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Das sind die Aufstiegsfavoriten der 2. Bundesliga

Diesmal sind sich alle Experten einig: Nie war die 2. Bundesliga derart ausgeglichen und damit unvorhersagbar wie jetzt. Fast immer war zumindest einer der beiden (früher drei) Absteiger aus der 1. Bundesliga automatisch auch einer der Favoriten auf den Aufstieg in der folgenden Saison in der 2. Bundesliga. Im letzten Jahr war dies sogar enorm deutlich so und bewahrheitete sich mit dem direkten Wiederaufstieg von Hannover 96 und des VfB Stuttgart ja auch. Doch diesmal ist selbst jene Mehrheit der Experten relativ ratlos, welche sich vornehmlich mit dem Geschehen in der 2. Bundesliga befasst.

Vielleicht muss man für die Saison 2017/18 die Frage danach, wer Favorit auf den Aufstieg ist, im rückwärts gerichteten Ausschlussverfahren beantworten. Also: Wer sind die Aufstiegsfavoriten in der 2. Bundesliga oder schlauer gefragt: Wer zählt denn nun wirklich gar nicht dazu?

Zwei deutlich weniger starke Absteiger als sonst üblich

Ob man Bundesliga-Absteiger SV Darmstadt 98 wirklich völlig aus dem Kreis der Anwärter auf den Aufstieg rausnehmen muss, ist noch nicht klar. Deren Trainer Torsten Frings sieht für sich und seinen Club zwar keine Aufstiegschancen. Doch hatte man sich auch eine Liga höher trotz riesigem Punktabstand nicht aufgegeben. Dieser Kampfgeist könnte auch in der 2. Bundesliga zu mehr Punkten führen, als man zunächst annehmen würde.

Dennoch gilt der FC Ingolstadt als der eindeutig klarere Favorit von den beiden Absteigern darauf, es vielleicht auf Anhieb wieder zurück in die 1. Bundesliga zu schaffen. Allerdings ist diese vermeintliche Favoritenrolle des FCI nicht im Entferntesten damit zu vergleichen, wie ausgeprägt dies beim VfB Stuttgart der Fall war – oder auch davor beim SC Freiburg.

Wiederholen Union und Braunschweig ihre starken Auftritte?

Hinter dem dann doch als Favorit infrage kommenden FC aus Ingolstadt muss man zunächst die beiden Clubs nennen, die in der letzten Saison nur knapp am Aufstieg gescheitert waren. Eintracht Braunschweig fehlte ein wenig Fortune in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg; Union Berlin der etwas längere Atem gegenüber den direkten Mitbewerbern. Da sich personell bei beiden Clubs nicht allzu viel getan hat, darf man beide unbedingt zum diesmal relativ großen Favoritenkreis in der 2. Bundesliga zählen. Zumal bei beiden immer große Ruhe rund ums Team und nicht zuletzt den verantwortlichen Trainer herrscht, während beide Clubs ein sehr begeisterungsfähiges Publikum besitzen. Das könnte dann im Vergleich zum FC Ingolstadt am Ende das Zünglein an der Waage darstellen.

Der “Club” aus dem Süden und die Freibeuter aus dem Norden

Ebenfalls über sehr begeisterungsfähiges Publikum verfügt der 1. FC Nürnberg. Das hat ihm zwar in der letzten Saison nicht über einen Platz im Mittelfeld hinausgeholfen. Im Jahr davor stand man aber in der Relegation. Und auch wenn die “Glubberer” immer wieder ihre besten Spieler an die 1. Liga oder ans Ausland abgeben müssen, ist der “Club” ein nicht mal schlafender, eher ein dösender Riese. Bei entsprechend ansprechendem Start in die neue Saison wird man den 1. FC Nürnberg auf dem Zettel haben müssen.

Neben den Nürnbergern aus dem Süden der Republik halten viele auch einen Club aus dem Norden für aufstiegsreif. Den FC St. Pauli aus Hamburg. Der schwamm zwar die gesamte letzte Hinserie noch im Strudel des Abstiegskampfs. Dies allerdings recht erfolgreich und mit einer tollen Rückrunde hätte man beinahe noch in der letzten Saison in den Aufstiegskampf eingegriffen. Hinzu kommt, dass man zwar den Trainer gewechselt hat, die Expertise von Ewald Lienen erhält man sich aber als Sportdirektor im Club – und der neue Trainer ist der alte Co-Trainer. Gleichwohl ist das Team relativ frei von Druck. Den Aufstieg erwartet niemand rund um das Vereinsgelände am Millerntor. Mitnehmen würde man eine solche Gelegenheit aber schon – und wie nicht erst einmal erwähnt, ist in dieser Saison wirklich alles möglich in der 2. Bundesliga.

VfL Bochum will mit neuem Trainer rauf, Fortuna mit dem alten

Dazu zählt natürlich ebenso, dass sich noch ein Team nach vorne schlängelt, von dem man es zurzeit nicht erwartet. Der VfL Bochum wäre allerdings ein Club, der selbst schon verkündete, dass er noch etlichen Jahren in der 2. Bundesliga jetzt endlich wieder zurück in die 1. Liga möchte. Dafür hat er auch personell Nägel mit Köpfen gemacht. Der zwar als Fachmann anerkannte, aber menschlich nicht mehr vermittelbare Gertjan Verbeek bekam den Stuhl vor die Tür gesetzt. Von seinem Nachfolger erwartet man sich beim VfL Bochum viel. Ismail Atalan hatte den Dorfclub SF Lotte – wenn auch mit gütiger finanzieller Unterstützung eines Mäzens – bis in die 3. Liga geführt. Einen Aufstieg, das wünschen sie sich auch beim VfL Bochum von ihrem neuen Trainer. Und gänzlich unrealistisch ist eine solche Hoffnung nicht.

Etwas weiter im Westen will auch Fortuna Düsseldorf mal wieder eine bessere Rolle spielen als zuletzt. Zwar baut man immer noch auf eher wenig ansehnlichen Fußball der Marke Friedhelm Funkel, wie der Trainer dort seit 2 Jahren heißt. Doch immerhin ist er schon x Mal mit Clubs aus der 2. in die 1. Bundesliga aufgestiegen. Wenn es nicht ganz so unrund läuft wie im letzten Jahr, könnte auch die Fortuna einige Wörtchen im Kampf um die 2,5 Aufstiegsplätze mitreden.

Vielleicht ein Überraschungsteam ganz vorne?

Und dann bliebe da immer noch die Möglichkeit, dass sich ein Überraschungsteam oben einklinkt, wie es vor kurzer Zeit mal Darmstadt 98 als Aufsteiger gelang, wie es immer mal wieder der Fall ist. So mancher Experte hat hierbei sogar Holstein Kiel auf dem Zettel, anderenfalls könnte es auch den eher kleineren Clubs wie der SpVgg Greuther Fürth, dem sportlich bestens geführten 1. FC Heidenheim oder mit viel Glück auf dem SV Sandhausen gelingen.
Nicht zu vergessen die beiden Ex-Bundesligisten Dynamo Dresden und 1. FC Kaiserslautern, die im Erfolgsfalle jeweils auch eine große Anhängerschaft mobilisieren können.

In dieser Saison scheint eben für (beinahe) alle Clubs in der 2. Bundesliga alles möglich zu sein.

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