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Die Weltmeisterschaft 2018 in Russland: Termine, Gruppen, Modus, Orte

Foto: Olympiastadion Luschniki/Imago/ITAR-TASS

Vom 14. Juni bis zum 15. Juli 2018 wird in Russland die 21. Weltmeisterschaft im Fußball ausgetragen. Ein Turnier, dass sich im Laufe der Zeit zu einem der wichtigsten Sportereignisse überhaupt entwickeln konnte. Die deutsche Nationalmannschaft wird antreten, den Titel von 2014 in Brasilien zu verteidigen. Im Vorfeld gab und gibt es viel Kritik an dem Austragungsort, vor allem Seitens der Politik, die mit dem Verhalten Russlands im Ukraine-Konflikt nicht einverstanden ist – vor allem aber wegen des Anschlusses der Halbinsel Krim in die russische Föderation. Von vielen Staaten wird dies als völkerrechtliche Annexion angesehen. Wir haben uns mit der EM 2018 im Vorfeld ausführlich beschäftigt.

Hier wird 2018 gespielt

Als es um die Vergabe der Weltmeisterschaft 2018 ging, waren insgesamt vier Bewerbungen aus insgesamt sechs Ländern für die Fifa interessant: Russland, Spanien und Portugal, die Niederlande und Belgien und schließlich England hatten sich um eine Austragung des Turniers beworben. Bis endlich Russland die absolute Mehrheit der Stimmen erreichen konnte, gab es zwei Wahlgänge. 13 Delegierte entschieden sich für Russland, sieben schlugen sich auf die Seite Spaniens und Portugals und nur zwei waren für die Niederlande und Belgien. Seit 2012 ist bekannt, in welchen Stadien das Turnier ausgetragen wird:

  • Zentralstadion in Jektarinburg (35.696 Plätze)
  • Kaliningradstadion in Kaliningrad (35.202 Plätze)
  • Kasan-Arena in Kasan (45.015 Plätze)
  • Stadion Nischni Nowgorod in Nischni Nowgorod (44.899 Plätze)
  • Olympiastadion Luschniki in Moskau (81.000 Plätze)
  • Spartak-Stadion in Moskau (44.918 Plätze)
  • Rostow Arena in Rostow am Don (45.000 Plätze)
  • Kosmos-Arena in Samara (44.918 Plätze)
  • Mordowia Arena in Saransk (45.015 Plätze)
  • Olympiastadion Sotschi in Sotschi (47.659 Plätze)
  • Sankt-Petersburg-Stadion in Sankt Petersburg (69.500 Plätze)
  • Wolgograd Arena in Wolgograd (45.015 Plätze)

Das Olympiastadion in Moskau ist sowohl für das Eröffnungs- als auch für das Endspiel vorgesehen. Für den Neubau und die Renovierung der Stadien wurde insgesamt ein Budget in Höhe von 3,82 Milliarden US-Dollar festgelegt, diese Summe ist inzwischen auf 7,3 Milliarden Euro angewachsen.

Die Qualifikation: Diese Mannschaften nehmen teil

Um an dem Turnier teilnehmen zu können, ist es von jeher üblich, eine Qualifikationsphase stattfinden zu lassen. Die Fifa hat festgelegt, dass sich aus jedem Kontinentalverband eine bestimmte Anzahl von Mannschaften qualifizieren können. Hierfür sind die Weltranglisten ausschlaggebend – damit es einigermaßen gerecht zugeht. Insgesamt werden 32 Nationalverbände an der Weltmeisterschaft teilnehmen, wobei das Gastgeberland wie immer automatisch qualifiziert ist. Hier die Teilnehmer:

  • UEFA (Europa): Russland, Belgien, Dänemark, Deutschland, England, Frankreich, Island, Kroatien, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Serbien, Spanien
  • CONMEBOL (Südamerika): Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Peru, Uruguay
  • CAF (Afrika): Ägypten, Marokko, Nigeria, Senegal, Tunesien
  • CONCACAF (Nord-, Mittelamerika und Karibik): Costa Rica, Mexiko, Panama
  • AFC (Asien): Australien, Iran, Japan, Saudi-Arabien, Südkorea

Aus dem ozeanischen Verband OFC schaffte dieses Mal keine Nationalmannschaft, die Hürde der Qualifikation zu nehmen.

Das sind die acht Gruppen der Vorrunde

Spannend war wie immer die Frage, wie die Gruppen für die Vorrunde sich zusammensetzen würden. Am 1. Dezember 2017 fand in einer großen Zeremonie im Moskauer Kreml die Auslosung statt. Hierbei durfte kein Team aus derselben Konföderation derselben Gruppe zugelost werden – eine Ausnahme wurde natürlich bei der UEFA gemacht. So konnten maximal zwei europäische Mannschaften in eine Gruppe kommen. Die acht Gruppen sehen folgendermaßen aus:

  • Gruppe A: Russland, Saudi-Arabien, Ägypten, Uruguay
  • Gruppe B: Portugal, Spanien, Marokko, Iran
  • Gruppe C: Frankreich, Australien, Peru, Dänemark
  • Gruppe D: Argentinien, Island, Kroatien, Nigeria
  • Gruppe E: Brasilien, Schweiz, Costa Rica, Serbien
  • Gruppe F: Deutschland, Mexiko, Schweden, Südkorea
  • Gruppe G: Belgien, Panama, Tunesien, England
  • Gruppe H: Polen, Senegal, Kolumbien, Japan

Die Fifa hat für die Gruppenphase einige Regeln festlegen müssen, so dass es am Ende klar ist, welche Mannschaft das Achtelfinale erreicht. In den Gruppen wird jede Mannschaft gegen jede antreten, für einen Sieg gibt es drei Punkte, für ein Unentschieden jeweils einen Punkt. Entscheidend ist am Ende natürlich die Anzahl der Punkte. Danach kommt, bei Punktgleichheit, die Tordifferenz zum Tragen, gefolgt von der Anzahl erzielter Treffer. Sollte auch das nicht weiterbringen, zählen die Punkte aus den direkten Duellen, danach die Anzahl der Tore aus Duellen punktgleicher Mannschaften. Sollte auch dies zu keinem Ergebnis führen gilt: niedrigere Anzahl Minuspunkte durch Gelbe und Rote Karten. Erst danach entscheidet das Los. Die ersten beiden Mannschaften jeder Gruppe sind für das Achtelfinale qualifiziert. In den Finalspielen geht es zunächst um den Sieg innerhalb von 90 Minuten. Kann in dieser Zeit kein Sieger ermittelt werden, gibt es eine Verlängerung von zweimal 15 Minuten. Ist auch nach Ablauf dieser halben Stunde kein Sieger in Sicht, kommt es zum Elfmeterschießen. Der Sieger des Achtelfinales kommt ins Viertelfinale, danach kommt das Halbfinale und dann erst das Spiel im Platz drei und anschließend das Finale – der Sieger darf sich die nächsten vier Jahre Weltmeister nennen.

Maskottchen, Logo und andere Details

Natürlich gibt es auch bei dieser Weltmeisterschaft ein Maskottchen. Für die WM in Russland ist dies der Wolf Zabivaka. Er trägt Kleidung in den Landesfarben und eine Sonnenbrille, er wurde am 26. Oktober 2016 offiziell vorgestellt. Es standen auch ein Tiger und ein Kater zur Auswahl – letztendlich setzte sich der Wolf durch. Das offizielle Logo hat die Form des Weltpokals und ist in Rot, Gold, Schwarz und Blau gehalten. An der Spitze befindet sich der „magische Ball“. Die Trikotausrüster der verschiedenen Mannschaften sind: Adidas (12 Teams: Ägypten, Argentinien, Russland, Belgien, Deutschland, Iran, Japan, Kolumbien, Marokko, Mexiko, Schweden, Spanien), Nike (10 Teams: Australien, Brasilien, England, Frankreich, Polen, Portugal, Kroatien, Nigeria, Südkorea, Saudi-Arabien), Puma (2 Teams: Schweiz, Uruguay), New Balance (2 Teams: Costa Rica, Panama), Umbro (2 Teams: Serbien, Peru), Romai (Senegal), Errea (Island), Hummel (Dänemark) und Uhlsport (Tunesien).

Zeitplan der Gruppe A

  • Do., 14. Juni 2018, 18:00 Uhr in Moskau (Olympiastadion Luschniki): Russland – Saudi-Arabien
  • Fr., 15. Juni 2018, 17:00 Uhr in Jekaterinburg: Ägypten – Uruguay
  • Di., 19. Juni 2018, 21:00 Uhr in Sankt Petersburg: Russland – Ägypten
  • Mi., 20. Juni 2018, 18:00 Uhr in Rostow am Don: Uruguay – Saudi-Arabien
  • Mo., 25. Juni 2018, 18:00 Uhr in Samara: Uruguay – Russland
  • Mo., 25. Juni 2018, 17:00 Uhr in Wolgograd: Saudi-Arabien – Ägypten

Zeitplan der Gruppe B

  • Fr., 15. Juni 2018, 18:00 Uhr in Sankt Petersburg: Marokko – Iran
  • Fr., 15. Juni 2018, 21:00 Uhr in Sotschi: Portugal – Spanien
  • Mi., 20. Juni 2018, 15:00 Uhr in Moskau (Olympiastadion Luschniki): Portugal – Marokko
  • Mi., 20. Juni 2018, 21:00 Uhr in Kasan: Iran – Spanien
  • Mo., 25. Juni 2018, 21:00 Uhr in Saransk: Iran – Portugal
  • Mo., 25. Juni 2018, 20:00 Uhr in Kaliningrad: Spanien – Marokko

Zeitplan der Gruppe C

  • Sa., 16. Juni 2018, 13:00 Uhr in Kasan: Frankreich – Australien
  • Sa., 16. Juni 2018, 19:00 Uhr in Saransk: Peru – Dänemark
  • Do., 21. Juni 2018, 16:00 Uhr in Samara: Dänemark – Australien
  • Do., 21. Juni 2018, 20:00 Uhr in Jekaterinburg: Frankreich – Peru
  • Di., 26. Juni 2018, 17:00 Uhr in Moskau (Olympiastadion Luschniki): Dänemark – Frankreich
  • Di., 26. Juni 2018, 17:00 Uhr in Sotschi: Australien – Peru

Der Zeitplan der Gruppe D

  • Sa., 16. Juni 2018, 16:00 Uhr in Moskau (Spartak-Stadion): Argentinien – Island
  • Sa., 16. Juni 2018, 21:00 Uhr in Kaliningrad: Kroatien – Nigeria
  • Do., 21. Juni 2018, 21:00 Uhr in Nischni Nowgorod: Argentinien – Kroatien
  • Fr., 22. Juni 2018, 18:00 Uhr in Wolgograd: Nigeria – Island
  • Di., 26. Juni 2018, 21:00 Uhr in Sankt Petersburg: Nigeria – Argentinien
  • Di., 26. Juni 2018, 21:00 Uhr in Rostow am Don: Island – Kroatien

Der Zeitplan der Gruppe E

  • So., 17. Juni 2018, 16:00 Uhr in Samara: Costa Rica – Serbien
  • So., 17. Juni 2018, 21:00 Uhr in Rostow am Don: Brasilien – Schweiz
  • Fr., 22. Juni 2018, 15:00 Uhr in Sankt Petersburg: Brasilien – Costa Rica
  • Fr., 22. Juni 2018, 20:00 Uhr in Kaliningrad: Serbien – Schweiz
  • Mi., 27. Juni 2018, 21:00 Uhr in Moskau (Spartak-Stadion): Serbien – Brasilien
  • Mi., 27. Juni 2018, 21:00 Uhr in Nischni Nowgorod: Schweiz – Costa Rica

Der Zeitplan der Gruppe F

  • So., 17. Juni 2018, 18:00 Uhr in Moskau (Olympiastadion Luschniki): Deutschland – Mexiko
  • Mo., 18. Juni 2018, 15:00 Uhr in Nischni Nowgorod: Schweden – Südkorea
  • Sa., 23. Juni 2018, 18:00 Uhr in Rostow am Don: Südkorea – Mexiko
  • Sa., 23. Juni 2018, 21:00 Uhr in Sotschi: Deutschland – Schweden
  • Mi., 27. Juni 2018, 17:00 Uhr in Kasan: Südkorea – Deutschland
  • Mi., 27. Juni 2018, 19:00 Uhr in Jekaterinburg: Mexiko – Schweden

Der Zeitplan der Gruppe G

  • Mo., 18. Juni 2018, 18:00 Uhr in Sotschi: Belgien – Panama
  • Mo., 18. Juni 2018, 21:00 Uhr in Wolgograd: Tunesien – England
  • Sa., 23. Juni 2018, 15:00 Uhr in Moskau (Spartak-Stadion): Belgien – Tunesien
  • So., 24. Juni 2018, 15:00 Uhr in Nischni Nowgorod: England – Panama
  • Do., 28. Juni 2018, 20:00 Uhr in Kaliningrad: England – Belgien
  • Do., 28. Juni 2018, 21:00 Uhr in Saransk: Panama – Tunesien

Der Zeitplan der Gruppe H

  • Di., 19. Juni 2018, 15:00 Uhr in Saransk: Kolumbien – Japan
  • Di., 19. Juni 2018, 18:00 Uhr in Moskau (Spartak-Stadion): Polen – Senegal
  • So., 24. Juni 2018, 20:00 Uhr in Jekaterinburg: Japan – Senegal
  • So., 24. Juni 2018, 21:00 Uhr in Kasan: Polen – Kolumbien
  • Do., 28. Juni 2018, 17:00 Uhr in Wolgograd: Japan – Polen
  • Do., 28. Juni 2018, 18:00 Uhr in Samara: Senegal – Kolumbien

So sehen wir die WM im TV und im Livestream

Wer sich die Fußball Weltmeisterschaft hierzulande im Fernsehen anschauen möchte, dem werden keinerlei Hürden in den Weg gelegt, denn die beiden öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF haben sich die Übertragungsrechte sichern können. Somit werden sämtliche Spiele im Free-TV zu sehen sein. Und: Da beide Sender natürlich schon lange im Internet vertreten sind, ist auch der Livestream kein Problem, der sowohl auf dem heimischen PC als auch auf dem Laptop, dem Tablet sowie dem Smartphone funktionieren wird.

Das letzte Testspiel geht zuhause gegen Saudi-Arabien

Die deutsche Nationalmannschaft wird bis zum Beginn des Turniers noch insgesamt vier Testspiele absolvieren. Am 23. März geht es gegen Spanien, wenige Tage später, am 27. März, testet die DFB-Auswahl gegen Brasilien. Kurz vor dem Beginn der WM hat sich Deutschland für vermeintlich leichtere Gegner entschieden: Am 2. Juni geht es gegen Österreich und am 8. Juni gegen die Mannschaft aus Saudi-Arabien, die gegen Russland das Eröffnungsspiel absolvieren wird. Laut dem Präsidenten des DFB, Reinhard Grindel, richtet sich der DFB mit diesem Spiel besonders an Familien und die jungen Fans: „Kinder und Jugendliche können an diesem Tag ein Spiel der Mannschaft für fünf Euro sehen. Wir wissen, dass es für die Kinder und Jugendlichen in unseren Vereinen eine besondere Motivation ist, ihren Idolen nachzueifern. Und dazu gehört eben, dass sie diese Idole auch einmal live im Stadion erleben können. Wir wünschen uns natürlich, dass viele junge Fans in Leverkusen unsere Spieler anfeuern und ihnen den nötigen Rückenwind für die WM mit nach Russland geben.“ Dazu auch der Manager der Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff: „Es ist inzwischen ja fast schon gute Tradition, dass sich unsere Mannschaft vor einem großen Turnier mit einem Spiel vor heimischer Kulisse von den eigenen Fans verabschiedet. Dabei hoffen wir natürlich auf eine tolle Stimmung, damit wir uns Schwung holen für die extrem anstrengenden Wochen, die in Russland vor uns liegen werden.“ Und der Bundestrainer erwartet alles andere als ein leichtes Spiel: „Mit Österreich spielen wir gegen eine europäische Mannschaft, das Spiel passt von den sportlichen und auch von den organisatorischen Abläufen her gut in unsere WM-Vorbereitung. Gegen Saudi-Arabien erwartet uns eine andere Spielweise und Mentalität, die wir nicht so gut kennen, worauf wir uns bei einer Weltmeisterschaft aber einstellen müssen. Ich gehe davon aus, dass Saudi-Arabien das Spiel gegen uns sehr ernst nehmen und uns nichts schenken wird, zumal die Mannschaft wenige Tage später das Eröffnungsspiel der WM gegen Russland bestreiten wird.“

WM-Quartier in der Nähe von Moskau

Bis zum Beginn der Weltmeisterschaft sind aber noch einige Termine zu absolvieren für „Die Mannschaft“. Am 23. Mai beginnt das Team mit den Vorbereitungen in Eppan in Südtirol. Am 12. Juni geht es dann nach Moskau ins Quartier nach Watutinki. Der von Wald umgebene „Watutinki Hotel Spa Complex“ liegt in einem Außenbezirk südwestlich der russischen Hauptstadt. „Die Entscheidung ist uns dieses Mal nicht leicht gefallen, da wir eine sehr gute Zeit in Sotschi während des Confed Cups hatten. Für den Erfolg müssen wir optimale Voraussetzungen schaffen. In Moskau können wir bei besten Trainingsbedingungen konzentriert arbeiten und finden in dem ruhig gelegenen Quartier auch gute Möglichkeiten zu regenerieren“, sagt Bundestrainer Joachim Löw.

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