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Das sind die möglichen Abstiegskandidaten der 2. Bundesliga

Die 2. Bundesliga ist die neue Saison gestartet und somit taucht auch die immer wiederkehrende Frage auf: Wer steigt in die 3. Liga ab? Wie die Erfahrungen der letzten Jahre gezeigt haben, ist gerade im Abstiegskampf immer wieder mit Überraschungen zu rechnen, zudem wird wohl die halbe Liga zittern müssen, dass man zum Saisonende nicht unterm Strich steht. Wir haben die Teams genauer unter die Lupe genommen und eine handvoll Klubs gefunden, für die es besonders eng werden würde. Darunter auch das Aufstiegstrio um Holstein Kiel, Jahn Regensburg und dem MSV Duisburg. Aber es gibt noch weitere heiße Abstiegskandidaten.

Abstiegskandidaten der 2. Bundesliga: MSV Duisburg

„Lottospielen ist aktuell erfolgsversprechender, als jetzt schon auf den Abstiegskandidaten zu setzen“, lautet die treffende Einschätzung von Duisburg-Trainer Ilja Gruev, im Wissen, dass sich auch seine Truppe wohl im Tabellenkeller herumtreiben wird. Somit steht Duisburg in der engeren Verlosung auf einen der Abstiegsplätze. Die Zebras sind nach einem Jahr in der 3. Liga zurück in der Zweitklassigkeit und dürfen auf dem Papier im Vergleich zu den anderen beiden Aufsteigern aus Regensburg und Kiel stärker eingeschätzt werden. Zumal man mit Moritz Stoppelkamp auch einen erfahrenen Routinier fürs Mittelfeld verpflichtete. Anders als in der Aufstiegssaison vor zwei Jahren sollte der MSV Duisburg aber nicht wieder die erste Saisonphase verschlafen, sodass ein guter Start gefragt ist. Hoffnungsschimmer: Vor heimischer Kulisse konnte der MSV in der letzten Spielzeit meist überzeugen.

Abstiegskandidaten der 2. Bundesliga: Holstein Kiel

Der Aufstieg der Störche kam durchaus überraschend, nun muss man aber erstmal im Bundesliga-Unterhaus ankommen, wofür es den Aufstiegs-Schwung mitzunehmen gilt. Die Norddeutschen überzeugten neben blitzschnellem Konter- und starkem Kombinationsfußball vor allem mit ihrer sicheren Abwehr. Wenn Holstein Kiel, die schon seit längerer Zeit an der 2. Bundesliga schnupperten, an die Leistungen anknüpfen kann, ist der Klassenverbleib realistisch, aber dennoch ist die Auswahl von Trainer Markus Anfang angesichts der geringsten sportlichen Potentials der große Favorit auf einen der zwei direkten Abstiegsplätze. Zumal die beiden Neuzugänge Kinsombi und Azemi die einzigen Akteure im Team mit Zweitligaerfahrung sind. Für Kiel ist es eminent wichtig, gleich in den ersten Spielen einige Punkte zu sammeln, damit man nicht von Beginn an in einen Negativlauf kommt. Denn angesichts des unerfahrenen Kaders dürfte es für Holstein eine wahre Herkulesaufgabe werden, sich aus dem Abstiegssumpf zu befreien, wenn man einmal tief hineingeraten ist.

Abstiegskandidaten der 2. Bundesliga: Jahn Regensburg

Jahn Regensburg glückte letzte Saison der Durchmarsch von der 4. in die 2. Liga, wobei der SSV in der Relegation den TSV 1860 München in die Knie zwang. Nun bahnt sich aber das abrupte Ende des kleinen Fußbal-Märchens des Jahn an. Zumal auch Erfolgstrainer und Aufstiegsheld Heiko Herrlich von Bord ging, um das Zepter bei Bayer Leverkusen zu übernehmen. Sein Nachfolger ist Achim Beierlorzer, der zu allem Überfluss ohne das abgewanderte Duo Kolja Posch und Erik Thommy auskommen muss, die beide zu den absoluten Leistungsträgern im Mittelfeld zählten. Personell aufgerüstet haben die Regensburger insbesondere in der Offensive, wobei der dänisch Mittelfeldakteur Asger Sörensen (RB Salzburg) der namhafteste Neuzugang in der Dom-Stadt ist. Damit der Abstieg erfolgreich verhindert werden kann, muss Beierlorzer noch einmal ein paar Prozent aus der Mannschaft herauskitzeln, zudem wird ein glückliches Händchen bei den Neuen eine wichtige Rolle spielen. Doch es ist nur schwer vorstellbar, dass Jahn Regensburg im gesamten Saisonverlauf mit der Konkurrenz der 2. Liga mithalten kann.

Abstiegskandidaten der 2. Bundesliga: SV Sandhausen

Der SV Sandhausen wird traditionell zu den möglichen Abstiegskandidaten gezählt, aber bislang haben sich die Kurpfälzer seit dem Aufstieg 2011 wacker geschlagen. Zu verdanken war es immer einer guten Hin- oder Rückrunde sowie der Fähigkeit, das Maximum aus den stets bescheidenen Mitteln herauszuholen. Doch die kommende Saison dürfte für die wohl graueste aller grauen Zweitligamäuse besonders schwer werden, da die Mannschaft nicht weiter verstärkt wurde. Dafür nahm aber mit Gordon ein ganz wichtige Defensivstabilisator seinen Hut und heuerte in Karlsruhe an. Einen adäquaten Ersatz konnte der ‘Dorfverein’ noch nicht aus dem Ärmel schütteln, wenngleich das sonstige Gerüst identisch mit dem der Vorsaison ist. Während die Abwehr sicherer stehen muss, wird ein guter Saisonstart vorentscheidend sein, wobei der SVS ein happiges Auftaktprogramm hat:

  • Holstein Kiel (A)
  • FC Ingolstadt (H)
  • Dynamo Dresden (A)
  • Fortuna Düsseldorf (H)
  • Eintracht Braunschweig (A)
  • 1. FC Kaiserslautern (H)
  • 1. FC Union Berlin (H)

Aber die Erfahrung der letzten Jahre dürfte den SV Sandhausen zuversichtlich stimmen, dass man am Ende über der Abstiegszone landet, obwohl ein Zittern bis zur letzten Sekunde nicht überraschend käme.

Abstiegskandidaten der 2. Bundesliga: Erzgebirge Aue

Das zweite Jahr nach dem Aufstieg gilt gemeinhin als besonders schwer. Das wird wohl auch auf Erzgebirge Aue zutreffen. Für die Sachsen hat die Saison ohnehin mit einem fetten Nackenschlag begonnen, da der FC Schalke kurzerhand Trainer-Shootingstar Domenico Tedesco abgeworben hat, der die Veilchen zum Ende der letzten Saison fast sensationell zum Ligaerhalt führte. Nun muss Trainer Thomas Lötsch das schwere Erbe antreten. Hierfür wurden zwar nicht weniger als elf neue Spieler ins Erzgebirge gelotst, doch große Namen sucht man vergebens. Zudem besteht noch Handlungsbedarf im Angriff, wo nach wie vor ein neuer Torjäger gesucht wird. Im Vergleich zu den direkten Abstiegskonkurrenten ist der Kader aber stark genug, um mindestens zwei Teams noch hinter sich zu lassen und zumindest auf dem Relegationsplatz zu landen. Doch Erzgebirge Aue hat eine schweres Auftaktprogramm vor der Brust, wo man möglichst ein bis zwei Ausrufezeichen setzen sollte, damit das Saisonziel Klassenerhalt nicht schnell in Gefahr gerät:

  • 1. FC Heidenheim (A)
  • Fortuna Düsseldorf (H)
  • Eintracht Braunschweig (A)
  • 1. FC Nürnberg (H)
  • FC Ingolstadt (A)

Fazit: Kiel & Regensburg direkt in 3. Liga zurück

Auch in der Saison 2017/18 wird es wieder einen spannenden Abstiegskampf in der 2. Bundesliga geben, der auch garantiert die eine oder andere Überraschung bereithält. Für uns sind die fünf genannten Teams die größten Abstiegskandidaten, zudem muss wohl auch Arminia Bielefeld aufpassen. Wir legen uns aber fest, dass es für die Aufsteiger Holstein Kiel und Jahn Regensburg wieder direkt eine Klasse tiefer geht!

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