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Deutschland gegen San Marino: Die bisherigen Matches im Detail

Es gab noch nicht viele Duelle zwischen San Marino und Deutschland, erst drei stehen in der Statistik. Doch gleich das erste brach einen Rekord, der bis heute gilt: Der höchste Auswärtssieg einer deutschen Mannschaft in der Geschichte. Wir haben uns mit diesem und den anderen beiden Spielen etwas näher beschäftigt.

9. September 2006: Der neue Rekord der deutschen Nationalmannschaft

Bis zu diesem Tag war ein 9:1 Erfolg aus dem Jahr 1934 der höchste Sieg einer deutschen Nationalmannschaft, der jemals gefeiert werden konnte. Doch mit dem 13:0 in San Marino konnte dieser Rekord eingestellt werden. Lukas Podolski wurde zum Matchwinner und erzielte bei dieser Gelegenheit gleich vier Tore. Neben ihm waren auch

  • Miroslav Klose (2x)
  • Bastian Schweinsteiger (2x)
  • Thomas Hitzlsperger (2x)
  • Michael Ballack (1x)
  • Manuel Friedrich (1x)
  • Bernd Schneider (1x)

in der Torschützenliste aufgeführt. Mit diesen 13 Toren stellte die deutsche Mannschaft auch den bisherigen Rekord für den höchsten Sieg (13:0 gegen Finnland im September 1940) ein. Es war allerdings auch ein absolut notwendiger Sieg, denn Deutschland durfte sich in der damaligen EM-Qualifikation keinen Patzer erlauben. Es standen noch drei weitere Auswärtsspiele in der Slowakei, Zypern und Tschechien auf dem Programm. „Wir haben jetzt sechs Punkte gemacht, das ist eine gute Basis. Man hat gesehen, dass die Mannschaft viel Freude an einem schönen Spiel haben wollte“, lobte Jocahim Löw, bereits damals Bundestrainer, den Torhunger seiner Spieler. Auch Kapitän Ballack war bester Laune: „Ich glaube, man kann sehr zufrieden sein, wenn man 13 Tore macht. So haben wir uns das vorgestellt.“ Der vierfache Schütze Podolski sagte: „Wir wollten Tore machen, wie es der Trainer angesprochen hat. Das ist uns gelungen.“ Es war das dritte Länderspiel unter Joachim Löw und alle hatten bereits im Vorfeld einen derartigen Spaziergang erwartet. Die DFB-Auswahl war den Amateuren des kleinen Binnensaates haushoch überlegen. Der Torwart der Gegner, Aldo Simoncini, der wohl auch am heutigen Abend zwischen den Pfosten stehen wird, hatte sich damals zu Trainingszwecken Tennisbälle auf das Tor schießen lassen, um sich auf die Schüsse der Deutschen vorzubereiten. Doch das half auch nichts. 4.500 deutsche Fans befanden sich unter den insgesamt 5.000 Zuschauern im Stadio Olimpico und feuerten die Mannschaft an. Und auch Jens Lehmann, Torwart der Deutschen, hätte sich um ein Haar noch in die Torschützenliste eintragen können. Er befand sich vor dem letzten Treffer zum 13:0 durch Elfmeter bereits auf dem Weg zum gegnerischen Strafraum, um den Strafstoß auszuführen, drehte dann aber doch noch um. Seine Begründung: „Es sieht sonst so nach Demütigung des Gegners aus. Es war besser so.“

02. Juni 2007: Schleppende erste Halbzeit, insgesamt enttäuschendes Ergebnis

Es war am Ende der Saison 2006/07, der VfB Stuttgart war Deutscher Meister geworden, verlor aber das Finale im DFB-Pokal. Die Bayern enttäuschen auf der ganzen Linie und bevor es für die Spieler in die Sommerpause ging, standen für die EM-Qualifikation noch zwei wichtige Spiele an. Das erste gegen San Marino, danach gegen Tschechien. Der DFB hatte vor der Partie gegen San Marino den Mund sehr voll genommen und versprach ein Torspektakel, ganz ähnlich wie im Hinspiel. Doch in der ersten Halbzeit passierte nicht viel. Denn Klose, Schneider und Kuranyi ließen die ersten Chancen aus und die Gegner bekamen Auftrieb. Sie wuchsen quasi über sich hinaus, immer wieder landete der Ball in der Abwehr der Gäste, die versuchten, jede noch so gute Chance zunichte zu machen. Torwart Simoncici, damals dritter Torwart bei einem italienischen Drittligisten, machte es dem WM-Dritten von 2006 sehr schwer. Er parierte einige gute Chancen von Jansen und Hitzlsperger, kurz vor der Pause dann auch noch einen Schuss von Bernd Schneider. Kuranyi und Klose, der zur damaligen Zeit in einer fußballerischen Krise steckte, vergaben ebenfalls gute Chance. In der 43. Minute hätte es dann beinahe zum Gegentor für San Marino gereicht: Jens Lehmann erlaubte sich einen schweren Patzer, doch Marani konnte die Chance nicht nutzen und traf das leere Tor nicht. Dass Kuranyi die DFB-Auswahl kurz vor dem Pausenpfiff dann doch noch mit 1:0 in Führung brachte, war weniger ein Erfolg, als insgesamt eine komplette Blamage. In der 52. Minute konnte Marcell Janßen sein erstes Länderspieltor erzielen und nur zwei Minuten später flog Davide Simoncini vom Platz. Danach ging es dann ganz schnell:

  • Torsten Frings (56.)
  • Mario Gomez (63. und 65.)
  • Clemens Fritz (67.)

konnten die Situation ausnutzen und den 6:0 Sieg für die deutsche Nationalmannschaft eintüten. Nicht glanzvoll, aber drei Punkte sind drei Punkte.

11. November 2016: Dreierpack eines Debütanten

Im vergangenen November gab es zwei Debütanten im Team von Joachim Löw: Serge Gnabry und Benjamin Hinrichs durften beim 8:0 Sieg gegen San Marino ran. Gnabry zeigte sich dabei sehr stark und war der mit Abstand beste Mann auf dem Platz – er stellte mit seinen drei Treffern im ersten Länderspiel einen 40 Jahre alten Rekord von Dieter Müller ein. „Mit so etwas war natürlich nicht zu rechnen, aber es freut mich natürlich sehr“, so Gnabry nach seinem überragenden Auftritt. Er äußerte sich auch zu seinen zwei Jahren als Ersatzspieler beim FC Arsenal: „Das war eine schwere Zeit. Aber jetzt in Bremen habe ich mein Selbstvertrauen wiedergefunden – jetzt hoffe ich mal, dass es so weitergeht.“ Bundestrainer Joachim Löw war nach dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden, aber nicht euphorisch: „Die Mannschaft hat versucht, Tore zu erzielen – das war auch so in Ordnung. Aber man darf das alles nicht überbewerten, das war natürlich kein Gegner, der uns gefordert hat.“ Über Gnabrys Auftritt meinte er: „Er hat schon in Bremen gezeigt, dass er schnell ist und einen guten Abschluss hat. Die Treffer hat er sehr gut gemacht.“ Jonas Hector fasste die Partie so zusammen: „Es war nicht einfach, aber es kam uns entgegen, dass wir früh zwei Tore gemacht haben. Am Ende haben wir dann noch ein sehr gutes Ergebnis nach Hause gebracht.“ Die Tore im Einzelnen:

  • Khedira (7.)
  • Gnabry (9., 58., 76.)
  • Hector (32., 65.)
  • Stefanelli (82., Eigentor)
  • Volland (85.)

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