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Ein erster Blick auf den Kader des 1. FC Köln 2017/18

Zum ersten Mal seit 1992 spielt der “Effzeh” wieder europäisch. Genau ein Vierteljahrhundert ist es her, dass man sich in der 1. Bundesliga so gut positionierte, dass man sich für die internationalen Wettbewerbe qualifizierte. Damals hieß der Wettbewerb noch UEFA-Cup, jetzt ist es die Europa League, in der der 1. FC Köln starten wird. Da muss man natürlich aus gleich zwei Gründen einen schlagkräftigen Kader aufbieten können. Erstens will man natürlich international mithalten können. Und der aktuelle Kader weist fast keinerlei internationale Erfahrung auf. Mit ein bisschen Losglück könnte man aber drei Clubs zugelost bekommen, von denen man durchaus zwei dann auch hinter sich lassen könnte. Dennoch sollte man dafür wohl noch ein klein wenig aufrüsten. Zweitens spielt man ab sofort mit der Doppelbelastung von Europa League und Bundesliga. Das ist schon so manchem Club in den letzten Jahrzehnten nicht bekommen, wenn der Kader in der Breite nicht darauf ausgerichtet war, diese Doppelbelastung auszuhalten, ohne in der Bundesliga dann abzustürzen. Einige Clubs sind sogar im selben Jahr ihrer Teilnahme am UEFA-Cup oder der Europa League abgestiegen. Dazu kommt dann natürlich noch der ganz basale Aspekt, dass man seine Kader immer im Rahmen seiner Möglichkeiten verbessern will. Unzufriedene Spieler verlassen den Club, das ist natürlich ebenso

Fixe und mögliche Abgänge vor der nächsten Saison beim 1. FC Köln

Bislang steht nur ein einziger Spieler fest, der den Club definitiv verlassen wird. Es ist Marcel Hartel, der in die 2. Bundesliga zu Union Berlin gehen wird. Allerdings schwebt natürlich über die gesamte Transferperiode hinweg das Damoklesschwert des Weggangs von Anthony Modeste über dem Club. Bislang hat er noch kein deutliches Interesse gezeigt, den Club zu verlassen. Allerdings bleiben noch knapp drei Monate, in denen das geschehen kann. Zwar würde man enorm viel an Ablöse verlangen können für einen Spieler, der in der letzten Saison derart erfolgreich Tore in der 1. Bundesliga erzielte, wie es Anthony Modeste gelang. Sollte sein Weggang Realität werden, wäre hier dringendster Bedarf, diese entstehende Lücke wieder aufzufüllen. Aber einen Mann in der Qualität von Modeste zu finden, der bezahlbar ist und zum 1. FC Köln wechseln wollen würde, wird schwierig. Dennoch darf man darauf vertrauen, dass Manager Jörg Schmadtke intensiv daran arbeitet, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Aktuell kursiert das Gerücht, dass Olympique Marseille an Modeste dran sein soll. So wird das wohl den ganzen Sommer über weitergehen, falls er nicht bald wechselt. Und am Ende könnte er dann doch in Köln bleiben. Hier muss man als Fan starke Nerven entwickeln. Zudem steht ein weiterer Abgang fest, nämlich jener von Neven Subotic, der ohnehin nur vom BVB ausgeliehen war. Möglicherweise wird man Subotic aber kaufen, falls er weiterhin keine Chance bei Borussia Dortmund haben wird, dort zu spielen. Das könnte sich mit dem kommenden Trainer Peter Bosz aber noch einmal ändern, dann wäre er für den 1. FC Köln wohl nicht zu haben. Gerüchte ranken sich auch darum, dass der Effzeh Dominic Maroh ziehen lassen könnte. Für eine Million Euro könne er gehen, der in Köln nicht richtig glücklich wurde. Allerdings hat sich bislang noch kein Interessent gefunden.

Sichere und mögliche Zugänge für die Saison 2017/18

Hier liegt ein wenig der Hase im Pfeffer, zumindest aus Sicht der Fans. Während andere Club schon fleißig dabei sind, Neuzugang um Neuzugang zu präsentieren, herrscht in dieser Hinsicht beim 1. FC Köln noch gähnende Leere. Noch keinen einzigen Neuzugang konnte der Club vom Dom bislang verpflichten – und das, da man erstmals seit 25 Jahren wieder europäisch spielt. So mancher Fan wird langsam unruhig, auch wenn de facto erst ein paar Tage seit dem Ende der letzten Saison vergangen sind. Die Transferperiode ist noch lang. Und Gerüchte gibt es immerhin einige, von denen aber noch keines bestätigt wurde. So soll man beispielsweise Interesse an dem beim FC Schalke 04 mehr oder weniger gefloppten Franco di Santo haben. Er hatte bei Werder Bremen gezeigt, dass er durchaus bundesligatauglich ist, ließ das dann aber im Ruhrgebiet zu oft vermissen. Außerdem soll es Interesse an dem Kroaten Ivan Santini geben. Dieser spielt zur Zeit für den SM Caen, war aber auch schon in Deutschland aktiv, als er eine Saison für den SC Freiburg spielte. Mit 15 Toren war er bei seinem kleinen Club recht erfolgreich, ist zudem seit Kurzem auch Nationalspieler für Kroatien. Doch auch in dieser Angelegenheit ist noch nichts in trockenen Tüchern. Der erst am Dienstag im Länderspiel Deutschlands gegen Dänemark ziemlich auffällig gespielt habende Däne Martin Braithwaite soll Gerüchten zufolge ebenfalls Thema beim 1. FC Köln sein. Das wäre wahrlich ein guter Fang, zumindest nach diesen 90 Minuten zu urteilen, in denen der ein ums andere Mal die deutsche Abwehr schwindlig spielte. Allerdings soll sein Marktwert bei knapp 7 Millionen Euro liegen. Ob der 1. FC Köln diese Summe investieren wird, ist noch völlig offen, abgesehen von der Frage, ob der Spieler überhaupt wechseln möchte.

Rund ums Trainerteam beim “Effzeh”

Bei allen Klagen darüber, dass es immer noch keinen einzigen Neuzugang zu vermelden gibt. Die wichtigste Personalie bleibt beim 1. FC Köln weiterhin gelöst, denn Peter Stöger wechselt definitiv nicht zum BVB. Dort hat man einen neuen Trainer gefunden, Peter Stöger wird also am Rhein bleiben und sein Team immer weiter verbessern. In Kooperation mit Manager Jörg Schmadtke ist er schließlich der Vater des Erfolgs der letzten Jahre, der schließlich in den Einzug in die Europa League mündete. Da die beiden auch bei Personalfragen – siehe Anthony Modeste – in der letzten Zeit ein gutes Händchen unter Beweis stellten, ist alle Aufruhr und Sorge bei den Fans zur Zeit eigentlich völlig verfrüht. Neuzugänge werden noch kommen, vielleicht schafft man es sogar, Anthony Modeste zu halten. Und falls nicht werden Schmadtke und Stöger durch das für Modeste eingenommene Geld weiteren Handlungsspielraum für Neuzugänge erhalten.

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