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Die mögliche Stammelf von Borussia Mönchengladbach 2017/2018

Als ein Team, das diesmal nicht europäisch antreten muss, kann sich die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking völlig auf die Bundesliga konzentrieren. Die wahrscheinlich wenigen Auftritte im DFB-Pokal fallen da nicht annähernd so ins Gewicht wie etliche Gruppenspiele in der Champions League oder Ähnliches. Doch welche Spieler werden es sein, die diesmal von Beginn an die Qualität des Kaders ausspielen sollen und so dafür sorgen sollen, dass man in der neuen Saison dann doch wieder die Qualifikation für Europa erreicht? Antworten auf die Frage nach der voraussichtlichen Stammmannschaft der Fohlenelf vom Niederrhein gibt es in den folgenden Absätzen, wobei sich durch weitere Transfers daran natürlich noch etwas ändern könnte. Davon ist zunächst allerdings nicht auszugehen, hat man doch auch so schon eine schlagkräftige, eingespielte und vor allem unter Dieter Hecking zuletzt wieder erfolgreiche Fohlenelf im “Stall” am Niederrhein.

Der Torhüter von Borussia Mönchengladbach 2017/18

Hier gibt es keine Diskussionen. Auch wenn Yann Sommer in der letzten Saison zwei, drei Patzer auf seine Kappe nehmen musste, ist er ansonsten die unumstrittene Nr. 1 im Kader der Borussen. Daran wird sich auch bei erneuten, seltenen Patzern nichts ändern, da er mit seiner Hintermannschaft eingespielt ist und das Vertrauen der Mannschaft genießt.

 

Die Viererkette bei Borussia Mönchengladbach

Spannender, weil definitiv verändert, ist da schon die Besetzung der Viererkette, in der Neuzugang Matthias Ginter eine tragende Rolle in der Innenverteidigung übernehmen soll. Neben ihm steht der Hüne Jannik Vestergaard, der in der letzten Saison absolut überzeugte und somit keinen Anlass für Diskussion bot. Auf der linken Seite wird weiterhin der Schwede Oscar Wendt erwartet, inzwischen auch schon so etwas wie eine Institution bei Borussia Mönchengladbach. Auf der rechten Seite der Viererkette ist dann ebenso weiterhin von Tony Jantschke auszugehen. Als echtes Gladbacher Urgestein (schon seit 2006 im Verein) dürfte es die Fans freuen, dass auch der oft wenig spektakulär, aber eben erfolgreich verteidigende Jantschke weiterhin zum Stammpersonal zählen wird, so die Voraussagen zutreffen.

 

Das Mittelfeld von Borussia Mönchengladbach 2017/18

Ein weiterer Mannschaftsteil, in dem ein Neuzugang als Stammkraft erwartet wird, ist das Mittelfeld, immer noch das Herzstück einer jeden Mannschaft.

Denis Zakaria kam für satte 12 Millionen Euro von den Young Boys Bern und ist damit aktuell der teuerste Einkauf von Borussia in dieser Saison. Der Schweizer ist erst 20 Jahre alt und erst seit 2014 Profi. Ihm wird aber eine große Karriere vorausgesagt und zumindest den Beginn einer solchen hat er mit seinem Wechsel aus der schwächeren Schweizer Liga in die Bundesliga eingeläutet. Nun muss Denis Lemi Zakaria Lako Lado, wie er mit vollem Namen heißt, aber erst noch unter Beweis stellen, dass er die höhere Aggressivität und Geschwindigkeit in der Bundesliga mitgehen kann. Besser noch: selbst darin dann noch eigene Impulse setzen kann. Schon so mancher teure Neuzugang aus kleineren Ligen ist an dieser Aufgabe gescheitert. Deshalb gilt es im Falle von Denis Zakaria erst einmal die ersten Spieltage, besser noch eine Halbserie abzuwarten. Zudem muss er sich natürlich auch ins bestehende Mittelfeld einfinden.

Hier wird Borussia wohl auf den vor Jahresfrist zurückgekehrten Weltmeister Christoph Kramer bauen, der im Gegensatz zu Zakaria eher defensiv im Zentrum orientiert sein wird. Auf der rechten Außenbahn findet man dann in Ibrahim Traoré wohl ebenfalls einen alten Bekannten, genauso wie auf der linken Seite, wo Thorgan Hazard nach einigen Anfangsschwierigkeiten ebenfalls zur Stammkraft gereift ist. Durchaus ein schlagkräftiges, spielfreudiges und souveränes Mittelfeld, das sich die Borussia da zusammengebastelt hat – sofern die Spieler im Mittelfeld nicht allzu oft den spielerischen Faden verlieren, wie es vor allem zu Beginn der letzten Saison noch der Fall war. Hinter diesem voraussichtlichen Stammpersonal lauern auch noch Spieler wie Neueinkauf Vincenzo Grifo (vom SC Freiburg) oder Fabian Johnson auf ihre Chance, sich ins Team zu spielen.

Die Offensive von Borussia Mönchengladbach

Einer der Offensivspieler der Borussia kommt ganz besonders gestärkt aus der Sommerpause zurück, obwohl diese für ihn viel kürzer war als für die meisten seiner Kollegen. Lars Stindl überzeugte beim Confedcup 2017 beim Turniersieg der deutschen Nationalmannschaft so sehr, dass er sich ernsthafte Hoffnungen auf eine Teilnahme an der WM 2018 in Russland machen darf. Zudem erzielte er in dieser Phase seine ersten Länderspieltore und kann – zwar als Spätstarter – als echter Gewinner dieser Reise angesehen werden. Natürlich ist er in dieser Form auch in der Spitze des Teams von Borussia Mönchengladbach gesetzt. Dabei fungiert er allerdings nicht als klassischer Fünfmeterraum-Stürmer, der nur die Hereingaben versenkt. Stindl ist äußerst variabel anspielbar, in der Tiefe oder auch direkt, und zudem ein hervorragender Vorarbeiter.

Davon soll in der kommenden Saison voraussichtlich erneut Raffael profitieren, den die meisten Experten im Sturm des 4-4-2 der Borussia neben Lars Stindl erwarten. Der vor allem unter Lucien Favre aufblühende Raffael hat gezeigt, dass es auch ohne seinen Ziehvater geht, Leistung auf höchstem Niveau zu bringen. Greifen alle Rädchen ineinander, ist Raffael dann der Mann, der die vielen Kombinationen der Borussia vollenden soll, auch wenn in der letzten Saison Lars Stindl Borussias bester Torschütze war.

Ausblick auf die Möglichkeiten der kommenden Stammelf von Borussia Mönchengladbach

Die eine oder andere kleine Änderung ist natürlich noch möglich, Verletzungen können hinzukommen. Doch mit dieser Stammelf blickt Borussia Mönchengladbach eigentlich in eine glänzende Zukunft. Mit Trainer Dieter Hecking scheint das Team besser zurechtzukommen als mit Vorgänger Schubert, Stindl hat noch einmal einen weiteren Entwicklungsschritt gemacht und Zakaria ist ein tolles Versprechen auf die Zukunft. Doch rosige Aussichten hatte man schon öfter bei Borussia, nicht ohne dann doch von der einen in die andere Krise zu schlittern. Bleibt es bei einer pro Saison, hat die Borussia mit dieser Elf durchaus das Potenzial, um die Champions-League-Plätze mitspielen zu können.

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