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Deutschland – Kamerun: Die mögliche Startformation von Kamerun

Bisher spielten diese beiden Länder erst dreimal gegeneinander. Zwei Mal gewann die deutsche Mannschaft, darunter bei der WM 2002 sogar in zeitweiliger Unterzahl, im letzten Aufeinandertreffen gelang den Kamerunern dann mit einem 2:2 der erste Teilerfolg gegen Deutschland. Gewonnen hat Kamerun allerdings noch nie gegen Deutschland, möchte das im letzten Gruppenspiel des Confed-Cups 2017 am Sonntag gerne ändern.Welche Aufstellung ist vom amtierenden Afrikameister zu erwarten? Natürlich ist auch er mit 23 Mann nach Russland angereist. Trainer Hugo Broos hat also die volle Auswahl. Zwei Spieler aus dem deutschen Profifußball sind auch dabei:

  • Edgar Salli, 1. FC Nürnberg
  • Jacques Zoua, 1. FC Kaiserslautern

Ansonsten spielen die meisten Kameruner in Frankreich oder Belgien, wo noch viele Verbindungen wegen der Kolonialzeit herrschen, außerdem sprechen viele Kameruner Frankreich wie eine Muttersprache, sodass der Wechsel nach Frankreich oder in den französischsprachigen Teil Belgiens ohne Sprachbarriere möglich ist. Dennoch haben sich die gerade genannten Spieler für Deutschland entschieden, kommen hier aber nur in der 2. Bundesliga unter.

Gegen Australien mit dieser Elf

Werden Sie am Sonntag gegen das Land ihrer Wahlheimat eingesetzt werden? Gegen Australien, als man mit einem 1:1 den ersten Punkt nach der Auftaktniederlage holte, waren sie beide nicht mit von der Partie, auch eingewechselt wurden sie nicht. Die Aufstellung in diesem zweiten Gruppenspiel des Afrikameisters lautete wie folgt: Ondoa – Mabouka, Ngadeu-Ngadjui, Teikeu, Fai – Zambo – Siani, Djoum-Bassogog, Aboukabar, Moukandjo. Den Treffer erzielte Zambo, der die gute Vorbereitung von Ngadeu-Ngadjui nutzte. Somit bleibt die Ausgangslage gegen Deutschland klar: Ein Remis wäre definitiv zu wenig. Wenn man weiterkommen will, muss man sogar recht hoch gegen Deutschland gewinnen. Das könnte schwierig werden, auch wenn die Kameruner gegen Australien doch deutlich besser waren als der Gegner. Doch wie soll Trainer Broos die Mannschaft nun am Sonntag aufstellen? Vor allem die Defensive müsste gegen die spielfreudigen Deutschen gestärkt werden. Doch wie soll man dann gewinnen, wenn man vor allem damit beschäftigt ist, das eigene Tor zu verteidigen.

Foto: shutterstock/Stockillustrationsnummer: 647248759

Viererkette steht wohl fest

Also muss Trainer Broos ein wenig etwas wagen. Es bleibt schließlich dabei, dass nur ein Sieg der Kameruner dafür sorgt, dass sie nicht nach dieser Partie bereits wieder nach Hause reisen müssen. Im Tor wird Trainer Broos wohl keine Experimente wagen und wieder auf die Fangdienste von Torhüter Fabrice Ondoa vertrauen. Im Verein hält der erst 21-jährige Ondoa bei Sevilla Atletico, das ist das Reserveteam des FC Sevilla, das in Spanien in der zweiten Liga antritt. In der Verteidigung wäre eine Viererkette in dieser Besetzung denkbar:

  • Ernest Mabouka
  • Michael Ngadeu-Ngadjui
  • Adolphe Teikeu
  • Collins Fai

Alle diese Spieler sind in einer der höchsten Ligen in Europa tätig, Fai beispielsweise bei Standard Lüttich in Belgien, Adolphe Teikeu beim FC Sochaux in Frankreich.

Wenig Torgefahr im Mittelfeld

Im Mittelfeld wären diese drei Spieler zu erwarten, falls Trainer Broos tatsächlich die offensivere Variante wählt und gleich mit drei Spielern im Angriff vorgehen will.

  • André-Frank Zambo Anguissa
  • Sebastien Siani
  • Arnaud Sutchuin-Djoum

Damit lastete eine Menge an Verantwortung für die Aufbauarbeit im Spiel auf den Schultern dieser drei. Allzu torgefährlich sind diese drei allerdings nicht. Bislang haben sie zusammen in ihren Länderspielen genau 3 (!) Tore erzielt, Arnaud Sutchuin-Djoum steht sogar bei 0 Treffern.

Aboukabar wohl effektivster Mann im Angriff

Da werden es wohl die – zu erwartenden – drei Stürmer richten müssen. Erwartet werden diese drei Spieler im vorderen Teil der Mannschaft von Kamerun.

  • Benjamin Moukandjo
  • Vincent Aboukabar
  • Christian Bassogog

Zusammen kommen sie auf immerhin 29 Tore in Länderspielen. Wobei der Löwenanteil von 17 dabei auf Vincent Aboukabar entfällt, der bei Besiktas in der türkischen Hauptstadt Istanbul spielt. Christian Bassogog, der in China bei Henan Jiayne spielt, kommt erst auf 2 Tore für Kamerun, hat allerdings auch erst 14 Länderspiele absolviert, Aboukabar hingegen schon 59. Das ergäbe insgesamt dann diese Aufstellung von Kamerun im Spiel gegen Deutschland beim Confed Cup 2017.Fabrice Ondoa – Ernest Mabouka, Michael Ngadeu-Ngadjui, Adolphe Teikeu, Collins Fai – André-Frank Zambo Anguissa, Sebastien Siani, Arnaud Sutchuin-Djoum – Benjamin Moukandjo, Vincent Aboukabar, Christian Bassogog. Positiv für die Kameruner könnte sich bemerkbar machen, dass die Deutschen gerade in der Defensive anfällig sind. Wenn schon Australien es schafft, 2 Tore gegen die eigentlich sonst immer gerade defensiv guten Deutschen zu erzielen, sollte das auch für Kamerun im Prinzip möglich sein. Auch wenn man wohl nicht auf erneute Mithilfe von Bernd Leno hoffen darf, der gegen Australien zweimal patzte. Dennoch bleibt Deutschland in dieser Konstellation der Favorit, auch wenn Kamerun wie oben dargelegt mit seiner besten Elf antreten wird.

Kamerun muss seine Chancen nutzen

Das war gegen Chile noch anders, als die meisten Buchmacher Chile als leichten Favoriten ansahen. Dennoch behauptete diese junge und wirklich sehr unerfahrene Mannschaft sich, kam durch Lars Stindl erneut zu einem Tor und somit auch zu einem Punkt. Was nun bedeutet, dass den Deutschen ein Remis reichen würde, um weiterzukommen. Das wird sich sicher auch auf die Spielweise während dieser 90 Minuten auswirken. Kamerun muss gewinnen, Deutschland darf nicht verlieren. Entsprechend forsch sind die Kameruner zu erwarten, sofern sie dieses Turnier ernstnehmen, was angesichts ihrer sehr guten Besetzung anzunehmen ist. Anders als bei den Kamerunern ist bei den Deutschen allerdings – zumindest im Tor und in der Verteidigung – mit Rotation zu rechnen. Das macht es natürlich etwas schwieriger für Trainer Broos, seine eigene Aufstellung entsprechend anzupassen. Dennoch ist es insofern einfach, da die Kameruner zum Siegen verpflichtet sind. Es nützt also nichts, sich eher defensiv einzurichten. Und dass die Deutschen Probleme bekommen, wenn der Gegner den Druck hoch hält, hat sich sowohl in der Partie gegen Chile als auch schon beim ersten Test in Dänemark gezeigt. Insofern haben die Kameruner, wenn sie es mit dieser Aufstellung geschickt anstellen, durchaus noch Chancen aufs Weiterkommen ins Halbfinale des Confed Cup 2017 in Russland.

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