FC Liverpool ist Winterneuzugängen gegenüber nicht abgeneigt

Foto: imago/MIS


Der Trainer des FC Liverpool, Jürgen Klopp, liebäugelt offenbar mit der Möglichkeit, das Wintertransferfenster für einige Neuzugänge zu nutzen. Vor dem Heimspiel am Mittwoch gegen Newcastle United sagte er: „Ich bin sehr glücklich mit den Spielern, die ich habe, aber ich habe immer gesagt: man weiß nie“, so der 51-jährige ehemalige BVB-Coach. „Ich halte die Tür offen. Wenn Dinge passieren, dann müssen wir schauen.“ Denn, so Klopp, in den nächsten Wochen und Monaten komme eine „monströse Anzahl an Spielen“ auf die Reds zu. So geht es am 19. Februar im Achtelfinale der UEFA Champions League gegen den deutschen Rekordmeister FC Bayern München.

Ausfall von Gomez und Matip machen Klopp zu schaffen

„Es ist wichtig, dass wir reagieren können. Wenn sich etwas dramatisch verändert, müssen wir uns das genau anschauen. Aber wenn nichts passiert, werden wir nichts machen.“ Die größten Probleme verursachen derzeit die Ausfälle in der Defensive. Mit Joe Gomez und Joel Matip fehlen ihm zwei wichtige Innenverteidiger. „Wir sind nicht mehr so variabel.“ Bereits im vergangenen Sommer war der FC Liverpool mit 182,5 Millionen Euro der Klub in Europa mit den zweithöchsten Ausgaben überhaupt. Nur Juventus Turin hat mehr Geld investiert: 256,9 Millionen Euro hat der Serie A Klub in seine Neuzugänge investiert.

Liverpool will Tabellenführer bleiben

Vor dem Jahreswechsel stehen noch zwei wichtige Spiele für die Reds auf dem Programm. Am kommenden Mittwoch geht es zuhause gegen Newcastle United, am darauffolgenden Samstag tritt Liverpool, ebenfalls zuhause, gegen den FC Arsenal an. Die Reds können beiden Spiele nutzen, um die Tabellenführung auszubauen oder zumindest Verfolger und Titelverteidiger Manchester City auf Distanz zu halten.

Teure Neuzugänge im Sommer haben eingeschlagen

Der FC Liverpool sicherte sich im Sommer in fast allen Mannschaftsteilen wichtige Neuzugänge. Von der AS Rom kam für 62,5 Millionen Euro der brasilianische Keeper Alisson an die Anfield Road. Naby Keita kam für 60 Millionen Euro vom Bundesligisten RB Leipzig und Fabinho für weitere 45 Millionen Euro von der AS Monaco. Schließlich holten die Reds vom englischen Zweitligisten Stoke City den Schweizer Rechtsaußen Xherdan Shaqiri. Pechvogel Loris Karius, der im Finale der Champions League in der vergangenen Saison der entscheidende Faktor für die Niederlage gegen Real Madrid gewesen ist, wurde an Besiktas Istanbul in die Türkei verliehen. Dort kassierte der Keeper in 13 Spielen bereits 16 Gegentore.

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