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Die mutmaßliche Stammelf von Bayer 04 Leverkusen 2017/2018

Die letzte Saison war eine absolute Saison zum Vergessen aus Sicht des Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen. Das kann in der nun anstehenden, neuen Saison 2017/18 eigentlich nur besser werden. Oder? Zwölfter wurde man am Saisonende, spielt damit erstmals seit Jahren nicht mehr international, hat somit aber auch keine Dreifach-Belastung mehr. Immerhin hatte man den Mut, mit Roger Schmidts Nachfolger Tayfun Korkut, der ebenfalls kaum punktete, nicht weiterzumachen. Der neue Mann an Leverkusens Linie heißt Heiko Herrlich, den man von Zweitliga-Aufsteiger Jahn Regensburg abwarb. Nun bringt ein neuer Trainer immer neue Vorstellungen in einen vorhandenen Kader mit ein. Welche werden das im Falle von Heiko Herrlich und der Mannschaft von Bayer Leverkusen in der Saison 2017/18 sein?

Anders gefragt: Mit welcher Stammelf ist in der kommenden Saison wohl in der BayArena und natürlich bei den Auswärtsspielen in der Bundesliga zu rechnen?

Torhüter bei Bayer Leverkusen

Angesichts des Umstands, dass Bernd Leno immerhin zum erweiterten Kreis in der deutschen Nationalmannschaft zählt, ist seine Position als Nr. 1 im Team von Bayer Leverkusen völlig unumstritten. Seine beiden Ersatzleute Ramazan Özcan und Niklas Lomb würde nur zum Einsatz kommen, sofern Leno sich noch bis zu Saisonbeginn verletzte, wobei Özcan als deutlich erfahrener Spieler hier die erste Wahl wäre. Ansonsten steht wohl die Besetzung keiner Position so fest wie diese. Beim Auftakt der Saison beim FC Bayern München wird Bernd Leno das Tor der Leverkusener hüten.

Defensive in der Saison 2017/18

In der Abwehr wird man keine Experimente à la Dreierkette sehen, zumindest wohl nicht von Beginn an. Deshalb wird auch der Neueinkauf Sven Bender vom BVB in der Innenverteidigung einen Stammplatz erhalten – sofern er gesund bleibt. Schon in Dortmund war er häufig angeschlagen. Ansonsten ist er aber gesetzt.

Neben ihm dürfte Jonathan Tah seinen Platz ebenfalls sicher haben, doch auch er war zuletzt angeschlagen. Hier können Alternativen noch auf einen Stammplatz hoffen, so lange Tah nicht wieder völlig hergestellt ist, was aber bald der Fall zu sein scheint.

Auf der linken Außenverteidigerposition wird der Brasilianer Wendell erwartet, der schon seit 2014 im Verein ist und in dieser Zeit eigentlich immer gesetzt war. Das wird auch Heiko Herrlich wohl nicht anders handhaben.

Ergänzt wird die Viererkette wohl auf der rechten Seite durch Benjamin Henrichs, der zwar in der letzten Saison nicht immer in der Startelf zu finden war, sich aber beim Confed-Cup erste Meriten in der Nationalmannschaft sicherte und noch weiter qualitativ wachsen wird.

Stammspieler und Kandidaten im Mittelfeld

Wie in fast jedem Bundesligakader drängt es sich auch bei Bayer Leverkusen vor allem bei den möglichen Startelf-Kandidaten fürs Mittelfeld. Kapitän Lars Bender, der nach acht Jahren in verschiedenen Clubs nun mit seinem Zwillingsbruder Sven “Manni” Bender wiedervereinigt ist, dürfte auch in der neuen Saison die Kapitänsbinde behalten und damit natürlich Stammspieler sein. Er würde in einem 4-3-3 wohl den defensiven Part im Mittelfeld übernehmen.

Eher offensiv eingestellt wird man dort wohl den in Deutschland geborenen slowenischen Nationalspieler Kevin Kampl finden. Auch er hat sich in seinen bisher zwei Jahren bei Bayer Leverkusen weit nach vorne gespielt. Zwar konnte auch Kampl in der letzten Saison nicht dazu beitrage, die nötige Stabilität zu finden. Das wird Heiko Herrlich wohl nicht davon abhalten, Kampl erneut das Vertrauen für einen Platz in der Stammelf zu schenken.

Zentral im Mittelfeld erwartet man allgemein dann den Jungspund Kai Havertz. Der jüngst erst volljährig gewordene Havertz überzeugte gleich in seiner ersten Saison als ideenreicher, ballsicherer Offensivmann im Mittelfeld. Auf diese Qualitäten wird auch Leverkusens neuer Trainer wohl nicht dauerhaft verzichten wollen, wobei bei ihm am ehesten noch vorstellbar wäre, dass er in ein Leistungsloch fiele.

Hakan Calhanoglu, inzwischen beim AC Mailand, wird man im Leverkusener Mittelfeld wohl nur wegen seiner Freistöße vermissen, ansonsten war er doch oft zu wenig mannschaftsorientiert, spielte zudem ohnehin wegen einer FIFA-Sperre seit Februar nicht mehr mit. Insofern wird sein Wegfall für die neue Saison ohnehin nichts ändern.

Mutmaßliche Stammspieler im Angriff von Bayer Leverkusen

Der schon länger abzusehende Abgang eines der besten Spieler der letzten beiden Jahre, Chicharito, reißt natürlich ein Loch in die Offensive von Bayer. 28 Tore hatte der Mexikaner in 54 Ligaspielen erzielt. Doch Bayer wäre nicht Bayer, wenn es nicht weiterhin durch meist sehr effektive Kaderplanung glänzen würde (auch wenn man das im letzten Jahr selten spürte). Bei der voraussichtlichen regelmäßigen Besetzung der Offensive, sofern man mit drei Spitzen auftreten wird, sind weiterhin nicht nur klangvolle Namen, sondern auch wahrhaftig gefährliche Stürmer dabei.

Auf der rechten Seite wäre das der schon länger deutscher Nationalspieler seiende Karim Bellarabi, zentral würde man Kevin Volland erwarten, der im letzten Jahr allerdings nicht ganz so einschlug wie erhofft. Volland wird brennen, nicht zuletzt, um vielleicht doch noch auf den Zug zur WM 2018 in Russland aufzuspringen.

Auf der linken Seite könnte der ebenfalls noch sehr junge Julian Brandt die Leverkusener Offensive komplettieren. Eine Art Umbruch hat man mit Spielern wie Brandt, wie Havertz, wie Henrichs beinahe geräuschlos hinbekommen. Wenn auch zu einem recht hohen Preis, nämlich diesmal nicht international zu spielen. Das aber sollte dieser recht jungen Mannschaft dabei helfen, in der Saison 2017/18 besser abzuschneiden als zuletzt.

Voraussichtliche Stammelf von Bayer 04 Leverkusen

Alle diese Annahmen würden dann zu dieser denkbaren Stammelf bei der Mannschaft vom Rhein führen:

Bernd Leno – Benjamin Henrichs, Jonathan Tah, Sven Bender, Wendell – Lars Bender, Kai Havertz, Kevin Kampl – Karim Bellarabi, Kevin Volland, Julian Brandt.

Bliebe die Frage, ob Heiko Herrlich all diese Einschätzungen teilt. Der öfter mal zu ungewöhnlichen Maßnahmen greifende Trainer ist immer ein wenig eigenwillig. Bleibt der Erfolg dauerhaft aus, dürfte er nicht ganz so viel Kredit bei Rudi Völler und anderen Verantwortlichen genießen wie es bei Roger Schmidt der Fall war. Dann könnte unter einem anderen Trainer natürlich auch eine ganz andere Stammelf im weiteren Saisonverlauf antreten.

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