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Der Kader des VfB Stuttgart 2017/2018 im Überblick

Dass der VfB Stuttgart in der Saison 2017/2018 ein Neuling in der Fußball-Bundesliga ist – irgendwie muss man sich daran erst noch gewöhnen. Denn die Schwaben gelten eigentlich als so etwas wie ein fester Bestandteil der oberen Tabellenhälfte der Bundesliga. Doch in der vergangenen Spielzeit musste der fünffache Deutsche Meister in der 2. Bundesliga kicken. Immerhin gelang unter dem Trainer-Youngster Hannes Wolf der sofortige Wiederaufstieg. Mit welchem Team aber nun will der VfB Stuttgart in der Spielzeit 2017/2018 den Klassenerhalt sichern? Dass die Schwaben den Kader etwas umkrempeln werden, scheint gewiss. Immerhin sind die Kassen in Bad Canstatt gut gefüllt, wofür nicht nur der überragende Zuschauerschnitt in der 2. Bundesliga gesorgt hat, sondern auch die vollzogene Ausgliederung der Profiabteilung. Dadurch kann der Ankerinvestor Daimler 11,75 Prozent der Anteile beim VfB übernehmen – für 41,5 Millionen Euro.

Mitch Langerak erneut Nummer 1 im Tor des VfB Stuttgart?

Nun aber zurück zum Sportlichen und dem Blick auf den Kader. Beginnen wir mit der Torhüterposition. Mitchell Langerak könnte wohl auch in der Spielzeit 2017/2018 die Nummer eins im Tor der Schwaben sein. Der Australier, lange Jahre Torwart Nummer 2 bei Borussia Dortmund hinter Roman Weidenfeller, genießt aktuell das volle Vertrauen. Immerhin kann der 28-jährige unter anderem auf sieben Länderspiele als australische Nummer 1, drei Champions League Matches und 21 Bundesligaeinsätze verweisen. Allerdings ist durchaus vorstellbar, dass der VfB Stuttgart noch einen weiteren Torwart verpflichten wird. Denn mit Jens Grahl steht nur ein weiterer Torwart nach jetzigem Stand der Dinge zur Verfügung. Die bisherige Nummer drei Benjamin Uphoff wird den VfB Stuttgart am Ende der Saison in Richtung 3. Liga zum Karlsruher SC verlassen. Namen wurden in diesen Tagen bereits einige gehandelt in den Medien:

  • Marvin Hitz (FC Augsburg)
  • Der dänische Nationaltorwart Frederik Rönnow
  • Deutschlands möglicher Nationaltorwart Nummer 3 Ron-Robert Zieler (Leicester City)

Während Jens Grahl nach seiner langen Verletzung zuvor keine echte Konkurrenz für Langerak darstellt, könnte dies bei Hitz, Rönnow oder Zieler anders sein. Am Wahrscheinlichsten allerdings gilt hier die Variante Hitz. So oder so scheint es so, als wolle man beim VfB Stuttgart einen weiteren Torwart verpflichten, der auf Augenhöhe mit Langerak um den Stammplatz kämpfen kann.

Die Verteidigung: Badstuber, Tasci und die Realität

In der Verteidigung scheint der VfB Stuttgart die meisten Veränderungen vornehmen zu müssen. So beispielsweise auf der rechten Verteidigerposition, wo der Vertrag von Florian Klein nicht verlängert wurde. Auch der Verbleib von Jean Zimmer ist nicht sicher. Denn der Ex-Kaiserslauterer konnte bei seinen Einsätzen in der vergangen Saison schon wenig überzeugen. Bleibt im Moment nur Benjamin Pavard. Der 21-jährige aber wird auf der einen Seite dem Vernehmen nach von zwei, drei anderen Clubs wie RasenBallsport Leipzig umworben. Zudem stellt sich die Frage, ob und wie der Franzose gegen Teams wie Borussia Dortmund, RB Leipzig oder den FC Bayern München bestehen kann. Deswegen wäre es kein Wunder, wenn Jan Schindelmeiser Hannes Wolf gleich zwei neue rechte Verteidiger zur Verfügung stellen würde. Spekuliert wurde zuletzt darüber, dass Felix Passlack auf Leihbasis von Borussia Dortmund kommen soll – eine durchaus realistische Option. Auf der linken Verteidigerposition wiederum sollte Emiliano Insúa auch in der kommenden Saison gesetzt sein.

Sicher scheint aber, dass der VfB Stuttgart vor allem in der Innenverteidigung nachrüsten wird. Denn das Duo Marcin Kaminski/Timo Baumgartl scheint für die Bundesliga doch zu instabil zu sein, wenn man die Dinge objektiv betrachtet. Dahinter steht lediglich der 19 Jahre alte Jérôme Onguéné bereit. Doch auch dessen Zukunft in der baden-württembergischen Landeshauptstadt ist nicht sicher. Zudem kehrt Toni Sunjic zurück, der an den US Palermo ausgeliehen war und mit den Italienern abgestiegen ist aus der Serie A. Dass der einst aus Krasnodar geholte Sunjic eine Zukunft beim VfB hat, scheint eher unwahrscheinlich, auch wenn er noch ein Jahr Vertrag hat. Vielmehr werden die Schwaben sicherlich noch zwei erfahrene Innenverteidiger holen, zumindest aber einen. Dabei schweben vor allem zwei Namen rund um die Mercedes-Benz-Arena: Holger Badstuber und Serdar Tasci.

Erstgenannter war im Winter schon ein Thema in Stuttgart, doch der Spieler entschied sich letztendlich für eine Leihe vom FC Bayern München zum FC Schalke 04, wo er nicht sonderlich überzeugen konnte. Auch jetzt befassen sich Jan Schindelmeiser und Co. mit dem ehemaligen Nationalspieler, wenngleich die Frage im Raum steht, ob der VfB finanziell in Sachen Gehalt mit Clubs wie Sporting Lissabon mithalten kann, die ebenfalls an Badstuber interessiert sind. Zudem scheint der Spieler selbst eher in Richtung Ausland zu tendieren. Da scheint Option 2 schon realistischer zu sein auf den ersten Blick. Denn der Vertrag von Serdar Tasci bei Spartak Moskau ist ausgelaufen. Somit steht Tasci, der sich jetzt auch russischer Meister nennen darf, ohne Verein für die neue Saison da und wie aus dem Umfeld des ehemaligen deutschen Nationalspielers bekannt wurde, kann sich der Ex-VfBler eine Rückkehr vorstellen. Allerdings scheint in diesem Falle fraglich zu sein, ob er in das „Jugend-Konzept“ von Trainer Wolf passen würde. Realistischer scheint hier der Wechsel von Tasci zu Trabzonspor zu sein, die sich intensiv um den Deutsch-Türken bemühen. Bleibt also abzuwarten, wen der VfB Stuttgart letztendlich für die Innenverteidigung verpflichtet.

Erster Neuzugang im Mittelfeld steht fest

Natürlich wird es auch im Mittelfeld beim VfB Stuttgart Veränderungen geben, wenngleich diese sicherlich geringer ausfallen werden als in der Abwehr. Gentner, Zimmermann, Grgic, Brekalo, Ofori, Mane und Sarpei werden auch in der kommenden Spielzeit zentral und auf den Außenbahnen zur Verfügung stehen. Fraglich scheinen nur Tobias Werner, Julian Green und Alexandru Maxim zu sein. Denn Tobias Werner konnte aufgrund von mehreren Verletzungen nach seinem Wechsel vom FC Augsburg zum VfB nicht überzeugen. Green startete stark durch in den ersten Spielen nach seinem Wechsel vom FC Bayern München, baute dann aber enorm ab. Maxim wiederum soll es dem Vernehmen nach nach England ziehen. Leeds United soll nach Berichten aus England und Rumänien kurz vor einer Verpflichtung des rumänischen Nationalspielers stehen. Auf der anderen Seite wurde der 19 Jahre alte Orel Mangala verpflichtet. Der zentrale Mittelfeldspieler war zuletzt von RSC Anderlecht an die U19 von Borussia Dortmund ausgeliehen. Für den belgischen U19 Nationalspieler blättert der VfB Stuttgart 1,8 Millionen Euro hin.

Zudem soll laut den Planungen des VfB Stuttgart noch ein weiterer Mittelfeldspieler kommen. Ganz oben auf der Wunschliste der Süddeutschen steht dabei dem Vernehmen nach Ezgjan Alioski aus Lugano. Der 25 Jahre alte mazedonische Nationalspieler brachte es in der Schweizer Super League in der abgelaufenen Saison auf 16 Tore und 14 Vorlagen in 34 Spielen. Für einen Rechtsaußen ist dies auch in einer Liga wie der Schweizer Super League durchaus beeindruckend. Alioski stand vor drei Jahren bereits schon einmal vor einem Wechsel zum VfB Stuttgart II, der aber letztendlich scheiterte. Und auch Renato Steffen vom FC Basel ist laut Gerüchteküche ein Thema bei den Schwaben.

Handlungsbedarf im Sturm beim VfB Stuttgart?

Dass es im Sturm bei den Schwaben zu Veränderungen kommen wird, scheint auf den ersten Blick eher unwahrscheinlich zu sein. Denn mit Simon Terodde, Daniel Ginczek und Takuma Asano scheint der Meister der 2. Bundesliga der vergangenen Saison bestens aufgestellt zu sein. Der zuvor an FC Zbrojovka Brünn ausgeliehene Borys Tashchy und der an Bröndby IF ausgeliehene Jan Kliment werden im Sommer zurückkehren, aber vermutlich keine Zukunft beim VfB haben. Auf der anderen Seite scheint kaum vorstellbar zu sein, dass noch ein weiterer Spieler im Sturm geholt wird.

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