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Die mutmaßliche Stammelf von TSG Hoffenheim 2017/2018

Für die TSG Hoffenheim beginnt die Saison früher als für fast alle anderen Bundesligisten. Mit dem 4. Platz zu Abschluss der letzten Saison sicherte man sich die Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League. Diese will nun aber auch – natürlich möglichst erfolgreich – gespielt werden. Immerhin steigt man direkt in die 4. Runde, die “Play-Offs” ein, muss in dem Bereich des Platzierungsweges als ungesetzte Mannschaft aber starke Gegner fürchten, wie den FC Liverpool, den FC Sevilla oder den SSC Neapel. Das Hinspiel steigt schon vor Beginn der neuen Bundesliga-Saison, nämlich am 15. oder 16. August 2017. Da kommt eine Menge Arbeit auf Trainer Julian Nagelsmann zu, der erst jüngst zum “Trainer des Jahres” gewählt wurde.

Mit welcher Startaufstellung wird er in die erstmalige Qualifikation zur Champions League angehen? Wird er in der Bundesliga mit einer Stammelf spielen? Falls ja, welche wird das sein? Um das zu beantworten, lohnt der Blick auf die einzelnen Teilbereiche der Mannschaft der TSG Hoffenheim. Dieser Blick erfolgt in den nächsten Abschnitten.

Torhüter bei TSG Hoffenheim

Hier gibt es keinen Handlungsbedarf. Oliver Baumann hat sich in der abgelaufenen Saison als einer der besten Keeper der Liga präsentiert, hatte großen Anteil daran, dass auch größere Chancen der Gegner nicht immer zu Gegentoren führten. Internationale Erfahrung hat er zwar nicht, vom Fachmagazin Kicker wurde er aber immerhin auf Rang 7 ihrer Rangliste eingestuft, in der zweiten Gruppe, die da “internationale Klasse” heißt. Ob er diese tatsächlich besitzt, kann er jetzt beweisen. An seinem Status als Nr. 1 bei der TSG Hoffenheim gibt es jedenfalls keine Zweifel.2

Defensive in der Saison 2017/18

Mit Niklas Süle verlor man einen äußerst talentierten Defensivmann – und Confedcup-Sieger! – an den FC Bayern München. Deshalb wird die Dreierkette, die Nagelsmann bevorzugt, wohl wie folgt aussehen:

Havard Nordtveit, der über den Umweg West Ham United von Borussia Mönchengladbach in den Breisgau gewechselt ist. Solider Bundesligaspieler, der auch schon Champions League spielte. Im besten Fußballeralter, wenn auch kein Überflieger. Er wird wohl rechts hinten spielen. Zentral in der Dreierkette ist eigentlich von Benjamin Hübner auszugehen, der auch in der letzten Saison schon überzeugte. Ergänzt werden sollten diese beiden Spieler auf der linken Seite dann von Kevin Vogt, einem etwas älteren Spieler für Hoffenheimer Verhältnisse, dem aber auch noch internationale Erfahrung fehlt.

Stammspieler und Kandidaten im Mittelfeld

Bei einer Dreierkette in der Abwehr bleibt umso mehr Platz, ein schlagkräftiges Mittelfeld aufzubauen.

Hier werden diese vier Spieler als Stammspieler erwartet:

  • Pavel Kaderabak
  • Kerem Demirbay
  • Florian Grillitsch
  • Steven Zuber

Der österreichische Neuzugang Florian Grillitsch (von Werder Bremen) hat immerhin eine Menge Jugendländerspiele für seine Heimat absolviert, dazu 2 A-Länderspiele für Österreich. Dennoch war Werder Bremen bislang seine einzige Profistation und dort spielt man in den letzten Jahren bekanntlich nicht mehr international.

Zwar traut man ihm einiges zu, allerdings muss er sich auch erst noch ins Team einfinden.

Kerem Demirbay hingegen, vor wenigen Monaten noch in den Niederungen der 2. Bundesliga bei Fortuna Düsseldorf angestellt, ist inzwischen zum Confedcup-Sieger aufgestiegen. Er nutzte die Chance, dass Jogi Löw ihn für dieses ungeliebte Turnier nominierte und holte den Pokal. Allerdings dürfte die Qualität der Gegner in der Champions League eine ganz andere sein als eine nur halbherzig motivierte Mannschaft aus Kamerun oder gar die Australier. Dennoch hat er viel Ballgewandtheit demonstriert und Nagelsmann erwartet sich sicher einiges von Kerem Demirbay.

Mutmaßliche Stammspieler im Angriff von TSG Hoffenheim

Natürlich muss man die Qualifikation so angehen, dass man clever spielt, sich nicht verausgabt, aber auch im Hinspiel nicht zu viel wagt. Tore müssen dennoch in fast jedem Falle her. Und hier ist die TSG Hoffenheim wahrlich nicht schlecht aufgestellt, obwohl auch ihr die allerbesten Spieler meist weggekauft werden.

Auch Sandro Wagner, der einen echten Mittelstürmer alter Prägung gibt, gewann zuletzt den Confedcup, wenn auch ohne später noch Stammspieler gewesen zu sein. Das wird in Hoffenheim natürlich anders aussehen. Er ist ganz vorne in der Spitze gesetzt und traf zuletzt auch für die TSG sehr häufig.

Unterstützt wird er wohl auf der linken Seite von dem gerade erst vom FC Bayern München ausgeliehenen Serge Gnabry, der zuvor bei Werder Bremen kickte. Auf der rechten Seite soll nicht nur Vorlagen geben, sondern möglichst natürlich auch selbst treffen: Andrej Kramaric. Mit 20 Toren in 49 Ligaspielen für die TSG ist auch seine Quote keineswegs von schlechten Eltern. Zudem stehen immerhin schon 14 Länderspiele für Kroatien in seiner Biografie (4 Tore), sodass auch er über internationale Erfahrung verfügt. Alles in allem muss man sich um die Offensive der TSG Hoffenheim wohl weniger Sorgen machen als um die Offensive, wie sich nicht zuletzt in den internationalen Duellen zeigen wird. Kernaufgabe bleibt aber natürlich eine gute Platzierung in der Bundesliga 2017/18.

Foto: Marcin Kadziolka / Shutterstock.com

Voraussichtliche Stammelf von TSG Hoffenheim

Sofern alle diese Einschätzungen zutreffen, würde das zusammen dann diese Startelf oder Stammelf der TSG Hoffenheim in der Saison 2017/18 ergeben, das Ausbleiben von Verletzungen vorausgesetzt:

Oliver Baumann – Havard Nordtveit, Benjamin Hübner, Kevin Vogt – Pavel Karadabek, Kerem Demirbay, Florian Grillitsch, Steven Zuber – Andrej Kramaric, Sandro Wagner, Serge Gnabry.

Ob man mit dieser Truppe gegen Clubs eines Kalibers des FC Liverpool oder FC Sevilla würde bestehen können, müsste sich dann erst noch zeigen. Sehr wohl aber wird man mit diesem Team trotz dieser nicht gerade unwichtigen Abgänge in der Bundesliga erneut eine gute Rolle spielen können:

  • Nicolai Rapp
  • Sebastian Rudy
  • Pirmin Schwegler
  • Niklas Süle
  • Baris Atik
  • Bruno Nazario

Zumindest sofern das Team die womöglich in der Champions League deutlich höhere Belastung verkraftet, wird man wieder eine gute Rolle spielen.

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