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Diese Baustellen warten beim HSV auf Neu-Trainer Hollerbach

Foto: Hollerbach und Diekmeier/Imago/Michael Schwarz

Bernd Hollerbach, selbst acht Jahre als Spieler für den Hamburger SV aktiv, soll es richten. Die arg in Abstiegsnot befindlichen Hamburger vom HSV brauchen dringend Punkte, bessere Leistungen und nicht zuletzt einen gewissen Siegeswillen. Ex-Trainer Markus Gisdol konnte jedenfalls nicht die nötigen Punkte einfahren. Nach dem peinlichen 0:2 im Heimspiel gegen den 1. FC Köln musste Gisdol dann auch gehen, wird von Hollerbach abgelöst. Durchaus ein Wagnis, ist es doch der erste große Club von Bernd Hollerbach als Trainer. Bislang war er nur beim VfL Hamburg, beim VfB Lübeck und bei den Würzburger Kickers als Cheftrainer tätig.

Noch keine große Trainerstation bislang für Hollerbach

Zwar führte er die Würzburger Kickers direkt in die 2. Bundesliga, nach nur einem Jahr in der 3. Liga. Dort konnte er aber auch den direkten Wiederabstieg nicht vermeiden. Fraglich also, ob Bernd Hollerbach mehr qualifiziert als schlicht ein Ex-HSV-Spieler zu sein, der nun zufällig Trainer geworden ist. In jedem Fall wird Bernd Hollerbach viel zu tun haben. Bekannt als jemand, der anpackt und auch eher ein harter Hund ist, muss diese Patrone des HSV jetzt aber sitzen, sonst droht tatsächlich der erstmalige Abstieg aus der höchsten Spielklasse in Deutschland. Dann wäre Hollerbachs Name untrennbar mit diesem erstmaligen Abstieg verbunden. Durchaus ein Risiko, dessen sich Bernd Hollerbach da annimmt.

Schließlich fehlt es im Team mehr oder weniger an allen Ecken und Enden. Nur der mit einer extrem schlechten Hinrunde in diese Saison gegangene 1. FC Köln hat noch weniger Punkte gesammelt als der Hamburger SV, der sich von ausgerechnet diesem Club dann auch noch besiegen lassen musste. Damit hat man einem direkten Konkurrenten nicht nur Punkte vermacht, sondern auch noch mentalen Auftrieb gegeben.

Schwächen in allen Mannschaftsteilen beheben

Den soll nun Bernd Hollerbach in den Kader bringen. Mit 15 erzielten Toren kann man natürlich kaum punkten. Die Offensive darbt beim HSV, Jungspund Jann-Fiete Arp kann es nicht alleine richten. Zwar erzielte er schon 2 der 15 Tore für den HSV, verhalf seinem Club damit aber auch nicht zu Punkten. Außerdem baut er gerade noch sein Abitur, sodass er auch nicht die volle Konzentration aufbringen kann.

Immerhin im Tor hat man keinen Schwachpunkt, hier ist Julian Pollersbeck zwar nicht der klare Rückhalt, den man in dieser Lage benötigt. Gröbere Fehler hat er sich aber auch nicht zuschulden kommen lassen. Überhaupt ist die Defensive nicht so anfällig, wie es den Anschein macht angesichts der Tabellenlage. Nur 28 Gegentore in nun 19 Spielen – ein Schnitt von 1,47 Gegentoren pro Partie – damit muss man nicht unbedingt absteigen. Wenn man denn selbst mal ins gegnerische Tor träfe. Noch bleiben einige Tage, um vielleicht noch eine Neuverpflichtung für die Offensive zu tätigen. Anderenfalls wird Bernd Hollerbach dem vorhandenen Kader Beine machen müssen. Ob das in den verbleibenden 15 Partien gelingt, muss dahingestellt bleiben.

Bemerkenswert an Hollerbachs Verpflichtung: Sein Vertrag gilt auch für die 2. Bundesliga. Man macht sich so langsam also auf alles gefasst beim Hamburger SV.

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