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Das ist Peter Bosz – der neue Trainer von Borussia Dortmund

Peter Bosz heißt der neue Trainer von Borussia Dortmund! Die Schwarz-Gelben haben am Dienstag den Nachfolger von Thomas Tuchel präsentiert, wobei der Niederländer nicht unbedingt die 1A-Lösung des BVB zu sein schien, buhlten diese doch intensiv um Lucien Favre, der aber keine Freigabe vom OGC Nizza bekam. Ajax Amsterdam hat hingegen seinem Cheftrainer keine Steine in den Weg gelegt und ließ Bosz nach Dortmund abwandern. Dort wird er auf ein Team treffen, was wie für ihn gemacht ist. Warum, das verraten wir in unserem Peter Bosz Portrait, in dem wir das neue Trainergesicht der Bundesliga genauer vorstellen werden.

Warum passt Neu-Trainer Bosz so gut zum BVB?

Mit Peter Bosz hat Borussia Dortmund einen interessanten und zugleich sehr begehrten Trainer für den vakanten Posten gefunden. Bei den Westfalen unterschrieb der Niederländer einen Vertrag bis 2019. Um Bosz aus seinem laufenden Kontrakt von Ajax Amsterdam herauszukaufen, sollen 5 Millionen Euro geflossen sein. So viel hat zuvor noch nie ein Klub in der Bundesliga für einen Trainer bezahlt, was zugleich ein Statement ist. Schließlich passt Bosz perfekt ins Anforderungsprofil der Dortmunder.

Offensive Spielweise & Händchen für Talente

Warum? Ganz klar, denn der 53-Jährige bevorzugt eine schnelle, offensive und spektakuläre Spielweise seiner Mannschaften. Davon konnte sich Fußball-Europa erst in der abgelaufenen Saison überzeugen, führte er doch Ajax Amsterdam mit berauschendem Fußball bis ins Finale der Europa League, wo man sich aber Manchester United geschlagen geben musste. Der Übungsleiter selbst erklärte erst kürzlich der englischen Zeitung „Guardian“: „Würde meine Mannschaft nur verteidigen und zerstören wie ich früher, würde mir das nicht gefallen”, erklärte der einstige defensive Mittelfeldspieler und ergänzte: „Ich habe mir gedacht, wenn ich schon auf der Bank sitzen muss, mache ich mir wenigstens einen schönen Nachmittag. Und wenn ich den habe, haben ihn die Fans auch.“ Es heißt, er gewinne lieber 5:4 als 1:0.

Neben seines Offensivfußballs wird Bosz ein hervorragender Umgang mit jungen Talenten nachgesagt. Es ist kein Zufall, dass das Durchschnittsalter von Ajax Amsterdam gerade einmal bei 22,7 Jahren lag, mit dem er in der nationalen Meisterschaft auch immerhin Vizemeister hinter Fexenoord Rotterdam wurde. Bosz hat – allen Widerständen zum Trotz – Ajax bei seinem Amtsantritt vor ziemlich genau einem Jahr radikal umgekrempelt. Dabei bewies er jede Menge Mut, zumal er als Spieler als auch als Technischer Direktor während seiner Karriere bei Erzrivale Feyenoord tätig war. Der Mut wurde aber letztlich belohnt.

Und da Bosz ein Faible für junge, talentierte Mannschaften zu haben scheint, dürfte ihn die Aufgabe in Dortmund zusätzlich gereizt haben. Schließlich warten im BVB-Kader mit Youngstern wie Ousmane Dembele, Julian Weigl, Christian Pulisic, Felix Passlack oder auch den beiden Neuzugängen Mahmoud Dahoud (Gladbach) und Dan-Axel Zagadou (Paris St. Germain) zahlreiche Rohdiamanten, die er schleifen und mit denen er in eine verheißungsvolle Zukunft starten kann. Zudem steht auch der BVB für offensiven Fußball, sodass die Vorzeichen für eine perfekte Liaison zwischen Trainer und Mannschaft kaum besser stehen könnten. Darüber hinaus sind auch keine Kommunikationsprobleme zu erwarten, da Bosz perfekt deutsch spricht. Schließlich kickte er während seiner aktiven Profikarriere Ende der Neunziger für ein halbes Jahr beim damaligen Bundesligisten Hansa Rostock.

Foto:Verwendung: kivnl / Shutterstock.com

Gegenpressing: 5-Sekunden-Regel & Spielintelligenz

Es gibt aber noch ein weiteren Beleg, warum Peter Bosz zweifelsohne ein geeigneter Kandidat für die Schwarz-Gelben ist. Denn auch er steht unheimlich auf schnelles Gegenpressing, wie es der BVB vor allem unter Jürgen Klopp nahezu inPerfektion zelebrierte. So installierte Bosz in Amsterdam die sogenannte Fünf-Sekunden-Regel. Denn das ist genau die Zeit, die der Gegner im Normalfall benötigt, um nach einem Ballgewinn wieder die Formation zu finden – genau diese fünf Sekunden seien nach der Philosophie von Bosz der beste Moment, um den Ball wieder zurückzuerobern. Bosz: „Barcelona hatte die Drei-Sekunden-Regel, aber wir sind nicht Barcelona. Also habe ich noch zwei Sekunden hinzugefügt.“

Den Gegner bei Ballverlust in Sekundenschnelle gewaltig unter Druck zu setzen und zugleich bei eigenem Ballbesitz nicht nur mit viel Kreativität sondern noch mehr Tempo nach vorne zu spielen, verlangt von den Spielern einiges ab. Sicher auch ein Grund, warum der achtmalige Nationalspieler auf blutjunge Kader baut, da neben einer mentalen Stärken insbesondere eine hohe körperliche Fitness gefragt ist. Gerade bei Ajax Amsterdam konnte man sehen, dass die Mannschaft oftmals sehr weit aufrückte und intensives, schnelles Pressing pflegte. Das betrifft selbstverständlich nicht nur einzelne Spieler, sondern die ganze Mannschaft ist um schnelle Ballgewinne bemüht. Da ist es wenig verwunderlich, dass Bosz keinen Hehl daraus macht, ein Bewunderer von Pep Guardiola und dessen Lehrer, dem mittlerweile verstorbenen, Johan Cruyff zu sein

Dabei ist es Bosz auch ungemein wichtig, intelligente Spieler in seiner Mannschaft zu haben. Intelligente Menschen braucht er hingegen weniger, wie er im „Guardian“ weiter erklärte: „Mir ist egal, wie sie in der Schule waren. Ich habe Typen getroffen, die in der Uni waren, aber keine intelligenten Spieler. Intelligente Spieler antizipieren, unintelligente reagieren – immer. Du musst wissen, was passiert, nicht, was gerade passiert ist.

Bosz & Tuchel: Gemeinsamkeiten des neuen und alten BVB-Trainer

Wenn man Peter Bosz und Thomas Tuchel vergleicht, lassen sich durchaus einige Gemeinsamkeiten zwischen dem alten und neuen BVB-Trainer erkennen. In allererster Linie die Lust und Freude am schnellen Offensivspiel mit einer jungen, entwicklungsfähigen Mannschaft. Zudem ist auch Bosz genau wie sein Vorgänger für seinen guten Umgang mit Talenten und seiner Akribie bekannt. Darüber hinaus haben beide bei ihrer Amtsübernahme bei Borussia Dortmund (Tuchel im Sommer 2015 aus Mainz kommend) keinen Titel vorweisen können.

2005 stieg Bosz mit Heracles Almelo in die Eredivisie auf, während seiner Tätigkeit bei Maccabi Tel Aviv wurde er Vizemeister und -pokalsieger, während er mit Ajax Amsterdam in der abgelaufenen Saison ebenfalls Zweiter in der Liga sowie Vize-Europa-League-Sieger wurde. In der Champions League scheiterte Amsterdam bereits in der Qualifikation deutlich am russischen Vertreter FK Rostow.

Auffallend ist zudem, dass sowohl Tuchel als auch Bosz mit ihren Teams extrem heimstark waren. Borussia Dortmund hat während der zweijährigen Amtszeit von Tuchel kein Bundesliga-Spiel verloren, während Ajax wettbewerbsübergreifend letzte Saison nur eine einzige Heimschlappe kassierte. In Tel Aviv, wo er sechs Monate Trainer war, verlor Bosz hingegen überhaupt kein Ligaspiel.

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