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Ein erster Blick auf den Kader von Greuther Fürth 2017/2018

Seit etlichen Jahren hält sich die SpVgg Greuther Fürth bereits in der 2. Bundesliga, konnte sich sogar für ein Jahr für die 1. Bundesliga qualifizieren. Dennoch scheint ein erneuter Aufstieg nicht im Bereich des Möglichen zu sein für die Mannschaft, die immer wieder gute und schlechte Phasen aneinanderreiht, dabei aber so gut wie nie weder um den Aufstieg noch gegen den Abstieg mitspielt. Dennoch muss natürlich auch die SpVgg Greuther Fürth sich immer wieder neu aufstellen, um nicht doch eines Tages in den Abstiegsstrudel zu rutschen. Das hat man in dieser Sommerpause bereits intensiv getan. Gleich neun (!) Neuzugänge kann die SpVgg bereits berichten. Dabei sind Verstärkungen in allen Mannschaftsteilen dabei.

Königsmann kommt für das Tor

Da wäre zunächst Torhüter Timo Königsmann, der von Hannover 96, also dem Bundesliga-Aufsteiger nach Fürth wechselt. Er ist zwar erstmal nur als zweiter Mann eingeplant, vielleicht setzt er sich aber auch durch und wird doch erster Torhüter. Das ist noch offen und Königsmann hat aktuell in der Vorbereitung die Gelegenheit, Trainer Janos Radoki von seinen Fähigkeiten zu überzeugen. Für die Verteidigung hat man zweimal zugeschlagen: Richard Magyar kommt ablösefrei von Hammarby IF. Der Innenverteidiger bringt einiges an Erfahrung mit. Dazu kommt Maximilian Wittek von den Löwen von 1860 München, die in der Relegation den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga nicht schafften und gleich bis in die 4. Liga durchrutschten. Ob Wittek eine Verstärkung innerhalb der 2. Bundesliga ist, muss er in Fürth erstmal wieder aufs Neue beweisen.

Fünf Neue im Mittelfeld der SpVgg

Im Mittelfeld könnte die SpVgg Greuther Fürth in der nächsten Saison komplett mit Neuzugängen spielen. Nicht weniger als fünf neue Spieler hat man sich bereits jetzt für die neue Saison gesichert. Die Neulinge tragen diese Namen und kommen von den folgenden Clubs nach Fürth:

  • Nik Omladic, Eintracht Braunschweig
  • Manuel Torres, Karlsruher SC
  • George Davies, Floridsdorfer AC
  • Sebastian Ernst, Würzburger Kickers
  • Alexandros Kartalis, VfR Aaalen

Das Clevere der SpVgg Greuther Fürth an diesen Neueinkäufen ist, dass sie allesamt ablösefrei sind. Das Risiko, hier eventuell einen Fehleinkauf getätigt zu haben, ist somit nicht allzu groß. Lediglich das Gehalt der Spieler muss natürlich getragen werden. Wie es ohnehin in der 2. Bundesliga sehr verbreitet ist, gerne ablösefreie Spieler zu verpflichten.

Schwacher Sturm der Fürther erhält Auffrischung

Letzter Neuzugang – bislang – ist Philipp Hofmann für den Angriff. Er kommt aus England vom FC Brentford, bei ihm ist unbekannt, ob die SpVgg für ihn eine Ablöse zahlen muss. Sein Marktwert soll jedenfalls laut Transfermarkt bei 1 Million Euro liegen, allerdings sind diese Schätzwerte immer mit Vorsicht zu genießen. Hofmann hatte von der U18 bis zur U21 36 Länderspiele für Deutschland gemacht, war in der Jugend im Internat des FC Schalke 04, wo er aber nicht den Sprung in den Profikader schaffte. Bzw. im Profikader stand er durchaus, kam dort aber nicht zum Einsatz. Weshalb er weiterzog zum 1. FC Kaiserslautern und schließlich nach England, zum FC Brentford. Dort erzielte er in 31 Ligaspielen allerdings lediglich 4 Tore. Ob er in der 2. Bundesliga eine Verstärkung sein wird, muss er – wie die acht übrigen Neuzugänge natürlich ebenso – erst noch unter Beweis stellen.

Foto: Stefan Holm / Shutterstock.com

Auf Dursun muss man zählen können

Weiter im Kader bleibt Serdar Dursun, der vielleicht wichtigste Mann in der Offensive der SpVgg Greuther Fürth. Mit gerade mal 10 Treffern war er in der letzten Saison erfolgreichster Torschütze. Nächstbester Schütze war Robert Zulj mit noch weniger Toren, nämlich 6 an der Zahl. Somit erzielten diese beiden mit 16 Toren fast die Hälfte der nur 33 Tore, die Fürth insgesamt in den 34 Spielen in der 2. Bundesliga erzielte. Weniger als 1 Tor im Schnitt – und dennoch reichte es zu Rang 8 in der Abschlusstabelle. Mit dem Abstieg hatte man auf diese Weise nichts zu tun. Zufällig ist Dursun auch der Mann mit den meisten Einsätzen in der letzten Saison, mehr sogar noch als der Torhüter im Tor der SpVgg Greuther Fürth. Da ist man froh, dass sein Vertrag noch eine Weile läuft. Ebenfalls häufig im Einsatz und ebenfalls auch in der neuen Saison wieder in Fürth dabei:

  • Marcel Franke
  • Khaled Narey
  • Niko Gießelmann
  • Balazs Megeyeri

Zusammen mit Dursun bilden diese insgesamt fünf Spieler das Skelett des Teams, an das man immer mal wieder neue Spieler anfügen kann. Das ist auch nötig, weil die Fluktuation bei der SpVgg Greuther Fürth durchaus recht hoch ist. Alleine vor der letzten Saison hatte man nicht weniger als 16 (!) Abgänge. Dazu kamen im Winter noch einmal 6 weitere Abgänge. Gleichwohl kaufte man vor der letzten Saison auch 13 neue Spieler, bzw. holte einige aus der eigenen Jugend in den neuen Profikader hoch.

Wieder ein einstelliger Tabellenplatz im kommenden Jahr?

Auch im Winter kamen noch einmal sechs neue Spieler hinzu, sodass die aktuell neun Neuzugänge nicht einmal besonders bemerkenswert sind. Vielleicht schlägt die SpVgg Greuther Fürth auch noch weiter auf dem Transfermarkt zu. Das Transferfenster ist weit geöffnet und wir dies auch noch bis nach dem Beginn der 2. Bundesliga sein. Deren erster Spieltag ist schon am 28. Juli 2017, also in knapp vier Wochen. Das Training hat die Mannschaft bereits wieder aufgenommen, um die neuen Spieler ins Team zu integrieren. Offiziell will man nicht den Aufstieg als Ziel ausgeben. Mit Rang 8 in der abgelaufenen Saison war man recht zufrieden. Gerne hätte man wieder eine sorglose Saison, in der man nichts mit dem Abstieg zu tun hat. Aktuell scheint dies angesichts der Aufsteiger wie Holstein Kiel oder Jahn Regensburg auch nicht unwahrscheinlich zu sein. Gerade Kiel hat keinerlei aktuelle Erfahrung in der 2. Bundesliga. Derartige Teams sollte der neu zusammengestellte Kader der SpVgg Greuther Fürth in jedem Fall hinter sich lassen können. Eine erneute Platzierung in der oberen Tabellenhälfte der 2. Bundesliga scheint für die SpVgg Greuther Fürth wahrscheinlich zu sein. In dieser Saison könnte es sogar möglich sein, dass die Fürther oben mitspielen, denn die beiden Absteiger SV Darmstadt 98 und FC Ingolstadt aus der 1. Bundesliga sind nicht so stark, wie es Hannover 96 und der VfB Stuttgart im vergangenen Jahr waren.

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