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Ein erster Blick auf den Kader 2017/2018 von Eintracht Braunschweig

Dass sich ein Verein von einem Spieler trennt, der bereits sechs Jahre für die Mannschaft gespielt hat und in zwei dieser Jahre auch das Amt des Kapitäns innehatte, ist nicht unbedingt ungewöhnlich. Doch die Nüchternheit und die Selbstverständlichkeit, mit der sich Eintracht Braunschweig nun von Innenverteidiger Marcel Correira getrennt hat, ist nicht sonderlich nett. Nach der zweiten 0:1 Niederlage in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg gab es ein kurzes Gespräch zwischen Manager Marc Arnold und Correira. In diesem wurde ihm mitgeteilt, dass die Eintracht für die kommende Saison nicht mehr mit ihm plane. „Wir wollten uns in der Abwehr neu aufstellen“, so der lapidare Kommentar von Arnold. Wo er in Zukunft spielen wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Neue Defensivkräfte sollen Sicherheit und Stabilität bringen

Als neuer Rechtsverteidiger ist Robin Becker von Bayer 04 Leverkusen im Anmarsch. Der 20-jährige, der in der vergangenen Saison an den 1. FC Heidenheim ausgeliehen war, bekommt bei der Eintracht einen neuen Vertrag bis zum 30. Juni 2020. Er war für Heidenheim in der 2. Liga sieben Mal im Einsatz und spielte ein Spiel im DFB-Pokal. Vorher war er in der U19 von Bayer 04 Leverkusen im Einsatz und absolvierte insgesamt 41 Spiele in der A Junioren Bundesliga West und acht Spiele für die UEFA Youth League sowie 27 Spiele in der B-Junioren Bundesliga West. Mit den U16 bis U20 Nationalmannschaften stand er 19-mal auf dem Platz. „Robin ist ein junger und entwicklungsfähiger Spieler für unsere rechte Verteidigerposition“, so die Einschätzung von Eintrachts Sportlichem Leiter Marc Arnold. „Profitieren werden wir davon, dass er bei Leverkusen auf sehr hohem Niveau ausgebildet wurde und dass er in seiner Zeit in Heidenheim bereits erste Erfahrungen in der 2. Bundesliga sammeln konnte“ so Arnold auf der Webseite des Vereins. „Ich bin froh über die Chance, mich bei einem Traditionsverein wie Eintracht Braunschweig beweisen zu dürfen und freue mich auf eine hoffentlich erfolgreiche Zeit“, sagte Becker bei seiner Verpflichtung.

Foto: Laszlo Szirtesi / Shutterstock.com

Drei Neue: Breitkreuz, Samson und Nkansah

Steve Breitkreuz wechselt vom FC Erzgebirge Aue an die Hamburger Straße. Er erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020 und spielte als Innenverteidiger insgesamt in 34 Zweitligapartien für seinen ehemaligen Arbeitgeber. Außerdem spielte er 36-mal in der 3. Liga und konnte in dieser Zeit fünf Tore erzielen. Seine Ausbildung genoss der 25-jährige bei Hertha BSC. „„Es ist eine tolle neue Herausforderung für mich und der nächste Schritt in meiner Karriere. Ich habe einiges mit dem Verein und der Mannschaft vor und freue mich auf die kommende Zeit“, wird Breitkreuz auf der Vereinsseite zitiert. Mit Louis Samson, der ebenfalls vom FC Erzgebirge Aue nach Braunschweig wechselt, kommt ein neuer zentraler Mittelfeldspieler. Er

  • spielte in der vergangenen Saison 27 Spiele
  • und in der Saison 2015/16 33 Partien in der 3. Liga

„„Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat und auf die neue Aufgabe. Ich möchte der Mannschaft helfen und in Zukunft zum Erfolg des Teams beitragen“, betonte Samson. Der Dritte im Bunde, der am gleichen Tag wie Samson und Breitkreuz vorgestellt wurde, ist Steffen Nkansah. Er kommt von der U23 der Borussia aus Mönchengladbach und wird einen Vertrag bis 2020 unterschreiben. Seit 2014 war der Abwehrspieler für die Fohlen im Einsatz und spielte zuvor für die TSG 1899 Hoffenheim. „Ich freue mich, bei einem Top-Club in der 2. Bundesliga wie der Eintracht unterschrieben zu haben und bin sehr glücklich, ein Teil dieses Traditionsvereins samt seiner tollen Fans zu werden“, sagte Nkansah bei seiner Verpflichtung. Auch Eintrachts Sportlicher Leiter Marc Arnold freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Neuzugängen: „Wir freuen uns, dass wir bereits zum jetzigen Zeitpunkt die Verpflichtung von drei neuen Spielern im Defensivbereich bekannt geben können. Alle haben großes Potenzial, welches wir hier gemeinsam weiterentwickeln möchten.“

Wer geht noch?

Neben dem Arbeitspapier Marcel Correira hat Eintracht Braunschweig auch den Vertrag von Rechtsverteidiger Phil Ofosu-Ayeh nicht verlängert. Wohin es den 25-jährigen zukünftig ziehen wird, ist noch nicht bekannt. Außerdem verlässt Nik Omladic den Verein. Der 27-jährige spielt zukünftig bei der SpVgg Greuther Fürth. Für Braunschweig absolvierte er zwischen 2015 und 2017 insgesamt 72 Pflichtspiele und erzielte dabei vier Tore.

Der derzeitige Kader unter Berücksichtigung der bisherigen Abgänge und Neuverpflichtungen

  • Tor: Jasmin Fejzic
  • Tor: Marcel Engelhardt
  • Innenverteidigung: Saulo Decarli
  • Innenverteidigung: Gustav Valsvik
  • Innenverteidigung: Joseph Baffo
  • Innenverteidigung: Steffen Nkansah
  • Innenverteidiger: Steve Breitkreuz
  • Linker Verteidiger: Ken Reichel
  • Linker Verteidiger: Niko Kijewski
  • Rechter Verteidiger: Maximilian Sauer
  • Rechter Verteidiger: Robin Becker
  • Defensives Mittelfeld: Quirin Moll
  • Defensives Mittelfeld: Adam Matuschyk
  • Defensives Mittelfeld: Louis Samson
  • Zentrales Mittelfeld: Patrick Schönfeld
  • Zentrales Mittelfeld: Mirko Boland
  • Linkes Mittelfeld: Jan Hochscheidt
  • Linksaußen: Onel Hernandez
  • Rechtsaußen: Salim Khelifi
  • Rechtsaußen: Hendrick Zuck
  • Hängende Spitze: Julius Biada
  • Mittelstürmer: Christoffer Nyman
  • Mittelstürmer: Suleiman Abdullahi
  • Mittelstürmer: Domi Kumbela
  • Mittelstürmer: Phillip Tietz

Chancen auf den Aufstieg?

Bisher hat es im Kader der Braunschweiger nur minimale Veränderungen gegeben. Trainer Torsten Lieberknecht scheint es vor allem wichtig zu sein, die Defensive neu zu ordnen. Dabei waren die 36 Gegentore nicht zwingend das Problem der Mannschaft, mit diesem Wert spielten sie in der 2. Liga in der vergangenen Saison ganz vorne mit. Allerdings sind die Chancen auf einen Aufstieg in die 1. Liga mit dem nahezu unveränderten Kader genauso gut, wie bereits vor einem Jahr. Die starke Konkurrenz aus Hannover und Stuttgart ist jetzt weg und von den diesjährigen Erstligaabsteigern Darmstadt und Ingolstadt ist lange nicht so viel zu erwarten, wie von den beiden anderen Konkurrenten. Für uns ist damit Braunschweig zusammen mit Union Berlin Aufstiegskandidat Nummer eins in der Saison 2017/18.

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