Angesichts der Tatsache, dass er es liebt hier und dort und überall zuhause zu sein, verwundert es eigentlich nicht, dass sich Pedro Caixinha in seiner neuen Umgebung sofort eingelebt hat. Wer einen Job bei einer der großen Klubs in Glasgow annimmt, der sollte natürlich vorgewarnt sein. Der Erfolgsdruck ist enorm und alle erwarten nur Bestleistungen, doch Caixinhas sonniges Gemüt zeigt keinerlei Auswirkungen dieser Erwartungshaltung. Es war ein typischer, wechselhafter Tag in Glasgow, als sich der neue Rangers Manager mit seinen ersten Trainingseinheiten beschäftigte. Es muss ein seltsamer Unterschied zu der Wärme von Gharafa in Katar gewesen sein. Zuvor genoss der Portugiese das angenehme mexikanische Klima von Santos Laguna. Zumindest ist das örtliche Paisley Lagoon Center nicht weit weg.

Mourinho das große Vorbild

Caixinha hat sicherlich mehr Clubs als Frank McAvennie in einer Nacht gesehen, er ist viel gereist. Er hat viele Heimathäfen, neben seiner Heimat Portugal aus Rumänien, Saudi-Arabien und viele andere. Der 46-jährige wird bei den Rangers so sehr wie nie zuvor unter Beobachtung stehen, aber er hat diese Herausforderung angenommen und strahlt dabei Vertrauen und Charme aus. Allerdings kann sich das bei einem so lebhaften Spiel wie Fußball schnell wieder ändern, doch darüber denkt er derzeit nicht nach. Jose Mourinho ist sein großes Vorbild, der Landsmann, der im europäischen Fußball überall seine Spuren hinterlassen hat. „Jose hat alle Trainer in meiner Generation inspiriert“, so Caixinha. „Er öffnete für uns das Fenster und wir sprangen alle hinterher. Er war der Erste, wir sind die, die hinterherkommen. Er hat uns die Chance gegeben, das zu tun. Er ist einzigartig und wir teilen die gleiche Philosophie. Er ist ein sehr netter Kerl. Er ist immer bereit, sich mit mir zu unterhalten, über Fußball zu sprechen. Er ist sehr freundlich, ganz anders als man denken würde.“
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