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Die mögliche Stammelf von RB Leipzig in der Saison 2017/2018

Vizemeister und direkte Champions League Qualifikation! RB Leipzig spielte nach dem Aufstieg vor einem Jahr eine sensationelle Debütsaison im deutschen Fußball-Oberhaus. Um die herausragende Leistung zu bestätigen, wurde die junge, mit Talenten gespickte Truppe von Trainer Ralph Hasenhüttl punktuell verstärkt. Dabei blieben die Roten Bullen ihrer Transferpolitik treu und verpflichteten ausschließlich vielversprechende Talente. Fast noch wichtiger: Trotz verschiedener Abwerbeversuche wurden alle Leistungsträger wie Keita, Forsberg und Co. gehalten. Somit wird auch der Konkurrenzkampf um die knapp bemessenen Plätze in der Startelf weiter angekurbelt, wobei wir nachfolgend eine Blick auf die mögliche Stammelf von RB Leipzig für die Saison 2017/18 werfen, die am 19. August mit dem Gastspiel beim FC Schalke 04 beginnt.

Torhüter bei RB Leipzig: Gulacsi und Mvogo im Duell um Nummer 1

Letzte Saison war Peter Gulacsi die klare Nummer 1 bei RB Leipzig, der sich als ruhiger und verlässlicher Rückhalt erwies. Doch der ungarische Nationalkeeper hat mit Yvon Mvogo einen neuen Herausforderung bekommen. Die Sachsen verpflichtete den Ersatzkeeper der Schweiz für fünf Millionen Euro Ablöse von den Young Boys Bern. Der 23-Jährige will in Leipzig nicht auf der Bank sitzen, doch Trainer Ralph Hasenhüttl wird aufgrund der starken Saison Gulasci einen leichten Bonus gewähren und wohl vorerst an ihm festhalten. Der 27-Jährige wird seinen Platz im Bullen-Tor nicht kampflos räumen:

„Letzte Saison war ich klare Nummer 1 und ich glaube, die Chancen stehen gut, dass sich das nicht ändert, wenn ich jetzt genauso weiter mache. Es liegt also wieder in meinen eigenen Händen. Ich muss sehr hart arbeiten. Was ich aber schon sagen kann: Mit Yvon und Philipp haben wir noch mal richtig viel Qualität dazu bekommen.“ (Quelle „Bild“)

Philipp Köhn wurde ablösefrei aus der A-Jugend des VfB Stuttgart geholt und ist ein Mann für die Zukunft, dahinter ist das 36-jährige Urgestein Fabio Coltorti noch für den Fall der Fälle da.

Abwehr bei RB Leipzig: Klostermann, Orban, Upamecano, Halstenberg

In der Defensive lässt Hasenhüttl mit einer Viererkette spielen, wobei in der Innenverteidigung Willi Orban und Dayot Upamecano die heißesten Kandidaten für die Startelf sind. Orban absolvierte in der abgelaufenen Saison 28 Ligaspiele und dürfte vorerst gesetzt sein. Der erst 18-jährige Upamecano kam im Winter und konnte insgesamt überzeugen, wird aber aufgrund seiner Unerfahrenheit öfter mal auf der Bank Platz nehmen. Zumal RB Leipzig mit Marvin Compper ein erfahrener Routinier in der Hinterhand hat. Zudem kann auch der defensive Mittelfeldspieler Stefan Ilsanker in der Innenverteidigung aushelfen. Der erst 18-jährige Neuzugang Ibrahim Knotate, der vom französischen Zweitligisten FC Sochaux losgeeist wurde, gehört zur Kategorie der Perspektivspieler, der aber dennoch die ein oder andere Bewährungschance erhalten wird.

Auf der rechten Abwehrseite ist Lukas Klostermann der erste Anwärter für einen Stammplatz. Der 21-Jährige fiel fast die gesamte letzte Saison wegen eines Kreuzbandriss aus, ist aber nun endlich beschwerdefrei. Dahinter lauert Benno Schmitz. Bei der Besetzung der Linksverteidiger-Position dürfte Marcel Halstenberg im Duell mit Bernardo knapp die Nase vorn haben.

Mittelfeld bei RB Leipzig: Keita & Demme als Herzstück

Im Mittelfeldzentrum sind Naby Keita und Diego Demme zwei ganz feste Größen im Team der Roten Bullen. Auch wenn gerade Keita mit einem Wechsel zu einem internationalen Top-Klub liebäugelt und immer wieder vom FC Liverpool umworben wird, hat RB-Sportdirektor Ralf Rangnick unmissverständlich klargemacht, dass man keinen Leistungsträger hergeben wird. Und zu denen ist Keita eindeutig zu zählen. Der 22-Jährige, der notfalls auch im rechten oder linken Mittelfeld eingesetzt werden kann, trumpfte letzte Saison groß auf und verbuchte je acht Tore und Assists, womit er Begehrlichkeiten weckte. Demme steht zwar etwas in seinem Schatten, ist aber nicht minder von Bedeutung und schaffte nicht umsonst den Sprung zum Nationalspieler. Hinter dem Duo lauern die beiden Österreicher Stefan Ilsanker, der als Defensiv-Allrounder aber auch in der Abwehr agieren kann, und Konrad Laimer, der erst im Sommer vom Schwestervervein RB Salzburg für sieben Millionen Euro geholt wurde. Für Dominik Kaiser wird es hingegen schwer, auf ausreichend Spielminuten zu kommen.

Offensive Außenbahn: Packendes Duell zwischen Forsberg und Bruma

Emil Forsberg war in der abgelaufenen Saison auf dem linken Flügel unantastbar und spielte eine herausragende Saison. Nicht weniger als 22 Vorlagen sammelte der Schwede, hinzu kamen noch acht Tore. Doch für die kommende Spielzeit könnte es für Forsberg schwieriger werden, denn Neuzugang Armindo Tue Na Bangna – kurz Bruma – fühlt sich ebenso im linken Mittelfeld am wohlsten und schickte gleich eine Kampfansage an Forsberg: „Ich will so oft es geht spielen. Am liebsten im linken Mittelfeld, meiner Lieblingsposition.“ Der 22-Jährige ist ein ähnlicher Spielertyp wie Konkurrent Forsberg und zieht bevorzugt auf dem linken Flügel mit seinem starken rechten Fuß Richtung gegnerisches Tor. Auf diese Weise markierte Bruma letzte Saison elf Tore und bereitete sechs Treffer für Galatasaray vor. 12,5 Millionen Euro zahlte Leipzig für die Dienste des Portugiesen.

Da Bruma aber auch auf den rechten Flügel ausweichen kann, könnte er dort Marcel Sabitzer aus der Startelf verdrängen. Der Österreicher war als Rechtsaußen gesetzt und hat auch diese Saison den Anspruch, Stammspieler zu sein. Olivier Burke muss sich hingegen wohl wieder mit der Rolle des Edeljokers zufrieden geben.

Der Sturm von RB Leipzig: Timo Werner der absolute Platzhirsch

Nicht weniger als sechs nominelle Mittelstürmer stehen in der Saison 2017/18 im Kader von RB Leipzig. Dabei handelt es sich um

  • Timo Werner
  • Yussuf Poulsen
  • Jean-Kevin Augustin
  • Federico Palacios
  • Dominik Martinovic und
  • Nicolas Kühn

Timo Werner ist wie schon in der Vorsaison der absolute Platzhirsch. Mit 21 Treffern war der 21-Jährige der mit Abstand der beste Torjäger von RB, zudem überzeugte er beim Confed Cup mit der deutschen Nationalmannschaft, wo er wohl auch auf Dauer zum Stammspieler aufsteigen wird. Als Sturmpartner kommt wieder Yussuf Poulsen in Frage, wenngleich der Däne längst nicht die Torgefahr eines Timo Werner ausstrahlt. Daher wurde auch Jean-Kevin Augustin für stolze 13 Millionen Euro von Paris St. Germain verpflichtet, wo sich der 20-Jährige aber nicht durchsetzen konnte. Nun hofft er auf den Durchbruch bei RB Leipzig. Wenn Augustin sein zweifelsohne riesiges Potential abrufen kann, ist ihm der Sprung in die Startelf absolut zuzutrauen. Die hochgezogenen Nachwuchsspieler Palacios, Marinovic und Kühn sollen langsam an die Bundesliga herangeführt werden und werden über jede Einsatzminute dankbar sein.

Foto: Herbert Kratky / Shutterstock.com

Fazit: So könnte die Startelf von RB Leipzig aussehen

Fakt ist, das Trainer Hasenhüttl in allen Mannschaftsteilen zahlreiche Optionen hat und es bei den Roten Bullen einen intensiven Kampf um die Stammplätze gibt. Für die Saison 2017/18 könnte die Stammelf von RB Leipzig folgendermaßen aussehen:

  • Gulasci – Klostermann, Orban, Upamecano, Halstenberg – Keita, Demme – Bruma (Sabitzer), Forsberg – Werner, Augustin (Poulsen)

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