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Deutliche Strafen für Pussy Riot nach WM-Vorfall

Während der WM Wochen erhielten Besucher Russlands das Bild einer modernen aufstrebenden Nation, die mit anderen Völkern ein großes friedliches Sportfest feiert. Schon während des Turniers zeigte sich in Syrien, dass es sich um ein Fassade im Sinne von Potemkin’schen Dörfern handelte. Endgültig klar geworden ist dies durch den Umgang mit den Mitgliedern der Band Pussy Riot, die während des WM Finales als Flitzer auf das Spielfeld gestürmt waren.

Nach der Fußball-WM: Der Alltag hält wieder Einzug

Begleitet wurde die Aktion im Stadion durch Postings auf der Internetplattform Facebook. Dort stellte die Band eine Reihe von Forderungen auf, die etwa die Freilassung politischer Gefangener oder ein Ende der Festnahmen im Rahmen von friedlichen Kundgebungen betrafen. Ganz allgemein geht es Pussy Riot darüber hinaus vor allem um einen deutlich stärkeren und vor allem echten politischen Wettbewerb in Russland. Der Prozess gegen die beteiligten Mitglieder der Band zeigt, dass der während der Weltmeisterschaft vorherrschende freigeistige Wind schon wieder verflogen ist. Durch das zuständige Gericht in Moskau wurden Olga Pachtussowa, Weronika Nikulschina, Olga Kuratschewa und Pjotr Wersilow zu Strafen von jeweils 15 Tagen im Gefängnis verurteilt. Darüber hinaus wurde gegen die Mitglieder von Pussy Riot ein Verbot der Teilnahme an sportlichen Veranstaltungen für drei Jahre verhängt.

Pussy Riot: Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten

Die ohnehin schwierige Situation der Band dürfte sich durch die Aktion während der WM weiter verschärfen. In ähnlicher Weise gilt dies für zahlreiche weitere kritische Kräfte in Gesellschaft und Politik in Russland. Schon viele andere Länder unter autoritärer Führung haben in der Vergangenheit sportliche Großereignisse als Propaganda in eigener Sache genutzt und während der Wettkämpfe ein anderes Gesicht an den Tag gelegt. Im Falle Russlands bleibt abzuwarten, ob es sich in diese unschöne Reihe von Beispielen eingliedern wird. Die Urteile gegen die Mitglieder von Pussy Riot deuten in jedem Fall bereits darauf hin.

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