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Leicester City

Der britische Fußballverein Leicester City hat schon eine lange Tradition, er wurde 1884 gegründet. Der Verein spielte zumeist in untergeordneten englischen Ligen, doch spielte er in der Saison 1994/96 auch in der höchsten Spielklasse, der Premier League. Er stieg dann wieder ab und war eine sogenannte Fahrstuhlmannschaft, die mehrmals auf und abstieg. Etwas Erstaunliches leistete der Verein in der Saison 2015/16. Im Frühjahr 2014 gerade erst wieder in die Premier League aufgestiegen, gelang Leicester City in der Saison 2015/16 der Meistertitel. Das ist der bislang größte Erfolg in der Geschichte von Leicester City. Seit der Saison 2002/03 nutzt Leicester City das King Power Stadion als Heimspielstätte.

Die Anfänge von Leicester City

Die Gründung von Leicester City erfolgte im Jahr 1884; der Verein trug damals den Name Leicester Fosse und spielte im Stadion an der Fosse Road. Im Jahr 1890 trat der Verein in die Football League ein. Der Verein trägt den Spitzname Foxes, das bedeutet Füchse. Das Logo des Vereins trägt einen Fuchs auf einer Blüte. Im Jahr 1891 bezog der Verein mit dem Stadion an der Filbert Street eine neue Heimspielstätte, wo er fast 111 Jahre lang ununterbrochen spielte. Im Jahr 1908 erfolgte der erste Aufstieg in die First Division; im Jahr 1919 benannte sich der Verein in Leicester City um, da der alte Verein in finanzielle Schwierigkeiten geriet und aufgelöst wurde. Zur gleichen Zeit erhielt Leicester Stadtrechte. Der Verein pendelte im 20. Jahrhundert zwischen den beiden oberen Spielklassen und konnte keine nennenswerten Erfolge verzeichnen. In den Jahren 1949,1961, 1963 und 1969 zog Leicester City ins FA-Cup-Finale ein, konnte jedoch nie den Pokal gewinnen. Einen ersten großen Erfolg verzeichnete Leicester City im Jahr 1929, als der Verein englischer Vizeweltmeister wurde.

Erfolge während der Ära O’Neill

Eine sehr erfolgreiche Zeit erlebte Leicester City unter der Leitung des nordirischen Trainers Martin O’Neill in der Zeit von 1995 bis 2001. Nach einem Sieg in den Playoffs gegen Crystal Palace im Jahr 1996 mit einem 2:1 konnte Leicester City in die höchste Spielklasse, die Premier League, aufsteigen. Der Verein konnte in dieser Zeit noch weitere Erfolge verzeichnen:

  • League Cup in den Jahren 1997 und 2000
  • Zweiter beim League Cup im Jahr 1999
  • Qualifikation für UEFA-Cup in den Jahren 1998 und 2001

Im UEFA Cup schied Leicester City beide Male in der Vorrunde aus.

Leicester City im Laufe der Jahre

Leicester City stürzte in der Saison 2000/01 wieder in die untergeordnete Liga ab, nachdem der Verein auf dem 13. Platz landete und bei 38 Spielen nur fünf Siege erzielen konnte. Zusätzlich geriet der Verein in finanzielle Schwierigkeiten und stand kurz vor dem Konkurs, doch konnte ein Konsortium aus 55 Aktionären den Verein retten. Eine Übernahme durch den serbisch-amerikanischen Multimillionär Milan Mandaric konnte den Verein retten. Mandaric wurde mit einem Anteil von mehr als 75 Prozent Mehrheitsaktionär, er erarbeitete einen Plan für einen Wiederaufstieg in die Premier League innerhalb von drei Jahren. Negativ war der sehr hohe Trainerverschleiß unter Mandaric; als Trainer wurden

  • Rob Kelly
  • Nigel Worthington
  • Martin Allen
  • Gary Megson
  • Frank Burrows und Gerry Taggart

eingesetzt. Mehrmals hatte Leicester City einen Playoff-Platz, mit dem ein Aufstieg in die Premier League theoretisch möglich gewesen wäre. Ein direkter Aufstieg in die Premier League gelang am 05. April 2014, der Verein konnte sich nach den Niederlagen von Queens Park Rangers und Derby County vom dritten auf den ersten Platz qualifizieren. Schon nach einem Jahr in der Premier League gelang Leicester City in der Saison 2015/16 der Gewinn des Meistertitels. Noch am 30. Spieltag stand Leicester City auf dem letzten Tabellenplatz, ein Abstieg konnte jedoch verhindert werden. In der Saison 2015/16 wurde Claudio Ranieri Cheftrainer, nachdem Nigel Pearson das Team verlassen musste. Nach einem Auswärtssieg gegen Manchester City wurde Leicester City am 06. Februar 2016 als Kandidat für den Meistertitel gehandelt. Nach einem Remis 1:1 gegen Manchester City und nach einem Unentschieden von Tottenham Hotspur war Leicester City der Meistertitel sicher. Trainer Claudio Ranieri verlängerte seinen Vertrag bis 2020, doch aufgrund der schlechten Ergebnisse in der Saison 2016/17 wurde Rainieri am 13. Februar 2017 als Trainer entlassen.

Rekorde von Leicester City

Im Laufe der Geschichte konnte Leicester City einige Erfolge verzeichnen:

  • meiste Meisterschaften in der Division Two, der heutigen Football League Championship, seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs
  • höchster Sieg mit 13:0 gegen Notts Olympic bei Qualifikation für den FA Cup
  • höchste Niederlage mit 0.12 gegen Nottingham Forest in der Saison 1908/09

Die Heimspielstätte von Leicester City

Heimspielstätte von Leicester City ist seit 2002 das King Power Stadium, das am 23. Juli 2002 eröffnet wurde. Leicester City absolvierte dort am 04. August 2002 sein erstes Spiel gegen Athletic Bilbao, das 1:1 endete. Der Bau des Stadions kostete 37 Millionen Euro. Das Stadion verfügt über Naturrasen mit Kunstfasern. Das Stadion hat eine Spielfläche von 105 x 68 Metern, es bietet Platz für 32.312 Zuschauer. Das King Power Stadium wurde gebaut, da das Stadion an der Filbert Street zu klein wurde. Das Stadion an der Filbert Street wurde abgerissen, an seiner Stelle befindet sich jetzt ein Studentenwohnheim. Benannt ist das Stadion nach dem thailändischen Reiseveranstalter King Power International, der Trikotsponsor für Leicester City ist.

Fazit

Leicester City spielt in der englischen Premier League und konnte in der Saison 2015/16 den Titel als englischer Meister holen. Erst eine Saison zuvor war der Verein in die höchste Spielklasse aufgestiegen. Leicester City war mehrmals in finanziellen Schwierigkeiten, konnte allerdings einen Konkurs abwenden. Trainer Claudio Ranieri wurde im Februar 2017 abgesetzt, nachdem der Verein in der Tabelle abgerutscht war.
Foto:jeafish Ping / Shutterstock.com/Foto:ATGImages / Shutterstock.com

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