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Die voraussichtliche Stammelf von Borussia Dortmund 2017/2018

Bei Borussia Dortmund ist in der kommenden Saison vieles anders. Vor allem aber eines: Der Trainer ist ein anderer. Statt Thomas Tuchel wird Peter Bosz zukünftig die Zügel in der Hand halten. Über das „warum“ wurde schon so viel geschrieben, dass damit ganze Bücher gefüllt werden könnten – und spielt für die neue Spielzeit auch überhaupt keine Rolle. Viel entscheidender wird sein, wie der neue Trainer mit der Mannschaft umgehen wird, wie er seine Kräfte bündeln und einsetzen wird. Die ersten Anzeichen konnten wir bereits beim ICC im Spiel gegen AC Mailand sehen, das mit 3:1 gewonnen werden konnte. Wir haben mal einen Tipp auf die zukünftige Stammelf von Borussia Dortmund abgegeben.

Im Tor: Roman Bürki

Auf Roman Weidenfeller ist Verlass, wenn es drauf ankommt, keine Frage. Aber seine Qualität hat in den letzten Jahren doch merklich nachgelassen. Der 36-jährige, der noch immer das Trikot mit der Nummer 1 bei den Borussen trägt, hat noch einen Vertrag bis 2018 – danach ist bei den Schwarz-Gelben erst einmal Schluss. „Roman Weidenfeller ist nicht nur eine Identifikationsfigur, deren Erfahrung uns sehr gut tut, sondern nach wie vor ein starker Torhüter mit einer Top-Physis. Er steht unserer Mannschaft sehr gut zu Gesicht“, sagte Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc. „Roman ist seit deutlich mehr als einem Jahrzehnt ein fester Bestandteil der BVB-Familie. Wir freuen uns sehr, dass er ein weiteres Jahr zwischen den BVB-Pfosten stehen möchte und setzen alles daran, dass uns dieser verdiente, charakterstarke Spieler über seine Karriere hinaus in anderer Funktion verbunden bleiben wird.“ Der Keeper der Stunde bei den Borussen ist jedoch eindeutig Roman Bürki. Derzeit laboriert er an einer Fußverletzung, doch seine Rückkehr zum Saisonstart in die Bundesliga ist fest eingeplant.

In der Abwehr: Marcel Schmelzer, Ömer Toprak, Sokratis, Lukasz Piszczek

Sokratis wird die Innenverteidigung auch in der kommenden Saison zusammenhalten. Der 29-jährige Grieche gehört sicherlich zu den besten seines Fachs und Trainer Bosz wird auf die erfahrene Abwehrkante kaum verzichten können. Ihm zur Seite könnte Neuzugang Ömer Toprak stehen, der 28-jährige kam diesen Sommer von Bayer 04 Leverkusen zu den Westfalen und das sicherlich nicht, um auf der Bank zu sitzen. Das Nachsehen könnte Marc Bartra haben, Neven Subotic, der von einer Leihe aus Köln zurückkehrt, ist ohnehin nicht mehr Bestandteil der Planungen. Stattdessen könnte der BVB es sich zur Aufgabe gemacht haben, den 18-jährigen Dan-Axel Zagadou (kam von PSG) für die kommenden Jahre aufzubauen. Marcel Schmelzer wird die Position des Linksverteidigers übernehmen, da Raphaël Guerreiro voraussichtlich bis Oktober dieses Jahres nicht zur Verfügung stehen wird. Gegen Mailand war Lukasz Piszczek in der Stammformation, wurde in der 2. Halbzeit durch Felix Passlack ersetzt – diese Reihenfolge spiegelt wohl auch die Realität wieder. Daneben könnte Erik Durm auf dieser Position spielen.

Das Mittelfeld mit Mahmoud Dahoud, Julian Weigl und Mario Götze

Mario Götze ist wieder zurück. Im Spiel gegen den AC Mailand kam er in der 63. Minute auf das Spielfeld und gab eine sehr gute Figur ab. Wie denken, dass er in dieser Saison sein großes Comeback feiern wird. Der 25-jährige ist nach überstandener Krankheit wieder Bestandteil des Kaders und sicherlich wird Peter Bosz auf das große Talent des Mittelfeldspielers bauen. Ihm zur Seite dürfte sich der Neuzugang Mahmoud Dahoud einfügen, der von Borussia Mönchengladbach den Weg nach Dortmund fand. Der 12-Millionen Mann ist als Verstärkung in der zentralen Schaltstelle gekommen und könnte dort die Aufgaben eine klassischen Nummer zehn übernehmen. Und dann ist da noch Julian Weigl, das 21-jährige Supertalent, der inzwischen einen Marktwert von 25 Millionen Euro vorweisen kann. Der defensive Mittelfeldspieler stellt die optimale Brücke zwischen dem Mittelfeld und der Defensive dar und sollte in der Stammelf des BVB auf keinem Fall fehlen. Mit diesem starken Dreiermittelfeld sollte Dortmund für jeden Gegner gewappnet sein.

Die Offensive: Offener Konkurrenzkampf und Marco Reus, Ousmane Dembélé sowie Pierre-Emerick Aubameyang als Stammkräfte

Wenn wir uns den Kader der Borussen vor allem in der Offensive mal genauer anschauen, dann fallen die drei Namen Dembélé, Aubameyang und Reus am ehesten auf. Drei Weltklassespieler, die gemeinsam sehr gut harmonieren. Dass Aubameyang auch in der kommenden Saison für die Westfalen kicken wird kam zwar erst sehr spät an die Öffentlichkeit, doch mit ihm haben die Borussen sicherlich die besten Chancen national wie international eine erfolgreiche Saison zu fahren. Aber: Die Konkurrenz schläft nicht. Mit

hat der BVB noch genügend tolle Spieler in der Hinterhand, um den Druck auf die drei Spitzenkräfte aufrecht zu erhalten und den Konkurrenzkampf am Leben zu erhalten. Dennoch: In keiner anderen Abteilung scheint die Stammformation so eindeutig, wie in der Offensive.

So tickt der neue BVB-Trainer

Peter Bosz ist vor allem für eines bekannt: Für einen Spielstil, der mit überfall-artigen Aktionen in der Offensive für Verwirrung beim Gegner sorgen soll. Der niederländische Journalist Marcel van der Kraan kennt den neuen BVB-Trainer ganz genau. „Es ist ein Segen für den Fußball, dass es Leute wie Peter Bosz gibt“ sagte er gegenüber dem „Focus“. „Er macht keine Kompromisse. Bei Ajax will der Verein immer viel selbst bestimmen. Es gab zum Beispiel einen 67 Jahre alten Trainer, den der Verein in Bosz’ Stab mehr involvieren wollte. Ajax hat vor Bosz immer die alten Männer rangelassen“, erzählt van der Kraan. Da aber spielte Bosz nicht mit. Er lässt sich nicht gerne reinreden. Er ist sein eigener Boss, andererseits ist er auch sehr stur. Und: Er kommt nach Dortmund ohne zuvor jemals einen einzigen Titel gewonnen zu haben. Aber dieses Schicksal teilt er auch mit seinen beiden Vorgängern Jürgen Klopp und Thomas Tuchel.

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