (III) – Hertha BSC (I)
  • Energie Cottbus (IV) – VfB Stuttgart (I)
  • Sportfreunde Dorfmerkingen (VI) – RB Leipzig (I)
  • FC Rot-Weiß Erfurt (III) – TSG 1899 Hoffenheim (I)
  • SC Paderborn 07 (III) – FC St. Pauli (II)
  • Lüneburger SK Hansa (IV) – 1. FSV Mainz 05 (I)
  • Leher Turnerschaft (V) – 1. FC Köln (I)
  • Rot-Weiss Essen (IV) – Borussia Mönchengladbach (I)
  • Würzburger Kickers (III) – Werder Bremen (I)
  • 1. FC Schweinfurt 05 (IV) – SV Sandhausen (II)
  • SV Morlautern (V) – SpVgg Greuther Fürth (II)
  • 1. FC Saarbrücken (IV) – 1. FC Union Berlin (II)
  • FC Nöttingen (V) – VfL Bochum (II)
  • SSV Jahn Regensburg (II) – SV Darmstadt 98 (II)
  • SV Wehen Wiesbaden (III) – FC Erzgebirge Aue (II)
  • Arminia Bielefeld (II) – Fortuna Düsseldorf (II)
  • Eintracht Norderstedt (IV) – VfL Wolfsburg (I)
  • SpVgg Unterhaching (III) – 1. FC Heidenheim (II)
  • TuS Erndtebrück (IV) – Eintracht Frankfurt (I)
  • TuS Koblenz (IV) – Dynamo Dresden (II)
  • 1. FC Rielasingen-Arlen (VI) – Borussia Dortmund (I)
  • Karlsruher SC (III) – Bayer 04 Leverkusen (I)
  • SV Eichede (V) – 1. FC Kaiserslautern (II)
  • Holstein Kiel (II) – Eintracht Braunschweig (II)
  • BFC Dynamo (IV) – FC Schalke 04 (I)

In der 2. Runde wird dann frei gelost werden, sodass dann auch Erstliga-Duelle möglich sind.

Die Termine liegen zwischen dem 11. und 14. August 2017 – mit dem Vorteil auf Seiten der Zweitligisten, dass deren Saison da bereits 2 Spieltage alt ist, während die Erstligisten noch kein Pflichtspiel hinter sich haben (außer jene, welche in die Qualifikation zum Europapokal müssen). Das Finale findet wie immer seit 1985 im Olympiastadion in Berlin statt. Neuerdings wird aber an jedem Sonntag nach einen absolvierten Spieltag um 18h in der Sportschau der ARD die Auslosung der nächsten Runde stattfinden – und nicht erst mit einiger Zeit Verzögerung. Wer den Pokal gewinnen will, muss dabei gerade 6 mal seinen Gegner bezwingen – kein Weg zu einem Titel ist kürzer.

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