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Die Bundesliga befindet sich in einer der kürzesten Winterpausen überhaupt

Die WM 2018 in Russland sowie der späte Saisonbeginn im Sommer 2017 machen es möglich: Die Bundesliga erlebt eine der kürzesten Winterpausen seit ihrer Gründung im Jahr 1963. Die Clubs sind in Form von Spielern und Trainern nicht gerade glücklich darüber, dass sie nach dem letzten, dem 17. Spieltag am 15., 16. und 17.12.2017 bereits am 12., 13. und 14.01.2017 wieder ins Geschäft, sprich den nächsten Spieltag einsteigen müssen. Für jene Teams, welche noch am Achtelfinale im DFB-Pokal teilnahmen, ist die ohnehin schon äußerst kurze Winterpause noch mal einige Tage kürzer. Gerade mal vier Wochen liegen zwischen diesen beiden Spieltagen.

Nur ein Club fliegt weit, die meisten bleiben in Deutschland

Das führte schon vor Beginn der Winterpause zu Klagen allerorten aus den Clubs. Aufgrund der Kürze der Zeit fliegt auch einzig der FC Bayern München zu einem weiter entfernt liegenden Trainingslager, nämlich für fünf Tage nach Katar, wo man auch durch Sponsorenverknüpfungen gebunden ist. Diese fünf Tage als echtes “Trainingslager” zu bezeichnen, wäre allerdings eher ein Scherz. 6 weitere Clubs der Bundesliga fliegen mit ihren Kadern immerhin ins wärmere Spanien, teils sogar nach Teneriffa. 11 Teams jedoch sparen sich jegliche Reisen lieber, haben so durch den Verzicht auf zwei Reisetage mehr Zeit zum Trainieren als ihre Kontrahenten, die den Weg nach Katar oder Spanien auf sich nehmen.

Einzig ein deutlicher Wintereinbruch, der vernünftiges Training hierzulande unmöglich machte, würde bei dem einen oder anderen Club noch einen Notfallplan aktivieren – dann würde man vielleicht doch noch kurzfristig nach Spanien aufbrechen.

Kurze Weihnachtspause, dann geht’s weiter

Aus trainingswissenschaftlicher Sicht kann man diese gesamte Pause aber ohnehin nicht als echte Regenerationsphase bezeichnen. Über Weihnachten werden alle Spieler ruhen, bei der Familie weilen und den einen oder anderen Gänsebraten nebst Rotwein zu viel genießen. Danach ist dann leichtes Wiederheranführen an die übliche Intensität angesagt – doch einige wenige Tage Ruhe werden kaum reichen, den Akku der Spieler wieder aufzuladen.

Dies könnte sich auch für die Mannschaft von Jogi Löw bei der WM rächen, war es bislang doch immer ein großer Vorteil der in der Bundesliga beschäftigten Spieler, dass sie anders als ihre Pendants in der englischen Premier League oder der spanischen La Liga eine ausgedehnte Winterpause zur Verfügung hatten und dementsprechend ausgeruht in die Turniere gingen.

Neuzugänge bekommen keine Zeit zum Eingewöhnen

Neben der mangelnden Zeit, vielerorts dringend benötigten taktischen Feinschliff vorzunehmen – immerhin haben etliche Clubs bereits den Trainer gewechselt, der jetzt noch neu ist – kommt noch ein weiterer Faktor hinzu, den die Clubs negativ bewerten. Mögliche Neuzugänge in der Winterpause haben so gut wie keine Zeit, sich im neuen Team einzuleben, sowohl menschlich als auch spielerisch. Das macht den Nutzen derartiger Neuzugänge natürlich fragwürdiger und somit eine vielleicht entscheidende Verstärkung im Winter unwahrscheinlicher. Angesichts der Kürze der Zeit beginnen einige Teams sogar bereits noch im Jahr 2017 wieder mit dem Training, während die meisten am 1. oder 2. Januar wieder trainieren – nur 10 Tage vor dem ersten Spiel der Rückrunde.

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