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Erfolgreicher Neustart für Rene Adler beim 1. FSV Mainz 05?

Er hatte seinen Fans versprochen, beim Fußball zu bleiben und nicht mit dem „Wrestlen anzufangen“ (O-Ton auf Facebook), und er hat sein Versprechen nicht gebrochen. Der 12-malige Nationaltorwart René Adler hat einen Zweijahresvertrag beim 1. FSV Mainz 05 unterschrieben und wird den Hamburger SV damit endgültig verlassen. „Ich habe den HSV-Verantwortlichen eben mitgeteilt, dass ich meinen Vertrag über den 30.06. hinaus nicht verlängern werde. Es wird für mich also leider kein sechstes Jahr für diesen besonderen Verein mit seinen einzigartigen Fans geben.“ So schrieb Adler es bereits am 22. Mai auf Facebook. Jetzt konnte er verkünden: „Ich bleibe in der Bundesliga und habe soeben einen Vertrag beim 1. FSV Mainz 05 unterschrieben. Natürlich gab es auch lukrativere Angebote, z.B. aus dem Ausland, aber mir ist vor allem Wertschätzung und Respekt sehr wichtig. Und der FSV hat mir ab der ersten Sekunde das Gefühl gegeben, dass er mich unbedingt will. Das hat mir sehr imponiert!“

Adler soll das Defensivproblem lösen

Und warum die Mainzer den Adler auf jeden Fall haben wollten, liegt auf der Hand: Der 32-jährige soll endlich das Problem der 05er zwischen den Pfosten lösen. Denn weder der Däne Jonas Lössl, noch Jannik Huth, konnten in der vergangenen Saison in Mainz wirklich überzeugen. Lössl, der am meisten enttäuschte, muss den Verein wohl nach nur einem Jahr wieder verlassen. Damit würde René Adler zur unumstrittenen Nummer eins werden. „René Adler gehört seit einem Jahrzehnt zu den prägenden Spielerpersönlichkeiten der Bundesliga“, wird FSV-Sportdirektor Rouven Schröder auf der Mainzer Vereinswebsite zitiert. „Zudem ist er seit vielen Jahren einer der leistungsstärksten Torhüter in Deutschland. Beide Faktoren machen ihn für Mainz 05 zu einem sehr spannenden Spieler. In unseren gemeinsamen Gesprächen haben wir schnell einen sehr guten Draht zueinander gefunden. Wir haben René Adler als gleichermaßen reflektierten und hoch motivierten Profi kennengerlernt, der sich komplett auf das Projekt Mainz 05, sportlich wie auch wirtschaftlich einlassen möchte.“

Adler bekommt in Mainz weniger Gehalt

Für René Adler bedeutet der Umzug nach Mainz auch einen finanziellen Einschnitt, denn angeblich verdient er dort „nur“ noch 1,5 Millionen Euro im Jahr, während es in Hamburg das Doppelte gegeben hätte. „Der Wechsel zu Mainz 05 ist für mich der richtige Schritt zur richtigen Zeit. Die ruhige und konzentrierte Atmosphäre im Verein passt zu mir, sportlich habe ich das Gefühl, dass hier etwas Spannendes entstehen kann. Und die Art, wie sich Rouven Schröder und Sandro Schwarz in den Gesprächen um mich bemüht haben, hat mir sehr imponiert“, so Adler auf der Homepage des Bundesligisten. Adler gilt als sehr vereinstreu, was sich auch in seinem Werdegang wiederspiegelt:

Für René Adler bedeutet der Schritt mit 32 Jahren sicherlich noch einmal einen Neuanfang, er entkommt den teilweise sehr chaotischen Zuständen bei den Hanseaten und kann sich in Ruhe auf sein Karriereende vorbereiten. Er geht jedoch im Guten, wie er auch gegenüber seinen Fans auf Facebook betont: „Mir ist klar, dass diese Art der Entscheidung im Fußballgeschäft unüblich ist, aber mir waren in meiner ganzen Karriere Rückgrat und Selbstbestimmung immer sehr wichtig! Ich gehe nicht im Groll, aber mit viel Wehmut – besonders nach diesem mal wieder emotionalen Saisonfinale! Hamburg ist meine Heimat geworden und wird es auch nach meiner sportlichen Karriere sein. Ich hoffe, dass ihr mich auch auf meinem weiteren Weg unterstützt, denn für euren René ist es jetzt Zeit, ein neues Kapitel zu beginnen, das spüre ich. Dies ist kein Abschied, es ist ein “Auf Wiedersehen!”“

Das Torwartproblem in der Bundesliga

Schröder wollte den Deal mit Adler so schnell wie möglich über die Bühne bringen, weil, wie er selbst sagt, „der Torwartmarkt schwierig geworden ist.“ Es sei zwar so, dass es in Deutschland nicht an sehr gut ausgebildeten Schlussmännern hapert, „aber die guten kosten auch richtig Geld.“ So will der finnische Nationaltorwart Lukas Hradecky für eine Vertragsverlängerung bei Eintracht Frankfurt künftig vier Millionen Euro pro Jahr kassieren und sich sogar jeden einzelnen gehaltenen Elfmeter versilbern lassen. Bayer Leverkusen will für Bernd Leno mindestens 20 Millionen Euro haben, obwohl dieser bei seinen Auftritten beim Confed Cup nicht sonderlich überzeugen konnte. Julian Pollersbeck, der von Kaiserslautern zum HSV wechselt, wird den Hanseaten 3,5 Millionen plus Zuschläge kosten, die Entschädigung für Yvonne Mvogo, der zu RB Leipzig wechselte, beträgt angeblich fünf Millionen Euro. Auch Aufsteiger Hannover 96 wird in der kommenden Saison einen neuen Torwart präsentieren: Markus Esser vom Absteiger Darmstadt 98. Und der VfB Stuttgart wird mit dem Dänen Frederik Rönnow von Bröndby in Verbindung gebracht, jener Keeper, der beim Testspiel gegen Deutschland so tolle Paraden gezeigt hat. Wir können davon ausgehen, dass jeder dritte Bundesligaverein mit einem neuen Torwart in die Saison starten wird.

Dem Hamburger SV laufen die Spieler weg

Der Hamburger SV hat noch immer keine Neuzugänge präsentieren können – stattdessen sind immer mehr Spieler inzwischen bestätigt, die dem Verein, der in der vergangenen Saison mal wieder nur knapp dem Abstieg entkommen ist, den Rücken kehren werden. Hier eine Übersicht über die bestätigten Abgänge:

  • Ashton Götz
  • Matthias Ostrzolek: Zu Hannover 96
  • René Adler: Zum 1. FSV Mainz 05
  • Johan Djourou
  • Kyriakos Papadopoulos: Zurück zu Bayer 04 Leverkusen

Allerdings steht wohl fest, dass „Papa“ für eine Ablösesumme von 6 Millionen Euro fest zum Hamburger SV wechseln wird. Derzeit sind auch noch weitere Spieler im Gespräch, doch ob Keeper Julian Pollersbeck kommt, ist nicht bestätigt. Und auch der Wechsel von Mittelstürmer André Hahn wird immer unwahrscheinlicher.

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