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Das ist Lauterns neuer Trainer Michael Frontzeck

Foto: Michael Frontzeck/Imago/Nordphoto

Das ist selbst in den ereignisreichen Bundesligen selten, wenn auch nicht einmalig. Ein Trainer, hier Jeff Strasser, muss aus gesundheitlichen Gründen längerfristig von seinem Job als solcher Abstand nehmen, plötzlich und mitten in der Saison. Da benötigt der betroffene Club 1. FC Kaiserslautern ad hoc einen Nachfolger, der sofort frei ist, einspringen kann und dem man auch noch mehr als nur akzeptable Arbeit zutraut. Schließlich steckt der 1. FC Kaiserslautern ganz tief im Abstiegssumpf. Gefunden hat man sehr rasch den seit 2015 nicht mehr als Trainer aktiven Michael Frontzeck. Hier stellen wir Lauterns neuen Trainer vor.

Vize-Europameister mit der Nationalelf als Spieler

Als gebürtiger Mönchengladbacher begann er seine Karriere als Fußballer natürlich auch bei Borussia Mönchengladbach. Nach nicht weniger als 7 Saisons und 190 Einsätzen – meist als Verteidiger – schlug er seine Zelte allerdings für längere Zeit beim VfB Stuttgart auf, wo er noch einmal für 5 Saisons als Stammspieler in der Bundesliga wirkte.

Es folgte ein Jahr beim VfL Bochum, ein Mini-Intermezzo zurück bei Borussia Mönchengladbach, ehe er es ins Ausland wagte, zu Manchester City. Von dort ging er noch einmal für zwei Saisons zum SC Freiburg, ehe er seine Karriere nach zwei weiteren Jahren wiederum bei Borussia Mönchengladbach beendete. Insgesamt kommt er auf 490 Ligaspiele in Deutschlands Profi-Fußball und 23 Einsätze in England. 39 erzielte Tore sind dabei für einen Verteidiger kein schlechter Wert, traf er doch fast in jedem 10. Spiel für seine jeweiligen Clubs.

Auch in die Nationalmannschaft wurde er berufen, kam hier auf 19 Einsätze und war im Kader für die EM 1992, die er als Vize-Europameister abschloss. Für eine ganz große Karriere in Deutschlands A-Auswahl hat es dann aber nicht gereicht, dennoch zählt er aufgrund seiner vielen Spiele in den deutschen Bundesligen zu den Großen seiner Zunft. Aktuell liegt er auf Rang 32 der ewigen Einsatzliste der 1. Bundesliga, noch vor Claudio Pizarro oder Gerd Müller.

Trainer-Karriere mit vielen kurzen Stationen

Interessanter für die Lauterer ist aber natürlich seine Karriere als Trainer, die sich ziemlich nahtlos an seine Zeit als Spieler anschloss. Zunächst war er für drei Jahre Co-Trainer wieder bei seinem Heimatclub Borussia Mönchengladbach. In dieser Zeit absolvierte er auch den Trainerlehrgang, den er mit Auszeichnung beendete. Nach seiner Entlassung zusammen mit Ewald Lienen holte dieser ihn wiederum als Co-Trainer zu seiner neuen Station Hannover 96. Im Jahr 2006 folgte dann das erste Engagement als Chefcoach, nämlich bei Alemannia Aachen. Die nächsten Stationen waren Arminia Bielefeld (2 Jahre), wieder Borussia Mönchengladbach (ebenfalls 2 Jahre) und zuletzt der FC St. Pauli für eine Saison sowie im Jahr 2015 noch einmal Hannover 96.

Allzu große Erfolg konnte er als Trainer nicht erreichen und sich auch jeweils nicht allzu lange auf seinen Stationen halten. Seit drei Jahren war er jetzt nicht mehr als Trainer tätig, dennoch wird man sich beim 1. FC Kaiserslautern – hoffentlich! – gut überlegt haben, Michael Frontzeck mit dieser schwierigen Aufgabe als Ersatz des erkrankten Jeff Strasser zu betrauen.

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