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Ein erster Blick auf den Kader von Borussia Dortmund 2017/18

Eine wechselhafte Saison 2016/17 endete für Borussia Dortmund letztendlich erfolgreich und versöhnlich. Platz drei in der Liga und somit die direkte Champions-League-Qualifikation in der Tasche, zudem schnappte man sich noch den DFB-Pokal! Nun richtet sich der Fokus auf die neue Spielzeit und wir wollen im Folgenden die Frage erörtern, wie der BVB-Kader für die Saison 2017/18 aussieht? Den Westfalen stehen einige Änderungen ins Haus, allen voran auf dem Trainerposten, wo man Thomas Tuchel den Laufpass gegeben hat. Viel schwerer wiegt der mögliche Verlust von Pierre-Emerick Aubameyang. Dafür haben die Borussen aber schon zwei Neuzugänge eingetütet, während in der schwarz-gelben Gerüchteküche noch zahlreiche Namen – darunter einige Hochkaräter – gehandelt werden.

Trainerfrage: Wer folgt auf Tuchel? Favre Top-Favorit

Borussia Dortmund hat sich von Thomas Tuchel getrennt, obwohl dieser den Klub mit dem Pokalsieg zum ersten Titel seit fünf Jahren führte. Doch das Tischtuch zwischen dem 43-Jährigen und den Klubverantwortlichen war zerrissen und auch in der Mannschaft genoss Tuchel zuletzt nicht die volle Rückendeckung. Ein neuer Trainer ist noch nicht gefunden (Stande 30.05.2017), aber in der Gerüchteküche gilt Lucien Favre als großer Favorit. Der ehemalige Gladbach-Trainer leitet aktuell die Geschicke des OGC Nizza in Frankreich, die der Schweizer Übungsleiter in der abgelaufenen Saison sensationell in die Champions League führte.

BVB Kader 2017/18: Torhüter – alles beim Alten

Im Kasten bleibt alles wie gehabt. Roman Bürki wird auch in der kommenden Saison das Gehäuse des BVB hüten, sein Stellvertreter bleibt weiterhin Oldie Roman Weidenfeller, dessen Vertrag noch einmal um ein Jahr bis Juni 2018 verlängert wurde. Die Rolle der Nummer 3 wird der 23-Jährige Hendrik Bonmann ausfüllen.

BVB Kader 2017/18: Abwehr – Toprak im Anflug

Für die Abwehrzentrale hat sich Borussia Dortmund mit Ömer Toprak von Bayer Leverkusen verstärkt, für den der Pokalsieger die fixe Ablöse von 12 Millionen Euro Ablöse zahlte. Der Türke wird wohl an der Seite von Sokratis die Innenverteidigung bilden. Dahinter stehen mit Marc Bartra und Sven Bender zwei Alternativen bereit. Matthias Ginter liebäugelt hingegen mit einem Wechsel und wurde bereits mit RB Leipzig, Hoffenheim und Gladbach in Verbindung gebracht. Ein Abschied gilt als ziemlich sicher. Das gilt auch für Neven Subotic, der letzte Saison an den 1. FC Köln ausgeliehen war. Der HSV oder die Premier League sind mögliche Ziele.

Auf der linken Abwehrseite stehen mit Kapitän Marcel Schmelzer sowie Raphael Guerreiro und Joo-Ho Park drei Akteuere zur Verfügung, Park spielt aber keine Rolle und könnte Dortmund den Rücken kehren. Auch für die rechte defensive Seite hat der BVB ein Trio zur Verfügung, wobei Lukasz Piszczek und Erik Durm um den Stammplatz streiten. Dahinter lauert mit Felix Passlack ein vielversprechendes Talent.

BVB Kader 2017/18: Mittelfeldzentrum – Neuzugang Dahoud belebt Konkurrenzkampf

Mit Mahmoud Dahoud von Borussia Mönchengladbach hat sich der BVB die Dienste eines interessanten Spieler gesichert, der die Qualität weiter anheben wird. Damit wird der Konkurrenzkampf um die begehrten Stammplätze weiter verschärft. Zudem sind im Zentrum noch Gonazalo Castro, Sebastian Rode, Nuri Sahin und Mikel Merino zu Hause, wobei hier Abgänge nicht ausgeschlossen werden können. Für defensiven Mittelfeldpart ist Julian Weigl unantastbar.

Für das offensiven Mittelfeld wird der BVB weiter voll auf Mario Götze bauen. Doch es bleibt abzuwarten, wie sich dessen Gesundheitszustand nach der diagnostizierten Stoffwechselerkrankung entwickelt. Es ist aber davon auszugehen, dass Götze in der kommenden Saison voll angreifen wird. Dagegen ranken sich um Shinji Kagawa immer wieder Abschiedsgerüchte. Der 28-jährige Japaner war meist nur Bankspieler und sein Vertrag läuft im Sommer 2018, sodass die Schwarz-Gelben nur noch in der kommenden Transferperiode eine Ablöse generieren könnten.

Mit Adam Ljajic steht derweil ein Offensivspieler vom FC Turin im Dortmunder Notizbuch, wobei der Serbe vielseitig einsetzbar ist. So kann der 25-Jährige als Zehner agieren, zugleich aber auch als hängende Spitze oder auf dem linken Flügel.

BVB Kader 2017/18: Offensive Außenbahnen

Die Flügel sind mit das Prunkstück der Borussen. Spieler wie Marco Reus sowie die beiden Shootingstars Ousmane Dembele und Christian Pulisic sorgen für strahlende BVB-Augen. Doch an Reus haftet weiter das Verletzungspech und so zog sich der Tempodribbler erst im Pokalfinale einen Kreuzband-Teilabriss zu. Zudem kursieren immer mal wieder lose Gerüchte, wonach einige Topklubs Reus auf dem Zettel haben soll. Gleiches gilt für Dembele, den Borussia Dortmund aber um jeden Preis halten will. Mit Andre Schürrle, der nach seinem Wechsel im vergangenen Sommer aber noch nicht die Erwartungen erfüllen konnte, und Emre Mor stehen weitere Spieler für die Außen parat. Bei Mor bleibt abzuwarten, ob er auch kommende Saison das BVB-Trikot träg. Der 19-Jährige war nicht zufrieden mit seinen geringen Einsatzzeiten. Darüber hinaus stößt mit Jacob Bruun Larsen ein neuer Linksaußen aus der eigenen Jugend zum Profikader.

Trotz starker Besetzung sondiert Borussia Dortmund weiter den Markt nach Verstärkung für die offensiven Außenbahnen. Ein Name, der immer wieder durch den Signal-Iduna-Park geistert, ist Serge Gnarby von Werder Bremen.

BVB Kader 2017/18: Sturm – Aubameyang vor Abschied, was nun?

Mit Pierre-Emerick Aubameyang wird wohl DER Superstar und die personifizierte Torgarantie die Dortmunder nach vier Jahren verlassen. Derzeit wird Paris St. Germain im Poker um den 27-jährigen Mittelstürmer als Favorit gehandelt, aber auch der AC Mailand, Manchester United sowie der chinesische Klub Tianjin Quanjian sind in der Verlosung. Aber egal für welchen Klub sich Aubameyang entscheiden wird, Borussia Dortmund wird der Verlust durch eine gewaltige Ablöse etwas versüßt, wobei wohl mit 70 bis 80 Millionen Euro zu rechnen ist.

Da sich mit Ausnahme des erst 17-jährigen Talentes Alexander Isak kein weiterer nominelle Mittelstürmer im BVB-Kader befindet, wird entsprechend nachgerüstet. Und die Kandidatenliste ist wenig verwunderlich lang. Dabei hält sich der Name Patrik Schick von Sampdoria Genua besonders hartnäckig, aber auch Superstars wie Alvaro Morata von Real Madrid und Alexandre Lacazette von Olympique Lyon wurden gehandelt, doch von den beiden Letztgenannten wird wohl keiner den Weg nach Westfalen finden. Zudem soll Borussia Dortmund an Maximilian Phillip vom SC Freiburg sowie dem am jungen Argentinier Sebastian Driussi interessiert sein.

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