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Der erste Blick auf den Kader von Hertha BSC 2017/2018

Zum ersten Mal seit 2009 ist Hertha BSC wieder international vertreten.
Da muss man natürlich den Kader ein wenig aufrüsten, sowohl in der Breite als auch in der Qualität. Zwar hat man mit 15 Siegen aus den 34 Spielen und 49 Punkten nicht immer überzeugt, steht aber zu Recht auf Rang 6 am Ende der Saison. Damit einhergeht die Qualifikation für die Europa League. Als man das letzte Mal dort startete, stieg man am Ende der Saison als abgeschlagener Letzter aus der 1. Bundesliga ab.
Das soll sich natürlich auf keinen Fall wiederholen. Allzu viele Spieler mit internationaler Erfahrung hat man aber nicht in seinen Reihen. Das kann Manager Michael Preetz in der noch laufenden Transferperiode natürlich ändern, und er ist auch bereits fleißig dabei. Einige Neuzugänge stehen schon fest, darunter auch ein ganz besonderer Kracher. Hier der Blick darauf, was sich im Kader von Hertha BSC für die Saison 2017/18 so alles tut.

Die Torhüter bei Hertha BSC

Zwar trägt weiterhin der Ex-Bayer Thomas Kraft die Trikotnr. 1, doch die Nr. 1 im Tor ist der Norweger Rune Jarstein. Als Stammtorhüter der Nationalmannschaft von Norwegen hat er – aktuell 38 Einsätze – die internationale Erfahrung, die vielen anderen aus dem Kader von Hertha BSC fehlt. Insofern ist hier auch nur wenig bis gar kein Änderungsbedarf, Jarstein ist zuverlässig, souverän und gleichzeitig mit 29 Jahren fast im besten Torhüteralter. Keinen Änderungsbedarf sieht auch Michael Preetz, weshalb man auch mit diesen beiden Männern als Torhüter in die neue Saison 2017/18 gehen wird.

Die Abwehr von Hertha BSC in der neuen Saison

Anders sieht es in der Abwehr aus, wo ein Weggang doch eine recht große Lücke geschlagen hat. John Brooks ist gegangen, da braucht man natürlich Ersatz. Ein solcher ist Michael Preetz mit der Verpflichtung von Karim Rekik bereits gelungen. Der Verteidiger kommt von Olympique Marseille, also durchaus einem namhaften Club, auch wenn “OM” in den letzten Jahren in Frankreich nur noch durchs Mittelfeld dümpelt. Die Medien nennen ihn einen echten “Brecher”, also genau das, was man vor dem eigenen Tor benötigt, um aufzuräumen und wenig Chancen des Gegners zuzulassen.

Ansonsten vertraut man weiter auf die bewährten Kräfte wie Sebastian Langkamp, Niklas Stark oder Marvin Plattenhardt, der von Jogi Löw kürzlich sogar zum Nationalspieler gemacht wurde und aktuell in Russland beim Confed-Cup weilt. Ob er dort zu viel Einsatzzeiten kommt, ist zwar fraglich, dennoch wird auch er sich bei diesem internationalen Turnier weiter entwickeln und so eine noch möglicherweise noch größere Stütze für Hertha BSC in der Europa League sein können.

Das Mittelfeld bei Hertha BSC in der Saison 2017/18

Das Mittelfeld ist der einzige Bereich des Teams, wo sich personell noch nichts getan hat. Mit Spielern wie Fabian Lustenberger, dem Schweizer Nationalspieler, oder Vladimir Darida aus Tschechien ist man hier aber ohnehin schon recht gut aufgestellt. Nicht umsonst erzielte man zwar sehr wenig Tore in der abgelaufenen Saison, holte aber ziemlich viele Punkte, da man immer wieder das Tempo verschleppen konnte und einen knappen Vorsprung oft souverän, manchmal mit dem nötigen Glück über die Zeit bringen konnte.

Dennoch ist es gut vorstellbar, dass Manager Michael Preetz hier noch einmal tätig wird. Gerüchte gibt es einige, wobei noch kein Vertrag abgeschlossen ist. Eventuell entscheidet sich Preetz aber auch dazu, dass das Mittelfeld ausreichend stark besetzt ist und verzichtet auf weitere Verstärkungen. Angesichts der anstehenden dreifachen Belastung wäre es allerdings ratsam, das Mittelfeld noch einmal ein wenig aufzustocken.

Kandidaten dafür gibt es einige auf dem Transfermarkt. Aktuell werden Namen wie Andre Hahn, Tyler Adams oder Vincent Koziello gehandelt, wie erwähnt noch bislang mit ungewissem Ausgang. Immerhin ist die einst sehr klamme Hertha wieder in der Lage, auf dem Transfermarkt zu agieren und dabei auch einiges an Geld zu investieren, wie die Verpflichtung von Davie Selke für 8 Millionen Euro zeigte.

Wie viel Geld nun noch zur Verfügung steht, ist nicht bekannt, die Einnahmen der Europa League dürften den Spielraum für Preetz aber deutlich erweitert haben, auch wenn man in der Europa League nicht annähernd so viel verdient wie in der Champions League.

Foto: mooinblack / Shutterstock.com

Der Angriff der Hertha in der kommenden Saison

Dass man sich um die Dienste von Cristiano Ronaldo bemüht, der bekanntlich Real Madrid wegen seiner Steueraffäre verlassen will, war nur ein Scherz der Social-Media-Abteilung von Hertha BSC. Natürlich würde man ihn mit Kusshand nehmen, kann ihn aber unmöglich bezahlen. Zumal das sportliche Renommee des Clubs auch nicht ausreicht, um Ronaldo zu einem Wechsel nach Berlin zu bewegen. Dennoch hat man einen kleinen bis mittleren Star an die Spree holen können. Davie Selke kommt von RB Leipzig, 8 Millionen Euro zahlen die Berliner dafür an Leipzig. Selke war in Leipzig unzufrieden gewesen, weil er zu wenig Einsatzzeiten bekommen hatte. Das soll in Berlin anders werden. Talent hat Selke sicher viel, ob er sich aber auch in der Europa League wird durchsetzen können, bleibt abzuwarten. In jedem Fall erweitert dieser Transfer die Handlungsmöglichkeiten von Trainer Pal Dardai immens.

Dazu hat man auch noch Mathew Leckie vom Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt verpflichtet. Kostenpunkt hier: 3 Millionen Euro. Man greift also durchaus tief in die Tasche, um für die Aufgabe Bundesliga und Europa League in einer Saison gewappnet zu sein. Leckie darf zwar eher als Ergänzungsspieler gelten, hat aber auch seine unbestrittenen Qualitäten.

Das Trainerteam beim Hauptstadtclub

Hier hat sich Pal Dardai, langjähriger Spieler bei Hertha BSC und zwischenzeitlich auch Nationaltrainer von Ungarn, bewährt. Auf dieser Position gibt es also keine Änderung, ebenso wenig in den Reihen dahinter. Mit Dardai scheint man gut aufgestellt zu sein. Er erreicht die Spieler mental und ist gleichzeitig ein moderner Trainer, der in den heutigen Zeiten das nötige Rüstzeug in Sachen Taktik und Strategie mitbringt. Auch schwächere Auftritte seiner Mannschaft haben seine Position nicht geschwächt. Die internationale Erfahrung mit Ungarn wird ihm zudem gute kommen, wenn die Hertha international in der Europa League antritt.

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