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FC Carl Zeiss Jena

Der FC Carl Zeiss Jena ist ein Fußballverein aus Jena, der momentan in der 3. Liga spielt. Der Mannschaft gelang der Aufstieg aus der Regionalliga Nordost in der Saison 2016/17. Die bisher größten Erfolge für den Verein waren die drei Meisterschaften und die vier Pokalsiege in der DDR sowie der Einzug in das Finale des Europapokals der Pokalsieger. In der jüngeren Vergangenheit war die Mannschaft in den Spielzeiten 2006/07 und 2007/08 in der 2. Bundesliga, danach vier Spielzeiten in der 3. Liga unterwegs, ehe nach der Saison 2011/12 der Abstieg in die Viertklassigkeit erfolgte. Erstklassig spielte die Mannschaft zuletzt in der DDR-Oberliga, die nach der Wende 1990 aufgelöst wurde. Momantan wird der FC von Mark Zimmermann trainiert.

Geschichte von 1903 bis zur Wende

Die Geschichte des FC Carl Zeiss Jena ist auch die Geschichte der vielen Vereinsnamen. Zwischen 1903 und 1966 trug der Verein insgesamt sieben unterschiedliche Namen:

  • ab 1903 Fußball-Klub der Firma Carl Zeiß Jena
  • ab 1917 1. SV Jena
  • ab 1946 SG Ernst-Abbe Jena
  • ab 1948 SG Stadion Jena
  • ab 1949 BSG Carl Zeiss Jena
  • ab 1951 erst BSG Mechanik Jena, dann BSG Motor Jena
  • ab 1954 SC Motor Jena

Schließlich erfolgte im Jahr 1966 die Neugründung als FC Carl Zeiss Jena. Interessant wird es in der Geschichte des Vereins erst ab dem Jahr 1946 in der DDR. Ab 1956 entwickelte sich der Verein zu einer festen Größte im Fußball der DDR. Am 7. oktober 1960 konnte der Verein im Pokalfinale gegen SC Empor Rostock zum ersten Mal den FDGB-Pokal für sich entscheiden, womit die Mannschaft sich für einen Europapokalwettbewerb qualifizierte. Damals schaffte es Jena bis ins Halbfinale, dort war dann gegen Atlético Madrid Schluss. 1963 gewann die Mannschaft die DDR-Meisterschaft, ein Erfolg, der sich 1968 und 1970 wiederholte. In den 1970er Jahren kamen viele namhafte Nationalspieler aus den Reihen von Carl Zeiss Jena: Peter Ducke, Konrad Weise, Lothar Kurbjuweit und Hans-Ulrich Grapenthin, um nur einige zu nennen. Größter Erfolg der Vereinsgeschichte ist das Erreichen des Finales im Europapokal der Pokalsieger im Jahre 1981, welches gegen Dinamo Tiflis in Düsseldorf mit 1:2 verloren ging. Auf dem Weg ins Endspiel hatten die Jenaer den AS Rom, FC Valencia, Newport County sowie Benfica Lissabon ausgeschaltet. Ab 1981 wurde es aber wieder ruhiger um den Verein, die Erfolge blieben aus. Höhepunkte waren dann noch die dritten Plätze in der Meisterschaft und die Pokalfinalteilnahme im Jahr 1988. Im Europapokal war stets nach der zweiten Runde Schluss. In der letzten DDR-Oberliga-Saison 1990/91 qualifizierte sich der Klub mit Platz sechs für die 2. Bundesliga.

 

Nach der Wende

In der ersten Saison in der 2. Bundesliga belegte Jena mit dem Trainer Klaus Schlappner den fünften Tabellenplatz. In den Spielzeiten 1992/93 und 1993/94 erreichte Jena jeweils das Viertelfinale des DFB-Pokals, schied dort dann aber aus. 1994 schließlich stieg die Mannschaft in die Regionalliga Nordost ab. Immer wieder schaffte es der Verein wieder zurück in den Profifußball, tingelte dabei immer zwischen der vierten und der zweiten Liga Hin und Her. Doch nach der Saison 2011/12 war dann erstmal Schluss. Bis zum Ende der vergangenen Saison, als der erneute Aufstieg in die 3. Liga gelang. Hier will die Mannschaft jetzt bleiben und sich wieder etablieren.

Die größten Erfolge des FC Carl Zeiss Jena

  • DDR-Meister: 1962/63, 1967/68, 1969/70
  • DDR-Vizemeister: 1958, 1964/65, 1965/66, 1968/69, 1970/71, 1972/73, 1973/74, 1974/75, 1980/81
  • FDGB-Pokalsieger: 1960, 1971/72, 1973/74, 1979/80
  • FDGB-Pokalfinalist 1964/65, 1967/68, 1987/88
  • Olympia-Pokal: 1964/65
  • Meister Gau Thüringen: 1910, 1911, 1912, 1913, 1917, 1918, 1924, 1925, 1926, 1927, 1931, 1933
  • Thüringenpokalsieger: 1993 (Amateure), 1995, 1999, 2004, 2006, 2012, 2014, 2015, 2016
  • Meister Gauliga Mitte: 1934/35, 1935/36, 1939/40, 1940/41
  • Finalist im Europapokal der Pokalsieger: 1980/81
  • Halbfinalist im Europapokal der Pokalsieger: 1961/62
  • Gruppensieger Intertoto-Cup: 1986, 1987, 1988
  • DFB-Pokal-Halbfinalist: 2007/08

Die Spielstätte des FC Carl Zeiss Jena

Die Heimspiele des FC Carl Zeiss Jena werden auf Ernst-Ebbe-Sportfeld ausgetragen. Auf der Haupttribüne des Stadions finden 4010 Zuschauer einen überdachten Sitzplatz, auf der Gegengerade sind noch einmal 2530 Sitzplätze ohne Dach zu finden und in beiden Kurven gibt es insgesamt 6450 Stehplätze. Die Spielstätte verfügt über eine Flutlichtanlage mit vier Stahlhohlmasten, die nach dem Sommerhochwasser 2013 kurz vor Saisonbeginn abgebaut werden mussten. Der Zuschauerrekord des Stadions liegt bei 27.500 Zuschauern, die das Europapokal Halbfinale gegen Atlético Madrid am 28. März 1962 gesehen hatten. Im kommenden Jahr soll es einen großen Umbau geben, danach handelt es sich nur noch um ein reines Fußballstadion mit einer Kapazität von 15.500 Plätzen. Der Großteil der Kosten werden dabei die Kommune sowie das Land Thüringen tragen. Es ist von Gesamtkosten in Höhe von 30 Millionen Euro die Rede. Die Fertigstellung könnte zum Saisonstart 2019/20 erfolgen.

Der Saisonstart für Carl Zeiss Jena

Für einen Aufsteiger ist der Saisonstart natürlich die entscheidende Phase. Diese wird für Jena nicht ganz einfach. Zuerst geht es gegen den SV Wehen Wiesbaden, danach gegen den SC Fortuna Köln. Es könnte für die Mannschaft äußerst schwierig werden, das Saisonziel zu erreichen.

FC Carl Zeiss Jena
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