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1. FC Heidenheim 1846

Der 1. FC Heidenheim 1846 ist ein noch ziemlich junger Verein, er spaltete sich im Jahr 2007 als Fußballabteilung vom Heidenheimer Sportbund 1846 ab. Die Fußballabteilung bestand bereits viel länger. Zuerst spielte der Verein in einer Amateurliga, schließlich gelang der Aufstieg in die dritte Liga und damit in den Profifußball, es folgte ein Aufstieg in die zweite Bundesliga. Der 1. FC Heidenheim hat nicht nur eine Profimannschaft, sondern er hatte auch bis zum Ende der Saison 2013/14 eine zweite Mannschaft und verfügt über eine Jugendmannschaft. Der 1. FC Heidenheim 1846 ist in Heidenheim an der Brenz im Bundesland Baden-Württemberg ansässig. Maskottchen des Vereins ist ein lebensgroßer Teddybär. Spielstätte des 1. FC Heidenheim 1846 ist die Voith-Arena.

Die Anfänge des 1. FC Heidenheim 1846

In seiner jetzigen Form besteht der 1. FC Heidenheim 1846 seit 2007, er ist durch die Abspaltung der Fußballabteilung des Heidenheimer Sportbund 1846 entstanden. Der Heidenheimer Fußball hatte in der Saison 1934/35 seinen ersten Höhepunkt, damals standen die Fußballer kurz vor den Sprung in die Erstklassigkeit, so kurz wie nie zuvor. Die Mannschaft des VfR 1911 Heidenheim konnte sich für die Aufstiegsrunde in die neu gegründete Gauliga Württemberg qualifizieren, doch landete sie in der Runde mit sechs beteiligten Mannschaften auf dem letzten Platz. Die zweite Fußballklasse war in Süddeutschland stark zersplittert, auch nach dem Zweiten Weltkrieg spielten die Heidenheimer Fußballer nicht in der höchsten Klasse. Ein Aufstieg in die höchste Amateurklasse gelang erst im Jahr 1955, der Verein stieg in die Amateurliga Württemberg auf und konnte sich etablieren. Die württembergische Amateurliga wurde 1960 geteilt, seitdem spielte der VfL Heidenheim in der Amateurliga Nordwürttemberg. Eine Fusion mit dem TSB, der eine Liga tiefer spielte, folgte im Jahr 1972, der Verein nannte sich Heidenheimer SB. Im Jahre 1972 stieg der Verein ab. Ein Aufstieg gelang bereits am Ende der Saison, der Heidenheimer SB wurde Vizemeister, doch verpasste er knapp den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Er qualifizierte sich jedoch für die neu gegründete Amateur-Oberliga Baden-Württemberg. In der Amateuroberliga war der Sportbund allerdings nicht erfolgreich, er stieg aus der damaligen dritten Klasse in die Viertklassigkeit ab und spielte in der Verbandsliga. Der Verein pendelte 25 Jahre lang zwischen Verbands- und Landesliga, schließlich gelang in der Saison 2003/04 der Aufstieg in die Amateuroberliga Baden-Württemberg, die nun viertklassig war, da die dritte Liga bereits gegründet war. In der Saison 2005/06 verpasste der Sportbund knapp einen Aufstieg in die Regionalliga Süd. Vor und kurz nach der Gründung des 1. FC Heidenheim 1846 in seiner jetzigen Form hat der Verein einige Stationen durchlaufen:

  • 2003/04 Verbandsliga Württemberg
  • 2004 – 2008 Oberliga Baden-Württemberg
  • 2008/09 Regionalliga Süd

Foto:shutterstock/Stockfoto-ID: 391654213

Der 1. FC Heidenheim in seiner jetzigen Form

Die Fußballabteilung des Heidenheimer SC beschloss im Jahr 2007, rückwirkend zum 01. Januar 2007 als eigenständiger Verein zu agieren und sich vom Heidenheimer SB abzuspalten. Der 1. FC Heidenheim 1846 übernahm alle bestehenden Strukturen des Heidenheimer SB, auch die Startplätze der Mannschaften wurden übernommen. Der Grund für die Trennung war, dass die Anforderungen im Lizenzierungsverfahren des DFB für die angestrebte Regionalliga vom Gesamtverein nicht erfüllt werden konnten. Die ehrenamtlichen Strukturen der anderen Abteilungen waren mit der Prüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Vereins überfordert. Die Heidenheimer schafften im Jahr 2008 den Aufstieg in die Regionalliga Süd, nachdem sie auf dem vierten Tabellenplatz der Oberliga Baden-Württemberg lagen. Der 1. FC Heidenheim konnte am 25. Juli 2009 sein erstes Drittligaspiel bestreiten, er trat gegen den Wuppertaler SV Borussia an, das Spiel endete 2:2 im Remis. In der Saison 2012/13 verpasste der 1. FC Heidenheim 1846 nur knapp den Aufstieg in die 2. Bundesliga, er unterlag im Relegationsspiel. Am Ende der Saison 2013/14 gelang dann endlich der Aufstieg in die begehrte 2. Bundesliga, als der Verein Meister in der 3. Liga wurde.

Die größten Erfolge des 1. FC Heidenheim 1846

Zu den größten Erfolgen des 1. FC Heidenheim 1846 und seiner Vorgänger gehören

  • 1955 – Aufstieg des VfL Heidenheim in die höchste deutsche Amateurklasse, die Erste Amateurliga
  • 1965 – Titel des VFL Heidenheim als Württembergischer Vereinspokalsieger
  • 2004 – Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg
  • 2008 – Aufstieg in die Regionalliga Süd
  • 2009 – Meister in der Regionalliga und Aufstieg in die 3. Liga
  • 2014 – Meister in der 3. Liga und Aufstieg in die 2. Bundesliga
  • 2016 – Erreichen des Viertelfinales im DFB-Pokal 2015/16

Die zweite Mannschaft und die Jugend des 1. FC Heidenheim 1846

Der 1. FC Heidenheim 1846 hat nicht nur eine Herrenmannschaft im Profifußball, sondern auch eine zweite Mannschaft, den 1. FC Heidenheim 1846 II. Bis 2010 spielte die zweite Mannschaft in der Staffel II der Landesliga Württemberg, doch konnte sie am letzten Spieltag der Saison 2009/10 in die Verbandsliga Württemberg aufsteigen. Am Ende der Saison 2012/13 gelang der Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg. Die Zweite Mannschaft wurde nach dem Ende der Saison 2013/14 vom Spielbetrieb abgemeldet. Die Jugendmannschaft des 1. FC Heidenheim 1846 ist eine U19-Mannschaft. Ende April 2015 konnte die U19-Mannschaft in die U19-Bundesliga, die höchste Spielklasse, aufsteigen, doch folgte der direkte Abstieg.

Die Spielstätte des 1. FC Heidenheim 1846 – die Voith-Arena

Die Voith-Arena ist die Spielstätte des 1. FC Heidenheim 1846; mit dem Bau wurde bereits 1970 begonnen. Ein Jahr später folgte die Einweihung, das Stadion hieß damals noch Alb-Stadion. Im Laufe der Zeit folgten mehrere Renovierungen und Erweiterungen, die mit dem Aufstieg des Vereins in die Regionalliga erforderlich wurden. Die letzte Erweiterung erfolgte im Jahr 2014. Die Voith-Arena verfügt über

  • Naturrasen
  • 15.000 Plätze, die überdacht sind
  • 37 Business-Logen
  • Rasenheizung
  • Markante Flutlichtmasten

Als Besonderheit verfügt das Stadion über eine Kick-Back-Anlage, die sich oberhalb des Stadions befindet. Es ist gegenwärtig die einzige Anlage ihrer Art in Deutschland. Der Ball, der auf eine Betonwand geschossen wird, kommt mit unterschiedlichen Flugbahnen und Geschwindigkeiten zurück und erfordert von den Spielern schnelle Reaktionen. Die Anlange ist über 42 Meter lang und bietet einen sehr hohen Trainingseffekt. Namensgeber für die Arena ist die Voith GmbH, ein ortsansässiges Maschinenbauunternehmen.

Das Maskottchen des 1. FC Heidenheim 1846

Ein überlebensgroßer Teddybär mit dem Namen Paule ist das Maskottchen des 1. FC Heidenheim. Der Grund für dieses Maskottchen liegt auf der Hand, denn schließlich befindet sich die Firma Steiff im benachbarten Giengen, sie stellt dieses Maskottchen.

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