Der Karlsruher SC

Der Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix e. V. wurde, wie der Name vielleicht schon vermuten lässt, aus einer Fusion zweier Vereine geboren. Das geschah im Jahr 1952, als die beiden Vereine Karlsruher FC Phönix und VfB Mühlburg zusammengingen. Das hatte vor allem finanzielle Gründe. als Gründungsdatum des KSC wird jedoch der 6. Juni 1894 angegeben – Das Gründungsdatum des Karlsruher SC Phoenix. Die beiden Vorgängervereine feierten vereinzelte Erfolge, jedoch nichts wirklich Überragendes. Nach der Fusion entwickelte sich dann eine Fußballabteilung, die heute als Traditionsmannschaft wahrgenommen wird. Meistens spielte der KSC in der 1. oder 2. Bundesliga, wie wir jedoch alle wissen, wird der KSC die Saison 2017/18 in der 3. Liga bestreiten müssen. Wir haben uns ein wenig mit der Geschichte und den Erfolgen des KSC beschäftigt.

Die Zeit in der Oberliga Süd

Zwischen 1952 und 1963, also bis zur Gründung der Bundesliga, war der KSC in der Oberliga Süd sehr erfolgreich unterwegs. 1956 schaffte es die Mannschaft ins Finale um die deutsche Meisterschaft, wurde am Ende aber nur Vizemeister. Dafür gelang sowohl 1955 als auch 1956 der Gewinn des DFB-Pokals. Mit Gerhard Siedl, Horst Szymaniak und Günter Herrmann stellte der Karlsruher SC Ende der 1950er bzw. Anfang der 1960er Jahre erstmals Spieler für die Nationalmannschaft ab.

Die Bundesliga 1963-1968

Der KSC gehörte 1963 zu den 16 Vereinen, die sich für die erste Bundesligasaison qualifiziert hatten. Jedoch verlief alles nicht so, wie gedacht. Vor allem der Abgang des Stürmers Günter Herrmann zum FC Schalke 04 wog schwer und so spielte der KSC von Beginn an um den Klassenerhalt. In der Saison 1967/68 lief es dann so schlecht, dass es in die damals zweitklassige Regionalliga ging.

Das ewige Scheitern und die Rückkehr in die Bundesliga – Wandel zur Fahrstuhlmannschaft

Zwischen 1968 und 1975 spielte die Mannschaft in der Regionalliga Süd und war dort sehr erfolgreich, allerdings scheiterte der KSC immer wieder in der Aufstiegsrunde und vermochte es nicht, die Rückkehr in die Bundesliga einzuleiten. Das gelang erst nach der Saison 1974/75. Danach entwickelte sich das Team zu einer Fahrstuhl Mannschaft – zu schlecht für die erste Liga und zu gut für die Zweite:

  • 1975 – 1977: 1. Bundesliga
  • 1977 – 1980: 2. Bundesliga
  • 1980 – 1983: 1. Bundesliga
  • 1983 – 1984: 2. Bundesliga
  • 1984 – 1985: 1. Bundesliga
  • 1985 – 1987: 2. Bundesliga

Winfried Schäfer: Der Erfolg kommt zurück

Mit der Verpflichtung von Winfried Schäfer als Trainer und Carl-Heinz Rühl als Manager konnten die erfolgreichsten zehn Jahre in der Geschichte des Vereins beginnen. Beide waren schon als Spieler für den Verein tätig und waren somit Region und Mannschaft verbunden. Schäfer schaffte es, aus der eigenen Talentschmiede Spieler hervorzubringen, die den Verein weiterbrachten. Mittel für die Verpflichtung großer Stars waren ohnehin nicht vorhanden. So brachte der KSC in dieser Zeit Spieler wie

  • Oliver Kahn
  • Michael Sternkopf
  • Mehmet Scholl
  • Jens Nowotny

hervor und sicherte sich damit in der Bundesliga über Jahre hinweg eine erfolgreiche Zeit mit Saisonabschlüssen unter den ersten zehn in den Jahren 1991 bis 1997. Das beinhaltete auch die Teilnahme am UEFA-Cup in der Saison 1992/93. Unter anderem konnte in der zweiten Runde zuhause der FC Valencia mit 7:0 bezwungen worden – ein Spiel, das als „Wunder vom Wildpark“ in die Geschichte eingegangen ist. Außerdem konnten renommierte Vereine wie der PSV Eindhoven, Boavista Porto und Girondins Bordeaux aus dem Wettbewerb gekegelt werden. Im Halbfinale scheiterte die Mannschaft dann aber am SV Austria Salzburg. Nach der Saison 1999/2000 ging es dann wieder abwärts in die 2. Bundesliga. Seither gelang noch einmal die Rückkehr in die 1. Liga, 2007/2008 und 2008/09, danach blieb der KSC allerdings zweitklassig. Eine Saison absolvierte die Mannschaft in der 3. Liga (2012/13), bevor es in der laufenden Saison wieder zurück in die 3. Liga ging. Insgesamt sind folgende Erfolge für den Verein bzw. dessen Vorgänger verbucht:

  • Deutscher Meister: 1909 (als Karlsruher FC Phönix)
  • Deutscher Vize-Meister: 1956
  • Süddeutscher Meister: 1909, 1956, 1958, 1960, 1975
  • Meister der 2. Bundesliga: 1975, 1984, 2007
  • Meister der 3. Liga: 2013
  • Meister der Regionalliga Süd: 1969, 2001
  • UEFA-Pokal-Teilnahme: 1993/94 (Halbfinale), 1996/97, 1997/98 (jeweils Achtelfinale)
  • UI-Cup-Gewinner: 1996
  • DFB-Pokal-Sieger: 1955, 1956
  • DFB-Pokal-Finalist: 1960, 1996
  • DFB-Hallenpokal-Sieger: 1995

Die Spielstätte des KSC: Das Wildparkstadion

Das Wildparkstadion ist in einem größeren Sportareal im Karlsruher Hardtwald gelegen. Es wurde 1955 für die alte Phoenix-Sportstätte erbaut und hatte damals ein Fassungsvermögen von 50.000 Zuschauern. Inzwischen, nach zahlreichen Umbauten und Renovierungen, ist noch Platz für 29.699 Zuschauer, wobei davon 15.157 Sitzplätze vorhanden sind. Zum 7,5 Hektar großen Gesamtareal des Wildparkstadions gehören des Weiteren eine Sporthalle, vier Rasentrainingsplätze und ein Kunstrasenplatz. Für Ende 2018 ist an alter Stelle allerdings bereits ein Neubau geplant. Eigentümer des Wildparkstadions ist die Stadt Karlsruhe.

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