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Die früheren Duelle zwischen Deutschland und Peru

Deutschland gegen Peru 1970

Foto: imago/Horstmüller

Heute Abend spielt die deutsche Fußballnationalmannschaft in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim gegen Peru. Die DFB-Auswahl hat nach dem 0:0 gegen Frankreich zumindest in Ansätzen gezeigt, dass sie noch zu den besten Mannschaften der Welt gehört. Jetzt soll in diesem Testspiel das von Joachim Löw geforderte defensive System perfektioniert werden. Wir haben uns im Vorfeld natürlich gefragt, wie und wo die deutsche Mannschaft bereits gegen Peru gespielt hat. Ein Blick in die Geschichtsbücher des Fußballs machte schnell klar, dass es nur eine einzige Begegnung gab: Bei der Weltmeisterschaft in Mexiko 1970. Doch das Spiel hatte Bedeutung: Denn wie jetzt auch stand die Mannschaft vor einer Veränderung.

Helmut Schön mit einer neuen Taktik

Es war die Weltmeisterschaft nach dem Turnier in England 1966, in dem Deutschland im Finale gegen die Gastgeber auf Grund des berüchtigten „Wembley-Tores“ ausschied. Bis heute sind sich die Experten noch nicht so ganz einig, ob der Treffer nun tatsächlich gilt, oder nicht – eine Rolle spielt die abschließende Beurteilung freilich nicht. Bei der WM in Mexiko 1970 trat Deutschland also als Vizeweltmeister an, entsprechend hoch waren die Erwartungen. In der Gruppenphase musste sich Deutschland gegen Bulgarien, Marokko und eben Peru durchsetzen, um in die nächste Runde zu kommen. Bundestrainer Helmut Schön hatte eine neue Taktik parat: Uwe Seeler und Gerd Müller sollten beide als Mittelstürmer agieren, so etwas hatte der Coach bislang nicht probiert.

Die ersten beiden Gruppenspiele waren nicht einfach

Und schon beim ersten Spiel gegen Marokko gab es die ersten Probleme. Mit viel Mühe konnte gegen den Außenseiter mit 2:1 gewonnen werden. Ein schwerer Fehler von Horst-Dieter Höttges verhalf den Nordafrikanern in der 20. Minute zu Führung. Diese hielt bis in die zweite Halbzeit hinein. Erst in der 56. Minute zündete die Doppellösung vor dem gegnerischen Tor: Seeler gelang der Ausgleichstreffer, Müller erzielte in der 80. Minute der Siegtreffer. Das zweite Spiel gegen Bulgarien endete mit einem 5:2 Sieg – was sich deutlicher liest, als es letztlich gewesen ist. Denn es ist ausschließlich Reinhard Libuda zu verdanken, dass dieser Sieg derart hoch ausgefallen ist. Er erzielte den Ausgleich, holte einen Elfmeter heraus und bereitete zwei weitere Treffer vor.

Gegen Peru gelingt Gerd Müller ein Hattrick

Dann aber kam die Partie gegen Peru. Die deutsche Mannschaft hatte sich inzwischen mit dem System arrangiert, löste dies aber auf ihre eigene Art und Weise: Seeler überließ Müller die Stürmerposition und ließ sich während des Spiels ins Mittelfeld fallen. In der ersten Halbzeit legte die Mannschaft dann auch gut los: Gerd Müller gelang ein lupenreiner Hattrick (19., 26., 39.). In der 44. Minute konnte Teofilo Cubillas noch den Ausgleichstreffer erzielen, dieser was letztlich aber nur Makulatur. Deutschland kam schließlich ins Viertelfinale, setzte sich mit 3:2 gegen England durch, konnte im Halbfinale jedoch gegen Italien nicht bestehen (3:4). Immerhin holte die Mannschaft gegen Uruguay (1:0) noch den dritten Platz.

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