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Deutschland – Kamerun: Die voraussichtliche Startelf der DFB-Auswahl

Die ersten beiden Partien beim Confed Cup 2017 in Russland liegen schon hinter der deutschen Mannschaft, die weiterhin ohne den Großteil ihrer Stammspieler aus kommen muss. Mit 4 Punkten nach diesen zwei Spielen liegt die deutsche Mannschaft im Soll und auf Kurs Halbfinale. Nicht jeder, der aktuell im Kader steht, besitzt eine ernsthafte Chance darauf, auch bei der WM 2018 in Russland dabei zu sein. Jeder aber will sich möglichst gut verkaufen, sich auf dieser internationalen Bühne in Bestform präsentieren. Wem wird Jogi Löw im letzten Gruppenspiel gegen Kamerun die Gelegenheit dazu geben? Dreimal darf gewechselt werden, dennoch ist vor allem ein Platz in der Startelf natürlich begehrt.

Vier Änderungen im letzten Spiel

Schon nach dem ersten Spiel, das gegen Australien gewonnen wurde, hatte Löw vier Wechsel vorgenommen. Marc-André ter Stegen löste den glücklosen Bernd Leno im Tor ab. Davor setzte Löw Emre Can, Matthias Ginter und Niklas Süle ein, statt wie zuvor Julian Brandt, Antonio Rüdiger und Sandro Wagner, die alle auf der Bank Platz nehmen mussten.
Erstaunlicherweise ließ Jogi Löw alle elf Mann von Anfang bis Ende durchspielen, obwohl er dreimal hätte wechseln können. Sein Gegenüber auf der Trainerbank von Chile nahm diese Möglichkeit dann auch wahr. Er wechselte dreimal, die deutsche Mannschaft blieb unverändert.
Löw hatte sein Team im 3-4-3 aufgestellt, eher ungewöhnlich, gerade mit einer wenig eingespielten Mannschaft. Dennoch wurde er mit dem Ausgleich belohnt, dieser seltene Kader hat also noch keines seiner vier Spiele, angefangen mit dem 1:1 in Dänemark, verloren.
Damit das so bleibt, sollte Löw natürlich sehr bewusst auswählen, welche Spieler am besten zu den Schwächen der Kameruner passen.

Als letztes Gruppenspiel steht diese Partie gegen Kamerun auf dem Programm, allerdings ist noch nicht ganz klar, wie Jogi Löw in dieser Partie am Sonntag (17 Uhr deutscher Zeit) aufstellen wird. Gespielt wird wie schon beim ersten Spiel gegen Australien wieder in Sotschi, nachdem man in Kasan gegen Chile antrat.

Mustafi

Ausscheiden ebenso möglich wie Halbfinaleinzug

Welche Aufstellung ist wohl gegen Kamerun zu erwarten? Ein Sieg sollte es schon sein, damit man sicher ins Halbfinale einzieht, wobei dies auch bei einem Remis noch möglich wäre und sogar bei einer knappen Niederlage. Allgemein tat sich die deutsche Elf aber selten leicht, wenn sie gegen diesen starken Vertreter aus Afrika antreten musste. Immerhin ist Kamerun schließlich amtierender Afrikameister, wäre sonst ja nicht beim Confed-Cup dabei. Nachdem man seinen Auftakt aber – völlig zu Recht – mit 0:2 gegen Chile verlor, steht man aktuell nur bei einem Punkt in der Gruppe B. Damit ist Kamerun auch wegen des schlechteren Torverhältnisses Letzter. Gleichwohl könnte die Mannschaft mit einem Sieg ihrerseits noch an Deutschland, zurzeit Zweiter hinter Chile, vorbeiziehen und das deutsche Team so aus dem Turnier kicken. So manchem Spieler wäre das vielleicht gar nicht mal so Unrecht. Dennoch wird natürlich niemand absichtlich schlecht spielen So ein Auftritt wie z. B. jener von Bernd Leno mit gleich zwei Fehlern gegen Australien bleibt schließlich haften und ist der eigenen Karriere nicht gerade zuträglich.

Im Tor wird wohl rotiert

Noch unklar ist, ob der Bundestrainer dem dritten Torhüter im Kader, Kevin Trapp, seinen ersten Einsatz beim Confed-Cup ermöglichen wird. Trapp hatte schon vor dem Turnier im deutschen Tor gestanden, ist sicher zur Zeit der Mann mit den besten Chancen, hinter Manuel Neuer und der designierten deutschen Nr. 2, Marc-André ter Stegen, im Sommer 2018 mit nach Russland zu fahren. Dann sollte man ihn wohl auch mal in Pflichtspielen ins Trikot der deutschen Nationalmannschaft schlüpfen lassen. Vielleicht ist die Partie gegen Kamerun schon die letzte deutsche bei diesem Turnier, da sollte man diese Gelegenheit nutzen, zumal man ja drei Torhüter mitgenommen hat. Wahrscheinlich wird also Kevin Trapp am Sonntag von Beginn an spielen, so hätte jeder der drei Torhüter mindestens einen Einsatz leisten dürfen.

Davor steht natürlich die Verteidigung an, die vor allem gegen Dänemark, aber auch gegen Australien ein echter Schwachpunkt der Deutschen war.
Die Dreierkette aus Skhodran Mustafi, Matthias Ginter und Niklas Süle funktionierte gegen Chile dann schon besser. Gut möglich, dass Löw diesen Dreien auch gegen Kamerun vertraut. Das hieße, dass sowohl Benjamin Henrichs als auch Marvin Plattenhardt erneut nicht spielen würden.

Große Auswahl im offensiven Bereich

Im Mittelfeld hat man naturgemäß die größte Auswahl. Das könnte auch am Sonntag gegen Kamerun wieder zu Veränderungen führen. Allerdings wird wohl Kimmich definitiv wieder spielen, er hat zuletzt sehr überzeugt, auch wenn die gesamte Mannschaft keinen überragenden Auftritt hinlegte.
Er ist aber schon auf dem Weg, Stammspieler zu werden und würde – sofern er sich nicht verletzt – wohl auch bei der WM 2018 in Russland dabei sein.

Von seinem Einsatz kann also wohl ausgegangen werden. Allerdings weiß man noch nicht, wer neben ihm im Mittelfeld auflaufen wird. Vielleicht erhält Julian Brandt wieder eine Chance, er kombinierte gegen Australien gut mit eben jenem Kimmich zusammen. Weitere Kandidaten gibt es aber in masse im aktuellen 23-er-Kader der deutschen Mannschaft.

Da wären diese Spieler zu nennen:

  • Emre Can
  • Kerem Demirbay
  • Sebastian Rudy
  • Timo Werner

Foto: Ververidis Vasilis / Shutterstock.com

Mögliche Aufstellung von Deutschland gegen Kamerun

In der Offensive könnte erneut Sandro Wagner zum Zuge kommen, dafür vielleicht Lars Stindl einmal aussetzen, obwohl er gegen Chile den Ausgleich erzielte. Gesetzt wird wohl Julian Draxler sein, der schließlich der Kapitän dieses Rumpfkaders ist. Er macht auch die Seitenwahl, zeigt sich zudem besser auf dem Platz als in so manchem vorigen Länderspiel, in dem er oft das Talent zeigte, einfach unterzutauchen. Das ist bei diesem Turnier anders und dies nicht allein, weil er die Kapitänsbinde trägt. Amin Younes wird wohl wenn, dann wieder eher nur eingewechselt. Er ist ein seltener Legionär im deutschen Kader, spielt er doch in der Eredivisie in den Niederlanden, wo er mit Ajax Amsterdam ins Finale der Europa League einzog, welches aber verloren wurde.

Zu erwarten wäre dann eine Austellung, die in etwa so aussehen könnte:

Trapp – Ginter, Mustafi, Süle – Kimmich, Can, Brandt, Draxler – Goretzka, Wagner, Werner.

Diese elf Spieler hätten dann die Aufgabe, sich für das Halbfinale des Confed-Cups zu qualifizieen.

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