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Der Sportverein Holstein Kiel

Holstein Kiel ist ein Fußballverein in der dritten Liga, doch gehören auch noch andere Abteilungen zu Holstein Kiel. Der Verein kann bereits auf eine lange Geschichte stolz sein. Der Sportverein besteht bereits seit dem Jahr 1900, er zählt ungefähr 1.500 Mitglieder. Die erste Mannschaft gehörte über lange Zeit sogar der höchsten Spielklasse an, doch inzwischen spielt der Verein in der dritten Liga. Spielstätte von Holstein Kiel ist das Holstein-Stadion, das Platz für 10.200 Zuschauer bietet. Herrenfußball ist die bekannteste Abteilung des Vereins, doch verfügt der Verein auch über Abteilungen für Frauenfußball, Handball, Tennis und Cheerleading. Erst seit 2004 besteht die Frauenfußball-Mannschaft, die bereits im Jahr 2005 in die zweite Bundesliga der Frauen aufsteigen konnte. Auch die Handball-Damen können mit einigen Siegen glänzen.

Die Gründung des Vereins Holstein Kiel

Die Gründung von Holstein Kiel geht auf den Kieler Fußball-Club Holstein zurück, der Verein wurde von einer Gruppe von Schülern aus der Oberrealschule 1 im Jahr 1902 gegründet, die Schule besteht auch heute noch und trägt inzwischen den Namen Hebbelschule. Als Gründer machten sich

  • Walter Duden
  • Hans Gosch
  • Friedrich Brügmann

einen besonderen Namen. Der frühere Schülerverein dominierte damals unter den Fußballvereinen in Kiel, aber auch in Gesamtdeutschland. Neben dem Fußballverein wurde auch ein weiterer Männer-Turnverein gegründet, die Gründung geht bereits auf das Jahr 1900 zurück, an der Gründung dieses Sportvereins waren einige junge Männer aus Süddeutschland beteiligt. Eine Fusion des Männer-Turnvereins und des Fußballvereins erfolgte jedoch erst im Jahr 1917.

Die erfolgreichste Zeit von Holstein Kiel

Der Kieler Fußballverein, der heute den Namen Holstein Kiel trägt, konnte seine größten Erfolge in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts feiern. Schon im Jahr 1906 konnte sich der Verein erstmals für die Teilnahme an der deutschen Meisterschaftsrunde qualifizieren. Der Verein zog in den Jahren 1906 und 1908 ins Halbfinale ein, schaffte es allerdings nicht ins Finale. Die norddeutsche Meisterschaft wurde erstmals im Jahr 1910 gewonnen. Seinen größten Erfolg in seiner Geschichte konnte Holstein Kiel im Jahr 1912 mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft verzeichnen. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs gehörte Holstein Kiel zu den erfolgreichsten deutschen Mannschaften. So wie es in der Zeit des Nationalsozialismus typisch war, spielte Holstein Kiel in der Zeit von 1933 bis 1945 in der Gauliga. Ein Aufstieg in die Oberliga war im Jahr 1945 möglich, damals war das die höchste Spielklasse.

Abstieg in untere Klassen

Als die Bundesliga gegründet wurde, konnte sich Holstein Kiel nicht qualifizieren. Damals wurde die Regionalliga Nord als Zweite Liga neu geschaffen, sie gehörte in den Jahren 1963 bis 1974 zu den fünf Zweiten Ligen in Deutschland, auch Holstein Kiel spielte in dieser Liga. Holstein Kiel hatte in den Jahren 1966, 1967 und 1970 in der Regionalliga Nord jeweils en dritten Tabellenplatz geschafft, aber immer den Aufstieg in die Bundesliga verfehlt. In der Saison 1974/75 wurde die 2. Bundesliga neu gegründet, die Regionalliga Nord erhielt dafür sieben Plätze, einen dieser Plätze konnte sich Holstein Kiel sichern. Der Verein stieg allerdings ab, er war in der

  • 2. Bundesliga
  • Oberliga
  • Regionalliga

angesiedelt. Ein Abstieg in die Oberliga Nord erfolgte in der Saison 2006/2007. Eine Saison später konnte der Verein in die Regionalliga aufsteigen, was ebenfalls die Viertklassigkeit bedeutete, doch der Grund für diese Viertklassigkeit war die Reform der Fußballligen, die 3. Liga wurde neu gegründet. Holstein Kiel konnte nicht in die dritte Liga aufsteigen. Ein Aufstieg in die dritte Liga gelang erst in der Saison 2009/2010, doch stieg der Verein dann wieder in die Regionalliga ab. Ein erneuter Aufstieg in die dritte Liga gelang mit dem Gewinn der Meisterschaft im Jahr 2013.

Besondere Erfolge von Holstein Kiel

Im Laufe der Geschichte kann Holstein Kiel einige besondere Erfolge vorweisen:

  • Deutsche Meisterschaft im Jahr 1912
  • Norddeutscher Meister in den Jahren 1910, 1911, 1912, 1926, 1927 und 1930
  • Aufstieg in die zweite Bundesliga Nord im Jahr 1978
  • Aufstieg in die dritte Liga

Holstein Kiel wurde erst einmal deutscher Meister. Er wurde im Jahr 1912 auch Akademiker-Meister, zu bemerken ist dabei, dass der Verein damals aus vielen Akademikern bestand. Im Jahr 1961 wurde der Verein Deutscher Amateurmeister. Ein besonderer Erfolg des Vereins war auch die Teilnahme am DFB-Pokal Viertelfinale im Jahr 2012.

Die Spielstätte von Holstein Kiel

Spielstätte von Holstein Kiel ist das Holstein-Stadion, das bereits auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Schon im Jahr 1911 wurde das Stadion eröffnet, es ist das größte Fußballstadion in Kiel und befindet sich im Norden von Kiel. Der Verein Holstein Kiel nutzt das Stadion seit dem Jahr 1911 als Heimspielstätte. Das Stadion gehört zu den 20 ältesten Stadien in Deutschland, es ist das älteste Stadion in Schleswig-Holstein. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Stadion stark beschädigt, es wurde mehrmals umgebaut. In den Jahren 2006, 2009, 2011, 2013 und 2015 wurde das Stadion umgebaut. Das Stadion bot Platz für insgesamt 11.386 Zuschauer, neben überdachten Sitzplätzen sind auch nicht überdachte Sitzplätze, überdachte Stehplätze und nicht überdachte Stehplätze vorhanden. Eine Verringerung der Zahl der Stehplätze erfolgte im Jahr 2015, seitdem bietet das Stadion nur noch Platz für 10.200 Zuschauer.

Der Storch als Maskottchen

Der Verein Holstein Kiel hat seit der Saison 2006/2007 wieder ein Maskottchen, es ist ein Storch, der den Namen Stolle trägt und anlässlich des Heimspiels gegen den 1. FC Union Berlin geschaffen wurde. Der Storch trägt Kleidung in den traditionellen Farben des Vereins Holstein Kiel in Blau-Weiß-Rot. Spitzname des Vereins Holstein Kiel ist „die Störche“, doch ist die Herkunft des Namens nicht vollständig geklärt. Bereits seit dem Jahr 1950 werden die Mitglieder des Vereins als Störche bezeichnet, vermutlich geht die Bezeichnung auf ein Vereinslokal zurück.

 

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