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Ein erster Blick auf den Kader 2017/2018 des VfL Bochum

So langsam aber sicher müssen sich die Fans des VfL Bochum mit der 2. Bundesliga abfinden. Denn die Saison 2017/2018 wird die achte Spielzeit in Folge, in der die Ruhrpottkicker in Liga 2 antreten werden. Seit dem Abstieg 2010 konnte der VfL Bochum den Sprung zurück in die Fußball-Bundesliga nicht schaffen. Nachfolgend blicken wir auf den bisher feststehenden Kader der Bochumer für die kommende Saison.

VfL Bochum steht vor schwieriger Saison 2017/2018

Der VfL Bochum wird im Normalfall auch in der Spielzeit 2017/2018 nichts mit dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga zu tun haben. Für den Verein gilt es in diesen Tagen nicht nur, einen neuen schlagkräftigen Kader zusammenzustellen, sondern es sind auch andere Baustellen offen. So beispielsweise hat der Discounter Netto seinen Abschied als Hauptsponsor nach acht Jahren verkündet. Zum Start der Vorbereitung und in den ersten Testspielen hatten die Bochumer so beispielsweise noch keinen Sponsor auf der Brust der Trikots angebracht. Nachdem Netto jährlich gut eine Million Euro gezahlt hatte, muss sich der VfL erst nach einem neuen Sponsor umsehen. Nun aber blicken wir auf den Kader des VfL Bochum, wie er bislang sich darstellt.

Tor: Manuel Riemann nach wie vor die Nummer 1

Nach jetzigem Stand wird es im Tor des VfL Bochum wohl keine Veränderung geben. Kapitän Manuel Riemann sollte auch in der Saison 2017/2018 die Nummer eins im Tor der Westfalen sein. Dahinter stehen Felix Dornebusch, Martin Kompalla und Youngster Florian Kraft nach jetzigem Stand zur Verfügung. Allerdings ist es doch fraglich, ob der VfL mit vier Torhütern in die Saison gehen wird. Hier sind eventuell noch Abgänge zu verzeichnen.

Abwehr: Wer ersetzt Pawel Dawidowicz?

Auch in der Abwehr des VfL Bochum stehen nach jetzigem Stand nicht viele Änderungen im Kader an. Allerdings gibt es doch einen sehr bedeutenden Abgang. Denn der Pole Pawel Dawidowicz wird kommende Spielzeit 2017/2018 nicht mehr in der Abwehr zur Verfügung stehen. Der 22-jährige einmalige polnische Nationalspieler absolvierte für den VfL 17 Partien in der vergangenen Saison. Zwar konnte der Verteidiger in den letzten sieben Partien der Saison aufgrund eines Muskelfaserrisses nicht mehr mitwirken, doch zuvor absolvierte er einige Partien über die komplette Distanz. Nach seiner Leihe kehrt der Pole zu Benfica Lissabon zurück, ein Kauf scheiterte aber an der Ablösesumme. Dazu sagte Manager Christian Hochstätter:

“Bei Pawel Dawidowicz steht eine Kaufoption in einer Größenordnung im Raum, die wir nicht bezahlen können”

Damit stehen nach jetzigem Stand in der Innenverteidigung nur Felix Bastians, Tim Hoogland, Patrick Fabian und die beiden Youngsters Maxim Leitsch sowie Tom Baack zur Verfügung. Immerhin aber gewinnt der VfL Bochum auf der Position des Linksverteidigers an Qualität dazu. Denn für diese Position wurde Danilo Soares von der TSG 1899 Hoffenheim verpflichtet. Der 25-jährige Brasilianer wertet den Kader der Bochumer doch etwas auf. Zur Verpflichtung des Spielers sagte Hochstätter:

“Hier hatten wir nach den Verletzungen von Timo Perthel und Nico Rieble noch Handlungsbedarf. Wir freuen uns sehr, dass wir diese Planstelle nun mit Danilo Soares besetzen konnten. Er kennt die 2. Bundesliga und hat gerade beim FC Ingolstadt gezeigt, dass er eine wichtige Stütze für die Mannschaft sein kann”

Unter dem Strich sollte die komplette Abwehr nach jetzigem Stand auf dem gleichen Niveau wir in der vergangenen Saison agieren.

Mittelfeld des VfL Bochum bislang ohne Veränderung

Nach dem jetzigen Stand wird es im Mittelfeld des VfL Bochum mit vielen bekannten Gesichtern weitergehen. Trainer Gertjan Verbeek kann offenbar auf das komplette Mittelfeld aus der vergangenen Saison zurückgreifen. So stehen also auch unter anderem Kevin Stöger, Tom Weilandt, Alexander Merkel, Anthony Losilla, Thomas Eisfeld oder Marco Stiepermann auch 2017/2018 zur Verfügung. Darüber hinaus können die Ruhrpottkicker weiterhin auf zwei Youngster zurückgreifen, die schon vergangenen Saison ausgeliehen waren. Denn von der TSG Hoffenheim 1899 wird der 22 Jahre alte US-Amerikaner Russell Canouse eine weitere Spielzeit in Bochum bleiben. Von RB Leipzig wiederum wurde der 19-jährige Vitaly Janelt bis zum Sommer 2018 ausgeliehen, sodass auch er eine weitere Saison bei den Westfalen am Ball sein wird. Damit tritt der VfL Bochum nach jetzigem Stand mit dem gleichen Mittelfeld in der Spielzeit 2017/2018 an wie schon in der Saison zuvor.

Der neue Sturm des VfL Bochum als Glanzstück?

Veränderungen im Kader des VfL Bochum hat es allerdings im Sommer bereits im Sturm gegeben. Denn der bisherige Angreifer Nils Quaschner wird nach Ende seines Leihvertrages zum Bundesligisten RB Leipzig zurückkehren. Dafür aber hat Manager Christian Hochstätter zusammen mit seinem Team zwei Stürmer unter Vertrag genommen, die den VfL-Angriff aufwerten sollten. Vom Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt wurde nämlich der Österreicher Lukas Hinterseer verpflichtet. Dazu gesellt sich Dimitrios Diamantakos vom Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC. Auch wenn der VfL Bochum zwei Stürmer unter Vertrag genommen hat, die mit ihren Clubs abgestiegen sind, so haben die Westdeutschen doch ordentlich Qualität verpflichtet. Denn Hinterseer und Diamantakos gehörten noch zu den besseren Spielern ihrer Teams. Zwar erzielten beide zusammen nur acht Treffer in der abgelaufenen Saison, doch sollten die beiden Stürmer in Bochum für mehr Tore gut sein. Hinzu gesellt sich noch Paniel Mlapa sowie die beiden Außenstürmer Selim Gündüz und Vangelis Pavlidis. Derzeit steht auch noch Johannes Wurtz als Mittelstürmer im Kader des VfL Bochum. Nach der Verpflichtung von Hinterseer und Diamantakos würde aber ein Abgang des 25-jährigen nicht verwundern. So soll beispielsweise der SC Freiburg Interesse an Wurtz haben.

Unter dem Strich aber wird der Sturm mit den beiden Neuverpflichtungen doch stärker und breiter besetzt sein als in der vergangenen Saison. Insgesamt gesehen macht der Kader der Bochumer einen ordentlichen Eindruck. Die Kaderstärke ähnelt der aus der vergangenen Saison. Hinzu gesellt sich der Fakt, dass die Bochumer durch den kaum veränderten Kader gut eingespielt sein sollten. Von daher kann der VfL im oberen Mittelfeld erwartet werden.

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