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Die DFL und ihre Corona-Probleme

An diesem Mittwoch hofft die DFL und somit die deutsche Bundesliga, dass die Geisterspiele von der Regierung bewilligt werden. Werbung gemacht für den Sport hat die Liga nicht. Man hat ein bisschen das Gefühl, als wenn ungute Lobbyarbeit betrieben wird und Aussagen nur Luftblasen sind. Eine Reihe aktuelle Corona-Probleme wirft Fragen auf.

Erste Corona-Probleme: positive Fälle in Köln

Es kann nicht überraschen, dass bei den Tests positive Fälle auftreten. Wer etwas anderes dachte, ist naiv. Es stellt sich die Frage, ob das System funktioniert oder ob hier angezeigt wird, dass eine Gefahr besteht und die Geisterspiele keine gute Idee sind. Beim 1. FC Köln gibt es drei Coronafälle. Das betroffene Trio musste in 14-tägige Quarantäne, das übrige Team trainiert in Gruppen. Spieler Birger Verstraete zeigt sich irritiert ob der getroffenen Maßnahmen. Sonntagmittag relativiert er seine Aussagen. Und genau das sorgt für ein negatives Licht. Spieler sorgen sich, aber diese scheinen keine Rolle zu spielen, denn es geht nur ums Geld. Die Art und Weise, wie mit dieser offene Meinung umgegangen wurde, ist kritikwürdig. Wenn plötzlich alles gar nicht so gemeint war und ein Fehler in der Übersetzung vorlag, kann man dies objektiv betrachtet einfach nicht glauben.

10 Corona-Fälle

Die DFL meldete insgesamt zehn Corona-Fälle in der Bundesliga und der 2. Liga. Insgesamt seien bei allen 36 Profi-Klubs 1.724 Corona-Tests durchgeführt worden, heißt es – unter Spielern, Trainern, Physiotherapeuten und weiterem Mannschaftspersonal. Die entsprechenden Maßnahmen, wie die Isolation der betroffenen Personen inklusive Umfeld-Diagnostik, sind laut offizieller Angabe durch die jeweiligen Klubs nach den Vorgaben der örtlichen Gesundheitsbehörden unmittelbar vorgenommen worden. Eine zweite Testwelle wird in dieser Woche durchgeführt. Sonntag gab es eine Mail vom Verband, die den Vereinen einen Maulkorb aufsetzte. Auch das ist Grund für Kritik.

Der Kalou Skandal

Salomon Kalou, Stürmer von Hertha BSC, hat der Bundesliga mitten in der Diskussion über einen Neustart einen Bärendienst erwiesen. In einem selbst aufgenommenen Facebook-Live-Video vom Montagmittag sieht man ihn, wie er auf dem Vereinsgelände und in der Kabine Mitspieler und Mitarbeiter des Klubs per Handschlag begrüßt. Also verstieß er gegen die Abstandsregeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Er platzte zudem mitten in den Corona-Test eines Teamkollegen. Der Spieler ist suspendiert. Er zeigte, was hinter den Kulissen vorgeht. Wenn sich Spieler nicht an Vorschriften halten, darf eigentlich keine Genehmigung für die Geisterspiele erfolgen. Sie wird schätzungsweise möglich gemacht werden. Doch was in den kommenden Tagen und Wochen passiert, weiß niemand.

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