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Dietmar Hopp geht rechtlich gegen BVB-Fans vor

Dietmar Hopp

Foto: imago/Sportnah

Der Mäzen der TSG 1899 Hoffenheim, der Unternehmer Dietmar Hopp, setzte sich gemeinsam mit dem Verein gegen Beleidigungen zur Wehr. Bei dem Spiel gegen Borussia Dortmund hatten einige Anhänger der Westfalen Schmähgesänge angestimmt, außerdem will sich Hopp gegen einige Spruchbänder und Plakate zur Wehr setzen. Es könnten rechtliche Schritte auf mehreren Ebenen erfolgen, so Hopp. „Bei solchen Vorkommnissen sollte ein Spiel in Zukunft gar nicht erst angepfiffen werden oder erst dann, wenn die Plakate entfernt wurden“ so Hopps Anwalt Prof. Dr. Christoph Schickhardt gegenüber dem „kicker“. Es existieren bereits 32 Stadionverbote gegen Anhänger des BVB ins Sinsheim.

Hopps Gesicht im Fadenkreuz: „Mordaufruf“

Am Samstag gegen den BVB erreichten die Anfeindungen gegen Hopp eine ganz neue Dimension. Auf einem Plakat war das Gesicht von Hopp abgebildet, allerdings in einem Fadenkreuz. Der Verein hat dies in einem am Sonntag veröffentlichten Brief als offenen Mordaufruf interpretiert. Die Funktionäre des BVB, Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc, haben sich inzwischen persönlich in einer offenen Mitteilung bei Hopp entschuldigt. Den BVB erwartet wahrscheinlich eine Geldstrafe von mindestens 32.000 Euro.

Watzke entschuldigt sich persönlich bei Hopp

„Ich möchte Dietmar Hopp im Namen von Borussia Dortmund um Entschuldigung bitten. Das ist nicht zu akzeptieren! So ein Verhalten entspricht in keinster Weise den Werten von Borussia Dortmund“, so Watzke via Twitter. Ein Strafrechtsprofessor der Universität Augsburg sagte gegenüber dem „kicker“: „Allein das Fadenkreuz begründet einen hinreichenden Tatverdacht für weitere Straftaten. Ob Bedrohung oder öffentliches Auffordern zur Begehung einer Straftat muss ein Staatsanwalt im Einzelfall klären.“ Außerdem sei ein Plakat nicht einer kurzfristigen und emotionalen Reaktion zuzuordnen, sondern muss als vorbereitete Aktion uns somit als vorsätzlich betrachtet werden. Heute wird der Kontrollausschuss der Liga in diesem Fall ermitteln und gegebenenfalls das Strafmaß für den BVB verkünden. Den Fans selbst, die diese Aktion zu verantworten haben, könnten sowohl vom BVB als auch von der TSG zur Rechenschaft gezogen werden, auch außerhalb des Fußballs drohen diesen Anhängern rechtliche Konsequenzen.

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