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FSV Zwickau

Der FSV Zwickau wurde offiziell im Jahr 1912 gegründet, er ging aus dem Planitzer SC hervor. Gegenwärtig spielt der Verein in der dritten Liga, der Aufstieg gelang am Ende der Saison 2015/16. Der FSV Zwickau spielte kurzzeitig sogar in der zweiten Bundesliga. Zur Zeit der DDR spielte der Verein zeitweilig in der Oberliga, der höchsten Spielklasse der DDR. Spielstätte ist das Stadion Zwickau, das Platz für mehr als 10.000 Zuschauer bietet.

Der Planitzer SC als Vorgänger

Vorgänger des FSV Zwickau ist der Planitzer SC, der im Jahr 1912 gegründet wurde und vor dem Zweiten Weltkrieg in der Gauliga Sachsen spielte. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erfolgte eine Auflösung aller Sportvereine, die sich in der Sowjetischen Besatzungszone befanden. Damit der Sport weitergeführt werden konnte, wurden Sportgemeinschaften locker organisiert, sie spielten nur auf lokaler Ebene. Am 15. März 1946 erfolgte die Gründung der SG Planitz, die zuerst nur im Kreis Zwickau spielte, aber ab 1947 auch an den Fußballmeisterschaften im Land Sachsen teilnahm. Zur Sicherung der Finanzierung und Logistik der Sportgemeinschaften erfolgte die Organisation des Sportbetriebs ab 1948 über Betriebssportgemeinschaften; mehrere Sportgemeinschaften nutzten dazu den Fahrzeughersteller Horch; die Zentrale Sportgemeinschaft Horch Zwickau wurde gegründet. Im Laufe der Zeit änderte der Verein mehrmals seinen Namen; vor der eigentlichen Gründung des FSV Zwickau hieß der Verein BSG Sachsenring. Am 01. Januar 1990 wurde die Fußball-Abteilung ausgegliedert, daraus ging der eingetragene Verein FSV Zwickau hervor. Die Abkürzung FSV steht für Fußball-Sport-Verein.

Die Erfolge des FSV Zwickau als Betriebssportgemeinschaft

Die SG Planitz nahm 1948 an der 1. Fußball-Ostzonenmeisterschaft teil und gewann im Endspiel gegen den SG Freiimfelde Halle mit einem 1:0, das Horst Weiß schoss. In der Finalrunde Sachsen wurde der Verein Vierter, er konnte sich nicht für die Teilnahme an der Ostzonenmeisterschaft qualifizieren. Es gelang allerdings eine Qualifikation für die Oberliga, die höchste Spielklasse in der damaligen DDR. In der Saison 1949/50 konnte der Verein erster Fußballmeister in der DDR werden, mit

  • 20 Siegen
  • einem Remis
  • fünf Niederlagen

Der Verein hat bis zum Jahr 1983 ohne Unterbrechung in der DDR-Bundesliga gespielt und wurde in den Jahren 1963, 1967 und 1975 Pokalsieger. Den größten internationalen Erfolg konnte der Verein, der sich zu dieser Zeit BSG Sachsenring nannte, mit der Teilnahme am Europapokal der Pokalsieger verzeichnen, er erreichte das Halbfinale und unterlag dann gegen den RSC Anderlecht mit 0:3. Der Verein BSG Sachsenring wurde mehrmals die bestplatzierte Oberliga in der DDR. Im Jahr 1983 stieg die Betriebssportgemeinschaft erstmals aus der Oberliga ab, in den Folgejahren waren mehrere Auf- und Abstiege zu verzeichnen.

Foto: shutterstock/Stockillustrationsnummer: 172348604

Der FSV Zwickau in seiner jetzigen Form

In der Saison 1990/91 spielte der FSV Zwickau in der zweitklassigen Liga des Nordostdeutschen Fußballverbandes, er gewann in der Staffel B. Der Verein verpasste allerdings die Qualifikation für den Aufstieg in die 2. Bundesliga und musste dann in der Fußball-Oberliga Nordost spielen. Es handelte sich dabei um die 3. Spielklasse im DFB-Ligensystem. Der FSV Zwickau spielte in von 1994/95 bis 1997/98 in der zweiten Bundesliga. Im Jahr 1998 folgte der erneute Abstieg in die Amateurliga, nachdem der Erfolgstrainer Gerd Schädlich im Jahr 1996 entlassen wurde. Die finanzielle Lage wurde immer schlechter; in der Saison 1999/2000 wurde der Verein zahlungsunfähig. Ein Insolvenzverfahren wurde eröffnet, es konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Der Verein stellte sich

  • sportlichen Neuanfang
  • Konsolidierung der Finanzen

als Ziele. Im Jahr 2005 stieg der FSV Zwickau aus der vierten Liga, der Südstaffel der Oberliga Nordost, in die Landesliga, die fünfte Liga, ab, doch gelang der sofortige Wiederaufstieg in die NOFV-Oberliga Süd, die nach der Gründung der 3. Liga die fünfthöchste Liga darstellte. Der Verein hatte Schulden in Höhe von 700.000 Euro und meldete am 08. März 2010 erneut Insolvenz an. Auch dieses Insolvenzverfahren konnte erfolgreich abgewickelt werden. Der Verein stieg im Jahr 2010 in die fünfte Liga ab; er wurde in der Saison 2012/13 Dritter in der Tabelle hinter RB Leipzig und dem FC Carl Zeiss Jena. In der Saison 2014/15 verpasste der FSV Zwickau den Aufstieg in die 3. Liga. Der Aufstieg gelang jedoch in der Saison 2015/16; der Verein hatte ein besseres Torverhältnis gegenüber dem Berliner AK.

Die zweite Mannschaft des FSV Zwickau

Zum FSV Zwickau gehört auch eine zweite Mannschaft, die in der Saison 2010/11 Erster in der Bezirksklasse wurde und in die Bezirksliga aufsteigen konnte. Die zweite Mannschaft beendete die Spielzeit 2011/12 auf dem ersten Platz, seit der Saison 2012/13 spielt sie in der Landesliga Sachsen.

Die Spielklasse des FSV Zwickau

Bis zum Jahr 2010 spielte der FSV Zwickau im Westsachsenstadion, doch konnte das Stadion im Jahr 2010 nicht zu einer drittligatauglichen Spielstätte umgebaut werden. Infolgedessen wurde das Sportforum Sojus 31 ab der Saison 2011/12 zur neuen Spielstätte des FSV Zwickau; es erfüllt die Regeln für eine Regionalligaspielstätte. In der Vergangenheit wurden dort mehrmals Tribünen durch Fans beschädigt. Der Bau des Stadions Zwickau wurde im April 2012 beschlossen, eine Option auf Erweiterung wurde in die Planung einbezogen. Abhängig vom sportlichen Erfolg des Vereins kann das Stadion auf bis zu 15.000 Plätze erweitert werden. Das Stadion sollte bis zum Saisonbeginn 2016/17 fertiggestellt werden, doch erfolgte die Fertigstellung erst verspätet. Die Eröffnung erfolgte am 22. August 2016 mit einem Spiel gegen den Hamburger SV. Die Kosten für den Bau des Stadions beliefen sich auf 21 Millionen Euro, das Stadion bietet Platz für 10.134 Personen. Die Stadionmiete hängt von der Ligazugehörigkeit ab; in der dritten Liga beträgt die Miete 350.000 Euro. Würde der FSV Zwickau in der Regionalliga spielen, läge die Miete nur bei 250.000 Euro.

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