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Ein erster Blick auf den Kader des FC Bayern München 2017/2018

In der Bundesliga konnte Bayern München in der Saison 2016/17 mal wieder keiner das Wasser reichen und der Rekordmeister fuhr leicht und locker den fünften Meistertitel in Folge ein. Dennoch war man bei den Roten mit der Spielzeit nicht zufrieden, wobei allen voran das Viertelfinal-Aus in der Champions League schmerzte. Zudem scheiterte die Ancelotti-Elf im Pokal-Halbfinale an Borussia Dortmund. Vieles spricht dafür, dass die Bayern im Sommer viel Geld in die Hand nehmen und den Kader mit internationalen Top-Stars verstärken. Doch wer ist im Gespräch? Welche Neuzugänge stehen schon fest? Und wer wird die Säbener Straße verlassen? Wir werfen einen ersten Blick auf den möglichen Kader des FC Bayern München 2017/18.

Bayern München mit einigen Kader-Baustellen

Keine Frage, im Bayern-Kader gibt es einige Baustellen, sodass den Münchner ein heißer Transfersommer ins Haus steht. Zumal mit Kapitän Philipp Lahm und Mittelfeld-Stratege Xabi Alonso zwei Stammkräfte in Fußball-Rente gehen. Bedarf besteht aber auch auf den Flügeln, da Franck Ribery und Arjen Robben nicht nur altersmäßig im Spätherbst ihrer Karriere sind, sondern zudem verletzungsanfällig sind. Wir werfen einen Blick auf die einzelnen Mannschaftsteile, erörtern den aktuellen status quo und blicken in die Glaskugel, was sich auf den verschiedenen Positionen so alles tun könnte.

FC Bayern 2017/18: Tor – Neuer gesetzt, Früchtl ersetzt Starke

Mit Manuel Neuer verfügen die Bayern über einen der, wenn nicht den besten Torwart der Welt. Dahinter wird Sven Ulreich die nominelle Nummer 2 bleiben. Zwar kokettierte Ulreich zuletzt mit einem Wechsel, da er keine Lust mehr auf die Rolle des Ersatzkeepers hat, doch offenbar hat der 28-Jährige seine Meinung geändert. FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge betonte, dass Ulreich bleiben werde. Tom Starke wird hingegen die Torwarthandschuhe an den Nagel hängen. Für den 36-Jährigen rückt Christian Früchtl aus der eigenen Nachwuchsabteilung in den Profikader und der 17-Jährige wird Torwart Nummer drei.

FC Bayern 2017/18: Abwehr – Zentrum steht, Kimmich auf rechts?

In der Abwehr gilt es die riesige Lücke zu schließen, die Philipp Lahm hinterlässt. Die Bayern favorisieren offenbar eine interne Lösung und so soll Joshua Kimmich künftig die Lahm-Rolle übernehmen und als dessen Nachfolger aufgebaut werden. Der 22-Jährige ist in der Nationalmannschaft bereits Stamm-Rechtsverteidiger. Dennoch gibt es durchaus leichte Zweifel, zumal Ancelotti vornehmlich auf Routinier Rafinha setzte, wenn Lahm geschont wurde oder ausfiel. Ohnehin kam Kimmich unter Ancelotti längst nicht so oft zum Einsatz wie noch unter dessen Vorgänger Pep Guardiola, sodass auch schon über einen Abschied des Jung-Nationalspielers spekuliert wurde. Derzeit deutet vieles darauf hin, dass Kimmich und Rafinha die nominellen Rechtsverteidiger in der nächsten Saison sind. Wenngleich es auch um Rafinha immer mal wieder leise Wechselgerüchte gab.

In der Gerüchteküche wurden derweil Kyle Walker von Tottenham Hotspur und Rick Karsdorp von Feyenoord Rotterdam mit den Bayern in Verbindung gebracht. Doch da der schon feststehende Sommer-Neuzugang Sebastian Rudy aus Hoffenheim ebenfalls auf dieser Position spielen kann, ist eine Verpflichtung eines neuen Rechtsverteidigers wohl vorerst nicht vorgesehen.

In der Innenverteidigung ist Bayern München nächste Saison ganz stark aufgestellt und tief besetzt. Mats Hummels und Jerome Boateng verkörpern absolute Weltklasse, zudem kann auch Javi Martinez in der defensiven Mitte aushelfen, wie er in der abgelaufenen Saison zu genüge zeigte. Zuletzt keimte das Gerücht auf, wonach Boateng mit seinen Einsatzzeiten nicht zufrieden war und deshalb einen Wechsel nicht ausschließt, doch soweit wird es garantiert nicht kommen. Mit Niklas Süle hat sich der Rekordmeister zudem ein vielversprechendes Talent gesichert. Der 21-Jährige kommt aus Hoffenheim und ist ein idealer Backup, falls Hummels oder Boateng ausfallen sollte. Weitere Neuverpflichtungen sind daher nicht notwendig.

Auf der linken Abwehrseite ist David Alaba gesetzt, obwohl der Österreicher lieber im zentralen Mittelfeld spielen will. Aber der 25-Jährige, der keine gute Saison spielte, stellt sich in den Dienst der Mannschaft. Ein Fragezeichen steht hinter Ersatzspieler Juan Bernat. Ein Wechsel im Sommer ist durchaus möglich. Sollte es den Spanier, der u.a. mit Manchester City in Verbindung gebracht wurde, wegziehen, könnten die Bayern einen neuen Linksverteidiger holen.

FC Bayern 2017/18: Mittelfeldzentrum – Wer ersetzt Alonso? Kommt Verratti?

Das Erbe von Xabi Alonso sollte eigentlich Renato Sanches antreten, aber hinter dem jungen Portugiesen steht ein großes Fragezeichen. Der 19-Jährige enttäuschte in seiner Debütsaison und es kursierten Gerüchte, über eine mögliche Leihe, wobei Inter Mailand, AS Monaco und Olympique Marseille in der Verlosung sind. Doch Ancelotti hält an Sanches fest. Ansonsten könnte auch Javi Martinez, Sebastian Rudy oder Joshu Kimmich die Alonso-Position im defensiven Mittelfeld einnehmen. Zugleich flirten die Bayern aber intensiv mit Marco Verratti von Paris St. Germain. Der Ziehsohn von Ancelotti wäre zwar eine äußerst kostspielige Verpflichtung, doch der Italiener wäre ein klarer Gewinn und eine deutliche Qualitätssteigerung für die Bayern. Zudem geistert immer wieder der Name Leon Goretzka vom FC Schalke durch die Allianz-Arena, der ebenfalls auf der Liste steht. Mittelfeldabräumer Arturo Vidal ist derweil unersetzlich, zumal das Kampfschwein auch noch Torgefahr ausstrahlt.

Im offensiven Mittelfeld hat sich Thiago zu einer festen Größe gemausert und durch die Vertragsverlängerung mit dem Spielmacher bis 2021 machten die Münchner klar, dass man auch in Zukunft auf den Taktgeber setzt. Doch dem Spanier fehlen Führungsqualitäten, zudem taucht er gerade in wichtigen Spielen immer wieder ab. Eine weitere Verstärkung auf der Zehner-Position ist nicht auszuschließen, allen voran Real Madrid unzufriedener Edelreservist und Ex-Ancelotti-Schützling James Rodriguez ist ein Thema.

Mit Thomas Müller hält der aktuelle Kader eine weitere Option für die Position hinter den Spitzen bereit. Der 27-Jährige ist aber vielseitig einsetzbar, hatte aber zuletzt keinen Stammplatz. Wenn der Raumdeuter aber wieder an seine alte Form anknüpfen kann, wird er seinen Platz in der Startelf finden.

FC Bayern 2017/18: Offensive Außenbahn – Costa vor Abschied, Alexis Sanchez im Anflug?

In Topform ist die in die Jahre gekommene Flügelzange Arjen Robben und Franck Ribery, die beide bis 2018 Vertrag haben, weiterhin eine Macht. Aber Bayern München muss sich langsam aber sicher nach Thronfolgern für ‘Robbery’ umschauen. Douglas Costa scheint aus dem Rennen, denn der Brasilianer liebäugelt mit einem Wechsel und ist bei Tottenham Hotspur sowie Juventus Turin im Gespräch. Rechtsaußen Kingsley Coman konnte ebenfalls nicht an seine starke erste Saison anknüpfen, dennoch zogen die Bayern die Kaufoption und der junge Franzose soll kommende Saison wieder eine wichtigere Rolle spielen. Aber auch um Coman halten sich Wechselgerüchte hartnäckig, soll doch Guardiola stark an seinem Ex-Spieler interessiert sein.

Fakt ist, dass Alternativen auf der offensiven Außenbahn dem FCB gut täten und es gilt als sicher, dass auf dieser Position etwas passieren wird. Lange Zeit wurde Julian Brandt als Top-Kandidat gehandelt, der wohl aber erst im Sommer 2018 von Bayer Leverkusen an die Isar wechseln wird. Dafür haben die Bayern mit Alexis Sanchez einen echte Offensiv-Star an der Angel. Der Flügelflitzer ist seit Monaten unzufrieden beim FC Arsenal und lehnt eine Verlängerung seines 2018 auslaufenden Vertrages bislang ab. Schlagen die Münchner zu? Der Chilene ist für rund 60 Millionen Euro zu haben und wäre zweifelsohne eine sicherer Mehrwert für die Bayern. Und der 28-Jährige soll einem Wechsel nach München nicht abgeneigt sein, wenngleich auch etliche andere Top-Klubs wie PSG oder Chelsea Sanchez auf dem Zettel haben.

FC Bayern 2017/18: Sturm – Backup für Lewandowski benötigt

Robert Lewandowski ist der absolute Torgarant der Bayern, doch sollte der Pole einmal ausfallen, wird es eng. Einen adäquaten Ersatz für den Mittelstürmer gibt es im Kader nicht, sodass auch hier Handlungsbedarf besteht. Alexis Sanchez könnte ebenfalls in der Spitze agieren, was ein weiteres Argument für dessen Verpflichtung ist. Doch generell dürfte es schwer werden, einen geeigneten Backup zu finden, der sich ohne zu murren auf die Bank sitzt. Dennoch kursieren natürlich einige Namen, wobei der FC Bayern auch ein Auge auf Youngster Kasper Dolberg von Ajax Amsterdam geworfen haben soll.

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