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Die mögliche Stammelf von Hannover 96 in der Saison 2017/2018

Der Betriebsunfall des Abstiegs in der vorletzten Saison wurde mit dem direkten Wiederaufstieg schnell repariert. Und genauso wie Mit-Wiederaufsteiger VfB Stuttgart kann man die Mannschaft von Hannover 96 nicht als echten “Aufsteiger” ansehen. Jedenfalls nicht in dem Kontext der Frage, wer in dieser Saison als Absteiger infrage kommt, was normalerweise auf natürliche Art die Aufsteiger sind. Gleichwohl bedeutet diese Einschätzung nicht, dass Hannover 96 automatisch vor dem erneuten Abstieg gefeit ist. Deshalb hat man gleich mehrere Spieler eingekauft, die in der nächsten Saison wohl Stammspieler sein werden und mithelfen sollen, das Team ins Mittelfeld der Tabelle zu hieven. Das Gros der Stammspieler besteht aber wohl aus der bisherigen Zweitligamannschaft. Wie sieht dieser Stamm in der Saison 2017/18 aus?

Torhüter bei Hannover 96

Einerseits in jeder Fußballmannschaft immer eine essenzielle Frage, wer das Tor hütet, gerade wenn zu erwarten ist, dass man in vielen Spielen nicht die überlegene Mannschaft sein wird. Auf der anderen Seite ist die Frage nach dem Stammtorwart in der Regel eine, die einmal zu Beginn der Saison getroffen wird und an der dann nicht mehr gerüttelt wird.

Im Falle von Hannover 96 dürfte Neuzugang Michael Esser (von Darmstadt 98) vorne liegen und am 1. Spieltag dann auch als Stammtorwart im Tor der 96er stehen. Wozu hätte man den 1,98m- Hünen sonst gekauft? Er überzeugte in der letzten Saison bei Absteiger Darmstadt 98 trotz deren vieler Niederlagen im Tor. Das soll er bei Hannover 96 jetzt möglichst wiederholen.

Viererkette in der Saison 2017/18

Auch in der Abwehr werden einem Neueinkauf beste Chancen eingeräumt, in der kommenden Saison dort als Stammspieler für Hannover 96 tätig zu werden. Matthias Ostrzolek kommt vom HSV, wo der gebürtige Bochumer in drei Saisons 81 Spiele absolvierte. Das Niveau im Kader der Hannoveraner dürfte keinesfalls höher sein als beim HSV, weshalb Ostrzolek wohl ziemlich sicher Stammspieler auf der linken Abwehrseite sein wird.

Auf der rechten Seite soll dies Julian Korb werden, der ebenfalls ein Neuzugang ist. Auch er überzeugte mit 76 Ligaspielen in den letzten drei Jahren für Borussia Mönchengladbach, also genauso in der 1. Bundesliga wie Gegenpart Ostrzolek. Hier hat Hannover 96 für beide Außenbahnen offenbar sehr gut eingekauft, sofern die beiden Neuzugänge sich im Kader von Hannover 96 gut und vor allem schnell zurechtfinden.

Da, wo es noch wichtiger ist, in der zentralen Innenverteidigung, wird man bei Hannover 96 wohl weiter auf Salif Sané und Waldemar Anton bauen. In der zweiten Liga spielten sie oft souverän, zumindest so souverän, dass der direkte Wiederaufstieg gelang. Zudem waren beide auch schon zu Erstligazeiten im Club.

Ganz anders würde das allerdings aussehen, wenn sich Trainer André Breitenreiter doch zu einem 5-3-2 entschlösse; zumindest in dem einen oder anderen Testspiel hatte er es so ausprobiert. Für die Partien in der Bundesliga ist dennoch eher mit einer Viererkette zu rechnen, die dann wie oben beschrieben aussehen würde.

Mittelfeld von Hannover 96 in der kommenden Saison

Im Mittelfeld dürfte Pirmin Schwegler, Schweizer Ex-Nationalspieler, gesetzt sein. Er kommt von der TSG Hoffenheim, für die er nach fünf Jahren Eintracht Frankfurt für drei Jahre gewechselt war. Nun also Hannover 96, wo er im Mittelfeld die Fäden ziehen will.

Neben ihm werden Urgestein Manuel Schmiedebach (seit 2009 im Club), Felix Klaus und Edgar Prib erwartet, wobei hier noch die größte Variabilität erwartet wird. Natürlich braucht Trainer hier Möglichkeiten, auf Gegner und Spielstand zu reagieren, zudem werden jene, welche keine Stammspieler sind, natürlich Druck auf die gesetzten Konkurrenten ausüben wollen, um selber ins Team zu rutschen.

Dennoch dürfte man im 4-4-2 mit dieser Besetzung des Mittelfelds rechnen, wie oben geschildert.

Die Offensive bei Hannover 96 2017/18

In der Offensive muss beim Aufsteiger sicherlich mehr kommen als es in der letzten Zweitligasaison der Fall war. Obwohl man ordentlich punktete, gelangen gerade mal 51 Tore in 34 Spielen. Im Schnitt also nur 1,5 Tore pro Partie. Und das gegen Gegner wie den Karlsruher SC, wie Erzgebirge Aue oder Arminia Bielefeld. Nun spielt man gegen Bayern München, Borussia Dortmund oder auch den 1. FC Köln. Wer soll da die Tore für Hannover 96 erzielen?

Vornehmlich sollen das wohl zwei Spieler erledigen und zwar diese beiden:

Martin Harnik auf der rechten Seite, der übrigens jüngst zu Österreichs Fußballer des Jahres gewählt wurde – und das als jemand, der die vergangene Saison nur in der 2. deutschen Bundesliga spielte. Dennoch war man so angetan von seinen Fähigkeiten, die er nicht zuletzt auch in der Nationalelf Österreichs präsentierte, dass man ihn noch vor Arnautovic zum besten Spieler Österreichs wählte. Bei Hannover 96 ist man ähnlich von ihm überzeugt, weshalb man ihm wohl auch in der kommenden Saison in der 1. Bundesliga einen Stammplatz gewähren wird.

Elfter und letzter im Bunde der voraussichtlichen Stammelf bei Hannover 96 ist dann Niclas Füllkrug, der nach acht Jahren in der Jugend und bei den Profis von Werder Bremen über den 1. FC Nürnberg zu Hannover 96 stieß. Nur 3 Tore in seinen bisher 19 Einsätzen für den Club von der Leine – und dennoch ist auch ein wenig mangels Alternativen davon auszugehen, dass Füllkrug zunächst mal das Vertrauen des Trainers genießen wird. Sofern er dann ein wenig mehr an Zählbarem bringen kann als zuletzt, könnte er den Stammplatz auch verteidigen. Anderenfalls dürfte es schwer werden für Niclas Füllkrug.

Die voraussichtliche Stammelf von Hannover 96

Wenn all die weiter oben getätigten Einschätzungen zutreffen, dann würde das insgesamt auf diese Aufstellung von Hannover 96 hinauslaufen:

Michael Esser – Julian Korb, Salif Sané, Waldemar Anton, Matthias Ostrzolek – Felix Klaus, Manuel Schmiedebach, Pirmin Schwegler, Edgar Prib – Martin Harnik, Niclas Füllkrug.

Dafür dürfte sich bis zum Beginn der Bundesliga – vorher ist ja auch noch die 1. Runde im DFB-Pokal – aber niemand verletzen.

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