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FC Liverpool: Nach Coutinho – diese Superstar haben die Reds zuvor verlassen

Foto: Philippe Coutinho/Imago/Cordon Press/Miguelez


Der FC Liverpool hat mit Philippe Coutinho einen absoluten Leistungsträger und Schlüsselspieler verloren. Zwar dürfen sich die Reds über eine satte Ablöse von bis zu 160 Millionen Euro vom FC Barcelona freuen, doch zugleich steht Trainer Jürgen Klopp vor der Herkulesaufgabe, einen potentiellen Ersatz für den offensiven Mittelfeldstar zu finden. Dem Vernehmen nach gilt Riyad Mahrez von Leicester City als heißester Kandidat. Man darf gespannt sein, ob am Ende die Wahl tatsächlich auf den Algerier fällt. Mit dem Coutinho-Abgang setzt sich an der Anfield Road zugleich aber eine Tradition der vergangenen Jahre fort, in denen regelmäßig absolute Stammkräfte dem Klub den Rücken gekehrt haben. Längst nicht immer hatten die Reds bei der Wahl der Nachfolger ein glückliches Händchen. Wir erinnern an die namhaften Abgänge der letzten Jahre und wie Liverpool versuchte, diese zu kompensieren.

Raheem Sterling – im August 2015 für 62,5 Mio. Euro zu Manchester City

Nachdem Stürmer Stering Liverpool nach der Saison 2014/15 verließ, sollten Christian Benteke (kam für 46,5 Mio. von Aston Villa) und Roberto Firmino (kam für 41 Mio. aus Hoffenheim) dessen Lücke in der Offensive schließen. Das Duo hatte nur mäßig Erfolg. Zwar hat sich Firmino mittlerweile etabliert und gehört zum Stammpersonal, doch vor allem Benteke war ein Fehlgriff und der Angreifer wurde nur ein Jahr später an Crystal Palace verkauft.

Wenn man aber noch die Verpflichtung von Sadio Mane, den der aktuelle LFC-Coach Klopp im Sommer 2016 für rund 35 Millionen vom FC Southampton noch holte, hinzuzählt, dann darf rückblickend von einer Erfolgsgeschichte die Rede sein. Denn der Linksaußen hat an der Anfield Road voll eingeschlagen.

Luis Suarez – im Juli 2014 für 82 Mio. Euro zum FC Barcelona

Im Sommer 2014 hatte der FC Liverpool hingegen Luis Suarez verloren, der ebenso wie jetzt Coutinho beim FC Barcelona anheuerte. Sportlich war es ein großer Verlust für die Reds, den man mit Quantität statt Qualität kompensieren wollte. Mit Ricki Lambert, Divock Origi und Mario Balotelli wurden gleich drei neue Angreifer verpflichtet. Während Suarez in der Spielzeit 2013/14 vor seinem Wechsel zu Barca 31 Tore in der Premier League markierte, hat das Trio bis zum heutigen Tag nur 15 Treffer für den LFC vorzuweisen. Ein Dutzend davon geht auf das Konto von Origie, der aktuell auf Leihbasis für den VfL Wolfsburg spielt, während Balotelli und Lambert an der Anfield Road schon längst Geschichte sind.

Fernando Torres – im Januar 2011 für 58,5 Mio. zum FC Chelsea

Im Winter 2011 drängte Torjäger Torres auf einen Wechsel, da der FC Liverpool sportlich in der Premier League den Titelkandidaten hinterherhinkte. Als Ersatz kam Andy Carroll von West Ham United, für den man 41 Millionen Euro hinblätterte. Zwar hatte Carroll dann und wann seine Lichtblicke im LFC-Dress, doch insgesamt passte es nicht und schon nach anderthalb Jahren trennten sich die Wege.

Xabi Alonso – im August 2009 für 35,4 Mio. Euro zu Real Madrid

Alonso zog es 2009 zu Real Madrid und der FC Liverpool präsentierte Alberto Aquilani als Nachfolger. Der italienische Nationalspieler kam für 20 Millionen Euro von der AS Rom. Der Mittelfeldakteur hat zwar durchaus einige Alonso-ähnliche Züge in seinem Spiel, unterm Strich waren aber die Fußstapfen des spanischen Spielgestalters mindestens eine Nummer zu groß für Aquilani. Dessen Zeit an der Merseyside war zudem von einigen Verletzungen geprägt und nach Ausleihen an Juventus Turin und AC Mailand verabschiedete er sich 2021 Richtung er AC Florenz. Aquilani dürfte wohl einer der größten Flops in der Transferhistorie des FC Liverpool sein.

Man darf gespannt sein, ob die Roten bei der Wahl eines Coutinho-Nachfolgers ein glücklicheres Händchen beweisen als bei den Ersatzkandidaten anderer Stars, die den Klub verlassen haben.

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