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Deportivo La Coruna

Offiziell heißt der Club aus Spaniens äußerstem Nordwesten Real Club Deportivo de La Coruna. Tatsächlich wird er aber meist nur Deportivo La Coruna genannt. Irritieren lassen sollte man sich nicht davon, dass die Stadt mittlerweile “A Coruna” heißt. Das ist die galizische Schreibweise, während der Club seinen spanischen, bzw. kastellanischen Namen weiterhin trägt.

Heimstadion des Clubs ist das Estadio Municipal de Riazor mit 34.611 Plätzen, welches im Volksmund aber schlicht als Riazor bezeichnet wird. Als eines der wenigen Stadien im Profifußball in Spanien verfügt es auch explizit über Stehplätze, nämlich 4.500 an der Zahl. Errichtet wurde es 1944 und zur WM 1982 noch einmal gründlich renoviert, wie auch in den späten 1990er Jahren noch einmal.

Deportivo La Coruna: Historie des Clubs

Der Club Deportivo La Coruna selbst wurde hingegen bereits 1906 gegründet, am 2. März. Jose Maria Abalo war der ausschlaggebende Mann, der das Spiel beim Studium in England zurück nach La Coruna mitbrachte. Nach Gründung einer professionellen Liga in Spanien musste Deportivo La Coruna aber zunächst in der Segunda Division, also in der zweiten spanischen Liga antreten.

Doch schon 1941 gelang erstmals der Aufstieg in die 1. Liga, die Primera Division. Nur zwei Saisons spielte man seitdem, in den 1970er Jahren, drittklassig Fußball in Spanien. Ansonsten pendelt man zwischen erster und zweiter Liga. Bislang spielte man auf diese Weise 39 Saisons in der 2. Liga und 45 Saisons in der ersten, die in Spanien mittlerweile nur noch “La Liga” heißt. Inzwischen hat man sich diesbezüglich absolut stabilisiert, spielte seit 1991 nur noch zwei Saisons in der zweiten Liga. Dazwischen lag dann auch der erste und einzige Meistertitel von Deportivo La Coruna.

Größte Erfolge seit Bestehen

Der mit Abstand größte Erfolg gelang dem Club, als man im Jahr 2000 zum ersten und bis dato letzten Mal spanischer Meister wurde. In einer Liga mit Real Madrid und dem FC Barcelona ist es schon eine besondere Leistung, gleich beide Clubs über den Verlauf einer kompletten Saison hinter sich zu lassen.

Dazu gewann man zwei Mal die Copa del Rey, also den spanischen Fußballpokal. Das gelang ebenfalls zur Hochzeit des Clubs, nämlich 1995 und 2002. Hinzu kommen immerhin fünf Vizemeisterschaften in der Liga, die man ebenfalls zu großen Teilen in den 1990er und den 00er Jahren erreichte.

Bekannte ehemalige Spieler und Trainer von Deportivo La Coruna

Bekanntester Ex-Spieler aus deutscher Sicht dürfte wohl Roy Makaay sein, den der FC Bayern München nach harten Verhandlungen von dort loseiste, nachdem dieser im Europapokal einige Tore für Depor gegen die Bayern erzielt hatte. Ansonsten gab es aber auch noch viele weitere spanische und internationale Stars im Trikot von Deportivo La Coruna. Hier eine Auswahl der wohl bekannsten Kicker:

  • Bebeto
  • Rivaldo
  • Mustapha Hadji
  • Diego Tristan
  • Pauleta
  • Jorge Andrade
  • Helder Postiga

Auch bei der langen Liste der Trainer von Deportiva La Coruna findet man eher wenige echte Stars der Trainergilde. Nachvollziehbarerweise waren es fast ausschließlich Spanier, die den Club trainierten. Hier eine Auswahl der Trainer der jüngeren Zeit, von denen man zumindest so manchen Namen kennen könnte:

  • John Toshack
  • Javier Irureta
  • Jose Luis Oltra
  • Fernando Vazquez
  • Carlos Alberto Silva

Verknüpfungen zu deutschen Spielern oder Trainern hat der Club keine. Er wartet noch auf das Debüt eines deutschen Spielers in seinen Farben, obwohl er mittlerweile über 100 Jahre alt ist. Allerdings ist die Sehnsucht nach solch einem Vorgang rund um La Coruna auch nicht allzu ausgeprägt.

Rivalität und sonstige Besonderheiten von Deportivo La Coruna

Größter Rivale von Deportivo La Coruna ist der ebenfalls galizische Club von Celta de Vigo. Allerdings sind die direkten Aufeinandertreffen nicht von einer solchen Brisanz geprägt, wie es bei anderen Lokalderbys der Fall ist.

Die Heimtrikots bestehen aus blau-weißen Längsstreifen, wobei das Wappen aus weiß und lila-farbigen Applikationen besteht. Gekrönt wird das Ganze im Wortsinne von einer königlichen Krone. Zu Zeiten der Gründung des Clubs herrschte in Spanien eben noch der König, den man damit ehren wollte, auch wenn es keine direkten Verbindungen zum König gab.

Herausragend ist eine ganz spezielle Handlungsweise, die sich rund um den Club verbreitet und gehalten hat. Und zwar sprüht man in La Coruna das Spielfeld vor einer Partie mit Knoblauchduft ein, bzw. verwendet sogar Knoblauchzehen, die rund ums Spielfeld ausgelegt werden. Mit dieser abergläubischen Handlung will man böse Geister vom Stadion fernhalten. Das allerdings, man ahnt es, gelingt nicht immer.

Aktueller Kader, Spieler, Trainer

Trotz der vielen Teilnahmen am Europapokal in den letzten zwei Jahrzehnten geht es in diesem Jahrzehnt eher wieder abwärts. Zuletzt wurde man nur 16. und 15. in der Liga. Demgemäß sucht man herausragende Stars im aktuellen Kader von Deportivo La Coruna auch eher vergeblich. Ein Großteil des Kaders ist sogar nur von anderen Clubs wie Manchester City, Udinese Calcio oder dem RSC Anderlecht ausgeliehen.

Bester Mann ist zur Zeit wohl Kapitän Laure, der im defensiven Mittelfeld aufräumt. Ansonsten sind noch der argentinische Torhüter German Lux und Fernando Navarro, ebenfalls in der Defensive tätig, erwähnenswert. Trainiert wird der Club gegenwärtig von Pepe Mel, der seit 1999 als Trainer in Spanien tätig ist, nachdem er selbst bei etlichen unterklassigen Clubs in Spanien als Spieler aktiv war. Dass man in den letzten fünf Jahren insgesamt sieben verschiedene Trainer beschäftigte, ist ein klares Indiz für die sportlich unruhigen Zeiten, die bei Deportivo La Coruna wieder Einzug gehalten haben.

 

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