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Würzburger Kickers

Die Würzburger Kickers können bereits auf eine lange Tradition zurückblicken, der Verein wurde im Jahr 1907 gegründet. Der süddeutsche Verein mit Sitz in der unterfränkischen Bezirkshauptstadt Würzburg spielt seit der Saison 2016/17 in der 2. Bundesliga. Zum Verein gehört nicht nur der Zweitligist, sondern die Würzburger Kickers verfügen auch über eine zweite und dritte Mannschaft sowie über weitere Sportabteilungen. Im Lauf der Zeit hatten die Würzburger Kickers drei verschiedene Spielstätten, das aktuelle Stadion ist die Flyeralarm Arena. Aufgrund der Vereinsfarben Weiß und Rot und der roten Kleidung bei Heimspielen tragen die Kickers den Spitzname Rothosen.

Die Anfänge der Würzburger Kickers

Gründungstag der Würzburger Kickers ist der 17. November 1907, der Verein wurde von Gymnasiasten gegründet. Vorsitzender war Georg Beer, doch wurde er schon kurz nach der Gründung von Alfred Günsburger abgelöst. Im Jahr 1908 erzielten die Kickers mit einem 5:0 ihren ersten Erfolg in einem Lokalderby gegen den FV 04 Würzburg. Schon im Jahr 1909 wechselten die Kickers die Heimspielstätte, sie spielten zuvor am Würzburger Galgenberg und zogen dann an den Platz an der Randersackerer Straße. Der FV Würzburg 04 war ein Konkurrent für die Kickers, auch er spielte am Galgenberg und war drei Jahre vor den Kickers entstanden, doch konnten die Kickers den FV Würzburg 04 erstmals im Jahr 1912 übertrumpfen, denn sie zogen zur Saison 1912/13 in die Ostkreisliga auf, dort mussten sie gegen Vereine, die auch heute noch bestehen und schon damals ernsthafte Konkurrenz darstellten, antreten:

  • SpVgg Fürth
  • TV München 1860
  • 1. FC Nürnberg
  • FC Bayern München

Die Würzburger Kickers landeten auf dem sechsten von acht Plätzen und konnten dank ihrer Platzierung den Klassenerhalt in der höchsten Spielklasse sichern. Der FV 04 Würzburg besteht inzwischen nicht mehr, er ging 1981 in Konkurs. Der Erste Weltkrieg brachte einige Änderungen in der Ligenordnung und im Spielsystem mit, doch konnten die Kickers auch in dieser Zeit ihren Platz in der höchsten Spielklasse behaupten. In den späten 1920er Jahren überholte der FV 04 Würzburg die Kickers, auch er schaffte es in die höchste Spielklasse. Nach einer weiteren Reform des Ligensystems in der Saison 1923/24 entstanden fünf erstklassige süddeutsche Bezirksligen, was es für die Kickers erschwerte, ihren Platz in der höchsten Spielklasse zu behaupten. Sie stiegen kurzfristig ab, konnten aber wieder in die erstklassige Bezirksliga Bayer aufsteigen und schafften es, den FV 04 Würzburg zu überholen. Schon damals bestritten die Kickers Freundschaftsspiele in Deutschland und im Ausland, der Österreicher Gustav Wieser war damals einer der bedeutendsten Spieler des Vereins. Mit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wurde der Süddeutsche Fußball-Verband aufgelöst, landesweit entstanden 16 Gauligen. Die Kickers blieben bei deren Einführung unberücksichtigt, erst 1940 stiegen sie in die höchste Spielklasse auf. Sie stiegen schon ein Jahr später ab, doch gelang ihnen der Wiederaufstieg. Das Stadion an der Randerackerer Straße wurde während des Krieges durch Bombenangriff vollständig zerstört.

Der Weg in die zweite Bundesliga

Die Würzburger Kickers in ihrer jetzigen Form entstanden durch einen Zusammenschluss des FC Würzburger Kickers mit der TSV Würzburg zum SC Würzburger Kickers. Der Verein spielte in der Saison 1945/46 in der Landesliga, der zweithöchsten Spielklasse, doch dann stieg der Verein in die Landesliga Nord ab. Der Aufstieg in die drittklassige Amateurliga Bayern folgte im Jahr 1950. Trotzdem der Verein im oberen Tabellendrittel lag, war er nicht an einem Aufstieg in den Profifußball interessiert. Der Aufstieg in die 2. Bundesliga erfolgte 1977, doch schon eine Saison später stieg der Verein wieder in die Bayernliga ab. Im Jahr 1967 erfolgte der Umzug in das neue Stadion am Dallenberg. Im Laufe der Zeit stiegen die Kickers mehrmals auf und ab, ein Aufstieg in die Regionalliga Bayern erfolgte in der Saison 2012/13. Nach einem Aufstieg in die 3. Liga zur Saison 2015/16 gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga zur Saison 2016/17. Die Kickers stellten am 27. Januar 2016 das Projekt „3×2 – Würzburg kann mehr!“ vor und konnten sich für den Aufstieg in die 2. Bundesliga qualifizieren. Dem Verein gelangen seit der Saison 2011/12 vier Aufstiege innerhalb von fünf Jahren:

  • Landesliga
  • Regionalliga Bayern
  • 3. Liga
  • 2. Bundesliga

Die größten Erfolge der Würzburger Kickers

Die Würzburger Kickers gewannen 2014 und 2016 den Bayerischen Toto-Pokal. Zu den größten Erfolgen der Kickers gehört der Aufstieg in die 3. Liga zur Saison 2015/16 und schließlich eine Saison später in die 2. Bundesliga. Mehrmals nahmen die Würzburger Kickers am DFB-Pokal teil und schafften es in die zweite Runde, doch gelang ihnen noch nie ein Einzug in die K.O.-Phase, die mit dem Achtelfinale beginnt.

Die Würzburger Kickers als Aktiengesellschaft

Die erste Mannschaft der Würzburger Kickers ist seit April 2014 eine Aktiengesellschaft, sie wurde aus dem Hauptverein ausgegliedert. Dieser Schritt wurde auf einer Mitgliederversammlung beschlossen, um die Aufstiegschancen des Vereins zu verbessern. Der größer werdende Etat, der mit dem Aufstieg verbunden war, sollte nicht zu einem Risiko für den traditionsreichen Stammverein werden, dessen Bestand auch bei finanziellen Problemen der Lizenzmannschaft weiterhin gesichert sein soll.

Weitere Mannschaften und Abteilungen der Würzburger Kickers

Zu den Würzburger Kickers gehören neben der ersten Mannschaft auch

  • zweite Mannschaft, die seit der Saison 2016/17 in der Bayernliga spielt
  • dritte Mannschaft, die seit 2010 besteht und in der B-Klasse startete, aber seit der Saison 2014/15 in der A-Klasse spielt
  • Jugendabteilung mit A-Junioren der U19, die seit 2015 in der Bayernliga spielen
  • Boxabteilung, die seit 1924 besteht
  • Tischtennisabteilung, die seit 1946 gegründet wurde

Zu den Würzburger Kickers gehörten auch eine Hockeyabteilung und eine Handballabteilung, die allerdings heute nicht mehr bestehen.

Die Spielstätte der Würzburger Kickers

Spielstätte der Würzburger Kickers ist die Flyeralarm Arena, die diesen Namen seit 2013 trägt und nach dem ortsansässigen Sponsor der Kickers, der Firma Flyeralarm, benannt ist. Die Kickers spielen dort seit 1967, damals trug die Spielstätte noch den Namen „Stadion am Dallenberg.“. Als die Kickers das Stadion 1967 bezogen, war es noch nicht vollständig fertiggestellt, erst 1975 erhielt es die letzten Stehplätze. Die Arena bietet inzwischen Platz für 13.100 Zuschauer; die 3.000 Sitzplätze der Haupttribüne sind als einziger Zuschauerbereich vollständig überdacht. Auf den übrigen Tribünen befinden sich ausschließlich Stehplätze, die nicht überdacht sind. Das Stadion verfügt über Naturrasen und eine Rasenheizung; eine moderne Flutlichtanlage wurde im Oktober 2014 errichtet.
Fotos:(C)Fussball.com

Würzburger Kickers
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