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Der Videobeweis bei der WM 2018

Der Videobeweis feiert seine nächste Premiere, denn die Technik soll nun auch bei der Fußball Weltmeisterschaft in Russland zum Einsatz kommen. Es gibt Kritiker und Befürworter, vor allem die Fans der Bundesliga wissen, dass diese Technik nicht unfehlbar ist. Doch wird der Videobeweis in Russland für mehr Gerechtigkeit sorgen? Denken wir nur an das sogenannte „Wembley-Tor“ im WM Finale von 1966 zwischen England und Deutschland, das der DFB-Auswahl mutmaßlich den Titel kostete. Oder an die „Hand Gottes“ von Diego Maradona bei der WM 1986 in Mexiko, als der Argentinier einen Treffer im Halbfinale gegen England mit unerlaubter Hilfe seiner Hand erzielte. Diese beiden Treffer wären mit Videobeweis heute wohl eher aberkannt worden.

Videobeweis in Deutschland in der Kritik

Der Geschäftsführer des International Association Board (IFAB), das für die Fußballregeln und damit auch für den Videobeweis verantwortlich ist, der Deutsche Lukas Brud, ist zuversichtlich: „Ich bin zwar etwas angespannt, aber ich bin auch guter Dinge, dass die Arbeit, die in den vergangenen Monaten in den Videobeweis gesteckt wurde, sich auszahlen wird“, so Brud gegenüber dem „Spiegel“. Die Anspannung ist sicherlich berechtigt, denn es steht viel auf dem Spiel. Wer sich das DFB-Pokalfinale zwischen dem FC Bayern München und Eintracht Frankfurt noch einmal ins Gedächtnis ruft, wird wissen, warum: Ein nicht gegebener Elfmeter sorgte trotz des Videobeweises noch Tage später für sehr viel Unmut. Und es gibt noch viel mehr Situationen, bei denen der Videobeweis nach Meinung von Experten nicht konsequent oder schlicht falsch angewandt wurde.

Für die Weltmeisterschaft wird einiges geändert

Allerdings wird es in Russland einige Änderungen geben: So gibt es zum Beispiel statt nur einem beratenden Helfer neben sich werden die Videoassistenten bei der WM derer drei haben. Außerdem wird es eine neue Kommunikationsstrategie geben, um Verwirrungen darüber, was denn nun gerade bewertet und entschieden wird, zu vermeiden. Einer der neuen Assistenten ist somit nur dafür verantwortlich, was und wann auf den Leinwänden im Stadion den Fans präsentiert wird. Auch der TV-Zuschauer soll schneller im Bilde sein.

„Bei der WM will die Fifa sicherstellen, dass alle wissen, was passiert“,

so Brud.

Schiedsrichter haben zu wenig Zeit, sich vorzubereiten

Die wichtigste Neuerung aber betrifft die Abseits Regel. Ist es in der Bundesliga noch so, dass der Videoassistent vermeintliche Abseitspositionen nur mit Hilfe der eingeblendeten kalibrierten Linie feststellen kann, wir es in Russland eine Technik geben, die mit einem dreidimensionalen Vektorenkonstrukt die Daten von mehreren Kameras darstellen kann. Doch gibt es auch ein Problem: Denn viele WM-Schiedsrichter kennen den Videobeweis gar nicht und hatten nur wenige Tage Zeit, sich damit vertraut zu machen. Der spanische Nationaltrainer Julen Lopetegui meint, man „müsse sich auf Spielunterbrechungen und Verzögerungen einstellen“ und fügt hinzu: „Wir müssen verstehen, wie die Regeln lauten, sodass uns vollkommen klar ist, was da vor sich geht.“

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