Ein erster Blick auf den Kader von Juventus Turin 2017/18

Als alter und neuer Meister der Serie A in Italien darf sich Juventus Turin trotz dieser Erfolge natürlich – so wie jedes andere Profiteam der Welt – nicht auf seinen vergangenen Erfolgen ausruhen. Immer wieder muss man sich weiter entwickeln, denn die Gegner schlafen nicht. Zu einer solchen Fortentwicklung zählt heutzutage immer auch, sich personell zu verändern. Wer es nicht geschafft, das Team zu verstärken, darf sich einen anderen Club suchen. Gleichzeitig ist man selbst immer auf der Suche nach Verstärkungen. Und diese zu finden, wird auf einem völlig internationalisierten Markt immer schwieriger, sofern man eventuelle Mitbewerber nicht allein mit Geld ausstechen möchte.

Was hat sich in dieser Hinsicht bei Juventus Turin bislang getan?

Da die offizielle Sommerpause bezüglich Pflichtspielen zwar noch andauert, die Teams aber das Training bereits wieder aufgenommen haben, kann man den einen oder anderen Neuzugang bereits live im Training bei Juventus Turin beobachten. Welche Neuzugänge sind das? Und wer aus dem Kader der letzten Saison blieb den Turinern erhalten?

Bisherige Neuzugänge bei Juventus Turin

Wer zuletzt im Finale der Champions League stand, dort zwar verdient gegen Real Madrid verlor, aber ansonsten eine vorzügliche Saison in der Champions League spielte, für den können eigentlich nur die besten Spieler der Welt von Interesse sein.

Bislang hat sich Juventus mit den folgenden Spielern für die Saison 2017/18 verstärkt (in Klammern der jeweils abgebende Verein):

  • Medhi Benatia (FC Bayern München)
  • Rodrigo Bentancur (Boca Juniors)
  • Luca Clemenza (eigene Jugend)
  • Douglas Costa (FC Bayern München)

Bis auf Luca Clemenza, der ja ohnehin schon zum Club gehörte, wurde auch jeweils eine Ablösesumme fällig. Bentancur war dabei mit 10,5 Mio Euro der bislang günstigste Neuzugang, Benatia aus Bayern kommend kostet 17 Mio Euro. Den Königs“transfer“ – bislang – stellt allerdings aus sportlicher Sicht Douglas Costa dar. Dieser wird vom FC Bayern München allerdings nur ausgeliehen, insofern ist es zwar ein Transfer, aber kein Kauf. Allein die Leihgebühr soll aber schon bei 6 Mio Euro liegen, danach hätte Juventus eine Kaufoption in Höhe von 40 Mio Euro.

Foto: Ververidis Vasilis / Shutterstock.com

Königstransfer Douglas Costa?

Natürlich hofft man in Turin, dass Douglas Costa bei Juventus voll einschlagen wird. Das kann man von seiner Zeit beim FC Bayern nicht unbedingt behaupten. Der nur 1,72m große Nationalspieler Brasiliens (21 Spiele, 3 Tore) soll nicht zuletzt die Breite im Kader von Juventus erhöhen, das Spiel im Mittelfeld noch variabler machen.

Die höchste Qualität besitzt der Kader schließlich trotz Offensiv-Krachern wie Mario Mandzukic oder Gonzalo Higuain weiterhin in der Defensive. Dort bewegt sich Torhüter Gianluigi Buffon trotz seiner mittlerweile 39 Lenze weiterhin auf Weltniveau. Auch die Abwehr davor genügt allerhöchsten Ansprüchen. Da soll nun Costa ins Spiel kommen, die Qualität auch im Mittelfeld auf dieses Niveau zu heben. Zweifel dürfen aber erlaubt sein, denn wäre er per se eine solche Verstärkung, hätten der FC Bayern München ihn nicht abgegeben. Doch vielleicht passt er einfach besser in die taktischen Vorstellungen und Pläne von Juves Trainer Massimiliano Allegri.

Nächster Kracher Blaise Matuidi?

Kaum ist die Ausleihe von Douglas Costa in trockenen Tüchern, wabern auch schon Gerüchte um den nächsten Transfer von Juventus Turin durchs Netz. Blaise Matuidi, französischer Nationalspieler, soll heiß von den Italienern umworben sein. Das mag nicht ganz unwahrscheinlich sein, hatte man doch bereits in der letzten Sommerpause sehr ernsthaftes Interesse an Matuidi gezeigt.

Damals stellte sich dessen aktuelle Club Paris St. Germain quer. Nun soll ein Treffen von Juventus mit Matuidis Berater kurz bevorstehen. Tendenz: Wechsel ist wahrscheinlich. Doch seriös planen kann man noch nicht mit den Diensten des Franzosen.

Welche Säulen des Kaders von Juventus bleiben auch 2017/18

Neben Kapitän, Legende und Publikumsliebling Gianluigi Buffon, der immer noch weiterspielt, stehen auch viele andere Stammspieler der letzten Saison weiterhin zur Verfügung. Dazu zählt nicht zuletzt der deutsche Weltmeister Sami Khedira, der nach viel Entspannung in der Sommerpause topfit in die Saison 2017/18 gehen dürfte.

Außerdem an nennenswerten Spielern weiterhin im Kader von Juventus:

  • Andrea Barzagli
  • Mario Mandzukic
  • Leonardo Bonucci
  • Giorgio Chiellini
  • Miralem Pjanic
  • Gonzalo Higuain

Relevante Abgänge von Juventus vor der Saison 2017/18

Verloren hat man u. a. die folgenden Spieler:

  • Simone Zaza (FC Valencia)
  • Neto (FC Valencia)
  • Anastasios Donis (VfB Stuttgart)
  • Simone Ganz (Delfino Pescara)
  • Younes Bnou Marzouk (FC Lugano)
  • Dani Alves (Paris St. Germain)
  • Marcelo Djalo (CD Lugo)

Dies ist allerdings nur die Auswahl der relevantesten Abgänge.
Eigentlich müsste man auch noch Kingsley Coman dazu zählen, der endgültig durch den FC Bayern München gekauft wurde. Allerdings war Coman ohnehin schon seit 2 Saisons an die Münchner ausgeliehen und kann zumindest aus sportlicher Sicht nicht als Abgang gewertet werden.

Aussichten mit diesem Kader für die kommende Saison

Welche Aussichten hat Juventus nun mit diesem Kader? In der letzten Saison war es in der Serie A am Ende doch enger, als es Juventus lieb sein konnte. „Nur“ 4 Punkte Vorsprung vor dem Zweiten AS Rom, „nur“ 5 Punkte vor dem Dritten SSC Neapel. Und doch hat die Mannschaft trotz ihrer sehr alten Abwehr vor allem in der Champions League gezeigt, dass sie weiter auf allerhöchstem Niveau spielen kann. Die Eingliederung der Neuzugänge ist immer mit vielerlei Fragezeichen versehen. Allerdings kommen all diese in einen Kader, dessen Gerüst weiterhin steht, sofern der Zeit nicht allzu schnell an Juves Abwehr nagen wird.

Insofern ist dem Team sowohl in der Serie A als auch in der Champions League erneut alles zuzutrauen, vor allem wenn die beiden Neuzugänge Douglas Costa und Mehdi Benatia ein paar Prozent besser ins Team passen, als das noch beim FC Bayern München der Fall war. Zudem ist die Kaderplanung ja noch nicht abgeschlossen und es wird sich sicher noch etwas im Kader von Juventus Turin tun bis zum Ende der Transferphase.

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