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Der SV Sandhausen

Die genaue Bezeichnung des SV Sandhausen lautet SV Sandhausen 1916 e.V. Der Verein hat zwei Mannschaften, die erste Mannschaft spielt seit der Saison 2012/13 in der 2. Bundesliga. Mit weniger als 800 Mitgliedern ist der SV Sandhausen nur ein kleiner Verein. Die Vereinsfarben sind Schwarz und Weiß, das Logo des Vereins hat daher einen hohen Wiedererkennungswert. Die Zahl 1916 in der genauen Vereinsbezeichnung geht auf das Gründungsjahr 1916 zurück. Der Sitz des Vereins ist Sandhausen in Baden-Württemberg, Spielstätte ist das Hardtwaldstadion am südlichen Stadtrand von Sandhausen. Im SV Sandhausen spielte auch Markus Löw, der Bruder des Bundestrainers Joachim Löw.

Die ersten Jahre des SV Sandhausen

Der SV Sandhausen wurde am 01. August 1916 gegründet, doch musste er lange auf einen Erfolg warten. Der erste Erfolg war der Aufstieg in die Bezirksliga Rhein/Saar in der Saison 1930/31, das war damals eine der höchsten Spielklassen im deutschen Fußball. Der Verein musste damals schwierige Spiele bestreiten und gegen damalige Top-Mannschaften wie

  • SV Waldhof
  • VfL Neckarau
  • VfR Mannheim
  • Phönix Ludwigshafen

antreten, was mit Niederlagen endete und schon ein Jahr später den Abstieg in die untere Liga nach sich zog. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs spielte der SV Sandhausen in der Kriegssportgemeinschaft Walldorf-Wiesloch, die Teil der Gauliga Nordbaden war. Da der Verein keine Punkte erzielen konnte, stieg er schnell ab. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte sich der SV Sandhausen zunächst in der Landesliga und in der zweiten Amateurliga etablieren, dann gelang in der Saison 1956/57 der Aufstieg in die 1. Amateurliga Nordbaden. Als die Oberliga Baden-Württemberg im Jahr 1978 gegründet wurde, konnte sich der SV Sandhausen qualifizieren und in diese Liga aufsteigen. Fast immer erreichte der Verein in dieser Liga Spitzenplätze, er konnte in der Saison 1977/78 und 1992/93 die deutsche Amateurmeisterschaft gewinnen, das waren die damals größten Erfolge. Ein weiterer Erfolg war der Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals in der Saison 1985/86, in dem der SV Sandhausen mit einem 1:3 gegen Borussia Dortmund unterlag. Als die Regionalliga Süd im Jahr 1994 neu gegründet wurde, konnte sich der SV Sandhausen dafür nicht qualifizieren. Erst ein Jahr später gelang dem SV Sandhausen der Meistertitel in der Oberliga Baden-Württemberg und damit verbunden der Aufstieg in die Regionalliga Süd. Dort blieb der Verein nur eine Saison, er stieg sofort wieder ab.

Die weiteren Jahre und der Aufstieg in die 2. Bundesliga

Dietmar Hopp, der Mäzen der TSG Hoffenheim und Mitbegründer der SAP SE, plante in der Saison 2005/06 eine Fusion der TSG Hoffenheim, die damals noch in der Regionalliga spielte, mit dem SV Sandhausen und dem Verbandsligisten FC Astoria Walldorf. Ziel war der Aufbau eines stärkeren Clubs, verbunden mit einem Aufstieg in die Bundesliga. Diese Fusionspläne stießen beim DFB auf Einverständnis und Begeisterung, doch hegte der SV Sandhausen Vorbehalte, sodass die Fusion letztendlich scheiterte und die Kooperation beendet wurde. Dem SV Sandhausen gelang am Ende der Saison 2006/07 der Aufstieg in die Regionalliga Süd. In der Saison 2007/08 verpasste der SV Sandhausen den Aufstieg in die 2. Bundesliga, doch war die 3. Liga dann bereits gegründet, für die sich der SV Sandhausen qualifizieren konnte. Am Ende der Saison 2011/12 wurde der SV Sandhausen Meister in der 3. Liga, das war mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga verbunden. Der Verein schwächelte auf dem vorletzten Tabellenplatz, doch ein direkter Abstieg in die 3. Liga konnte verhindert werden. Zum Glück für den SV Sandhausen wurde dem MSV Duisburg die Lizenz für den Aufstieg in die 2. Bundesliga aufgrund einer Schiedsrichterentscheidung entzogen, weshalb der SV Sandhausen in der 2. Bundesliga verbleiben konnte. Das sind die Stationen des SV Sandhausen in den verschiedenen Ligen seit dem Aufstieg in die 1. Amateurliga Nordbaden:

  • 1957/58 – 1976/77 1. Amateurliga Nordbaden
  • 1977/78 Amateurliga Nordbaden
  • 1978/79 – 1994/95 Oberliga Baden-Württemberg
  • 1995/96 Regionalliga Süd
  • 1996 – 2006/07 Oberliga Baden-Württemberg
  • 2007/08 Regionalliga Süd
  • 2008/09 – 2011/12 3. Liga
  • seit 2012 2. Bundesliga

Die größten Erfolge des SV Sandhausen

Der SV Sandhausen konnte im Laufe seiner Geschichte einige Erfolge erzielen. Er wurde 1978 und 1993 Deutscher Amateurmeister, im Jahr 1977 wurde er Vize-Amateurmeister. In der Oberliga Baden-Württemberg wurde der SV Sandhausen in den Jahren 1981, 1985, 1987, 1995, 2000 und 2007 Meister. Der bislang größte Erfolg des Vereins war der Meistertitel in der 3. Liga am Ende der Saison 2011/12, der mit einem Aufstieg in die 2. Bundesliga verbunden war.

Bekannte Spieler des SV Sandhausen

Im Laufe der Zeit spielten einige Spieler im SV Sandhausen, die einen höheren Bekanntheitsgrad erreichen konnten:

  • Markus Löw, Bruder von Bundestrainer Joachim Löw
  • Hans-Dieter (Hansi) Flick, früherer Assistent von Bundestrainer Joachim Löw und Sportdirektor beim DFB
  • Daniel Ischdonat, späterer Torwarttrainer des SV Sandhausen
  • Stefan Emmerling, späterer Trainer bei verschiedenen Vereinen

 

Das Hardwaldtstadion als Spielstätte des SV Sandhausen

Spielstätte des SV Sandhausen ist das Hardtwaldstadion, das sich direkt am südlichen Stadtrand von Sandhausen befindet und am Wald liegt. Seinen Namen hat das Stadion durch den Hardtwald, an dem es sich befindet, erhalten. Dieses Stadion wurde im Jahr 1951 eröffnet und verfügte damals noch über einen Sandplatz. Erst später wurde dort Rasen verlegt. Die erste Renovierung wurde in der Saison 1987/88 vorgenommen, das Stadion hatte damals noch keine überdachten Plätze und bekam eine überdachte Tribüne. Unter der Tribüne befinden sich Sanitäranlagen, Presseräume, Vorstandsbüros, aber auch eine kleine Wohnung, die als Unterkunft für Testspieler dient. In der Saison 2001/02 erhielt das Stadion eine Flutlichtanlage gemäß den Richtlinien für die 2. Bundesliga. Mit dem Aufstieg des SV Sandhausen in die 3. Liga im Jahr 2008 wurde das Stadion an die Richtlinien für die 3. Liga angepasst, provisorisch wurde eine Stahlrohrtribüne mit 2.500 Sitzplätzen errichtet, auch ein VIP-Haus ist entstanden, eine Videoleinwand wurde installiert. Damals bot das Stadion Platz für 10.231 Zuschauer, unter den Plätzen waren 2.954 überdachte Sitzplätze. Mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga war ein weiterer Ausbau des Stadions erforderlich, zwei zusätzliche Tribünen auf beiden Seiten der Haupttribüne mussten errichtet werden, ebenso wurden neue Sitz- und Logenplätze sowie zusätzliche Stehplätze geschaffen. Inzwischen hat das Stadion eine Kapazität von 15.300 Plätzen, es verfügt über eine Rasenheizung, das Stadion hat eine Oberfläche aus Naturrasen. Das Hardtwaldstadion ist nicht nur Heimspielstäte des SV Sandhausen, sondern es dient auch als Austragungsstätte für Länderspiele deutscher Jugendnationalmannschaften gegen ausländische Jugendnationalmannschaften.

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