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Hallescher FC

Der Hallesche FC geht mit seinen Wurzeln bis nach dem Zweiten Weltkrieg zurück, nachdem die sowjetische Besatzungsmacht die Sportvereine in Deutschland verboten hatte, wurden locker organisierte Sportgruppen zugelassen, darunter war auch der Hallesche FC. Zur Zeit der sowjetischen Besatzung wurden regionale Sportclubs gegründet, darunter war auch der SC Chemie Halle-Leuna, aus dem der heutige Hallesche FC hervorging. Neben dem SC Chemie wurde damals auch die SC Wissenschaft Halle gegründet; beide Clubs schlossen sich 1958 zur SC Chemie Halle zusammen. Als 1965 die Welle der Umstrukturierung durch die DDR ging, wurden die leistungsstärksten Fußballclubs aus den damaligen Sportclubs ausgegliedert. Im Jahr 1991 wurde der Hallesche FC in den Club 1991 umbenannt,.

Die sportliche Entwicklung des Halleschen FC

Von seiner Flagge her, mit den Farben Weiß und Blau, ist die Ähnlichkeit des Halleschen FC mit dem bekannten Berliner Club nicht von der Hand zu weisen. Die Gründung des Halleschen FC ist nicht zu vergessen, der Hallesche FC hat schon frühzeitig die Meisterqualifikation erwerben müssen und wurde schon Meister-Anwärter vor der DDR-Meisterschaft, doch noch niemals hat es der Verein geschafft sich international zu qualifizieren. Es ist schon erstaunlich, dass es ein früherer DDR-Verein schafft, in der dritten Liga zu spielen. De Hallesche FC musste es mit höherklassigen Vereinen aufnehmen, konnte aber selbst nicht in eine höhere Klasse aufsteigen.

Foto: shutterstock/Stockillustrationsnummer: 412833076

Hallescher FC – einer der stärksten Vereine des Ostens

Der Hallesche FC war in der früheren DDR einer der stärksten Vereine, doch kann der Verein schon nach dem Ersten Weltkrieg eine gute Erfolgsbilanz vorweisen. In der Saison 1920/21, also zur Zeit des Vorgängers des heutigen Halleschen FC, konnten die Niedersachsen ihre ersten Erfolge verbuchen. Sie wurden in der Saison 1920/21 Mitteldeutscher Meister. Schon damals wurden Spiele um die deutsche Meisterschaft ausgetragen, Halle schaffte zumindest den Einzug ins Halbfinale, doch unterlagen die Hallenser dem 1. FC Nürnberg, der dann deutscher Meister wurde. Den Einzug ins Finale schaffte Halle im Jahr 1924, doch unterlag der Club gegen den SpVgg 1899 Leipzig. Im damaligen Ostdeutschland war Halle einer der erfolgreichsten Vereine. Als dann die Nationalsozialisten in den 1930er Jahren die Macht übernahmen, bedeutete das nicht nur schreckliche Erfahrungen in Politik und Wirtschaft, sondern auch im Sport. Die Gauliga Mitte wurde damals neu gegründet, der Hallesche FC war in der Gauliga Mitte aktiv, doch konnte es der Verein nicht mit Gegnern wie

  • Borussia Fulda
  • Dresdner FC
  • 1. FC Nürnberg

aufnehmen, da diese Vereine zu stark als Gegner waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die SG Freiimfelde Halle gegründet, daraus entstand die ZSG Union Halle, die dann in der DDR ziemlich erfolgreich wurde und in der Oberliga, der höchsten Spielklasse in der damaligen DDR, aktiv war. In der ersten Saison in der Oberliga 1949/50 spielte der ZSG Union Halle auf dem fünften Platz, schließlich gelang den Hallensern in der Spielzeit 1951/52 die Meisterschaft in der damaligen DDR. Allerdings rutschte der Club in der folgenden Saison auf den 13. Platz ab. Der Verein stieg auch im Jahr 1954 in die Zweitklassigkeit ab, doch konnte Halle in der Saison 1955/56 den Gewinn des FDGB-Pokals, des Fußballpokals der damaligen DDR, feiern. Ein Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse der DDR, die Oberliga, gelang im Jahr 1957, doch schon zwei Jahre später stieg der Verein wieder in die zweite Klasse ab. Die Mannschaft wechselte mehrmals zwischen der ersten und der zweiten Klasse. In der Saison 1970/71 war Halle in der Oberliga besonders erfolgreich, der Club konnte den dritten Platz in der Tabelle verzeichnen und hatte sich damit für den UEFA-Pokal qualifiziert, doch unterlag er. Ein Abstieg in die zweite Liga war auch im Jahr 1973 zu verzeichnen, doch schon ein Jahr später stieg Halle wieder in die höchste Spielklasse auf.

Die Erfolgsbilanz des Halleschen FC

Bereits in der früheren DDR konnte der Hallesche FC einige Erfolge vorweisen:

  • Europapokal der Pokalsieger 1962/63 gegen Belgrad
  • 1971/72 UEFA-Pokal gegen Eindhoven
  • 1991/92 UEFA-Pokal gegen Moskau

In allen diesen Spielen unterlag der Hallesche FC bereits in der ersten Runde, er konnte es mit den damaligen starken Gegnern nicht aufnehmen.

Die Zeit nach der DDR

In der Saison 1991/92 spielte der Hallesche FC in der Süd-Staffel der 2. Bundesliga, schon damals nannte sich der Club Hallescher FC. Er gehörte damals zu den ersten sechs Mannschaften, die gegen den Abstieg kämpften. Einer der bedeutendsten Spieler war damals Dariusz Wosz, der allerdings in der Winterpause zum VfL Bochum wechselte. Der Verein konnte diesen Wechsel nicht kompensieren, er verpasste den Klassenerhalt und spielte in der fünftklassigen Verbandsliga. Der Verein spielte seit der Saison 2000/01 in der Südstaffel der Oberliga Nordost, das war die vierthöchste Spielklasse. Als das Ligasystem 2008 neu eingeteilt wurde, qualifizierte sich Halle für die Regionalliga Nord und konnte einen zweiten Platz hinter Holstein Kiel erreichen. Der Hallesche FC konnte in der 1. Runde des DFB-Pokals 2012/13 spielen, doch unterlag er gegen den Zweitligisten MSV Duisburg. Seit 2012 spielt der Hallesche FC, so wie auch einige andere Vereine aus der früheren DDR, in der dritten Liga.

Die Spielstätte des Halleschen FC

Bis zum Jahr 2010 war das Kurt-Wabbel-Stadion die Spielstätte des Halleschen FC. Das Stadion wurde abgerissen, da eine reine Fußball-Arena errichtet werden sollte. Mit dem Erdgas-Sportpark entstand eine neue Spielstätte für den Halleschen FC. Mit dem Bau des Stadions an der Kantstraße wurde bereits im September 2010 begonnen, schon ein Jahr später, im September 2011, wurde das neue Stadion eröffnet. Das Stadion Erdgas-Sportpark bietet Platz für mehr als 15.000 Zuschauer, es verfügt über Naturrasen mit Rasenheizung. Die Spielfläche misst 105 x 65 Meter. Das Stadion ist nicht nur Heimspielstätte des Halleschen FC, sondern es dient auch als

  • Spielstätte für Spiele der U21 Nationalmannschaften
  • Spielstätte der Nationalmannschaft der deutschen Frauen

Fazit

Der Hallesche FC spielt seit dem Jahr 2012 in der dritten Liga. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg konnte der Verein seine ersten Erfolge verzeichnen. Zur Zeit der DDR konnte der Verein in der höchsten Klasse spielen, doch ist er auch in die zweite Liga abgestiegen und wieder aufgestiegen. Spielstätte des Halleschen FC ist seit 2011 das Stadion Erdgas Sportpark, es handelt sich dabei um eine neue und moderne Arena, die Platz für mehr als 15.000 Zuschauer bietet.

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