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FC Málaga: Verkauf der Dauerkarten 2017/2018 endet vor Saisonende 2016/2017

Bei vielen Vereinen in Europa beginnt in diesen Tagen der Verkauf der Dauerkarten für die Saison 2017/2018. Dies ist auch in Spanien der Fall, wo bei vielen Clubs noch gar keine Informationen vorliegen, wie es sich genau mit den Dauerkarten für die kommende Spielzeit verhält. Ganz anders hingegen beim FC Málaga aus der spanischen La Liga. Denn bei den Andalusiern endet der Verkauf der Dauerkarten für die Saison 2017/2018 bereits in gut einer Woche. Dabei endet das Geschäftsjahr für die laufende Spielzeit 2016/2017 erst Ende Juni. Somit stellt sich die Frage, ob der Verein von Scheich Abdullah Bin Nasser Al Thani vielleicht die Einnahmen so dringend benötigt, um die laufende Saison noch zu finanzieren.

Erste Dauerkarteninhaber des FC Málaga erhielten Abbuchung vor Saisonende

Manch ein Dauerkarteninhaber des FC Málaga traute seinen Augen kaum. Mitte Mai wurden nämlich bei den ersten Dauerkartenbesitzern des spanischen Erstligisten vom Bankkonto per Lastschrift die Beträge für die Dauerkarten der kommenden Saison eingezogen. Besonders zwei Punkte stießen dabei manch einem Anhänger der Andalusier sauer auf. Zum einen erfolgte die Abbuchung wenige Tage vor dem Match gegen Real Madrid – also dem letzten Saisonspiel. Somit war die Saison 2016/2017 noch nicht einmal beendet, als der FC Málaga schon die Beträge für die Dauerkarten für 2017/2018 per Lastschrift abbuchte. Darüber hinaus erfolgte dies bei manch einem Abonnenten sogar ohne vorherige Mitteilung. Aus Sicht der Redaktion von Fussball.com ist dies ein durchaus ungeheuerlicher Vorgang.

Erneuerung der Dauerkarten bereits Mitte Juni abgeschlossen

Darüber hinaus hat die Dauerkartenkampagne des FC Málaga in dieser Saison eine enorm kurze Verweildauer. Im vergangenen Jahr konnten die Dauerkarteninhaber ihre Sitzplätze bis fast Ende Juli erneuern. In diesem Jahr endet die Dauerkartenkampagne für bisherige Dauerkarteninhaber bereits Ende dieser Woche – also praktisch Mitte Juni. Wer bis dahin seine Dauerkarte nicht verlängert hat, der verliert das Anrecht auf seinen Sitzplatz. Denn danach beginnt bereits der freie Dauerkartenverkauf, der 2016 beispielsweise erst im August gestartet ist. Mit Blick darauf, dass die Saison in der LaLiga erst im August startet, ist der FC Málaga bereits sehr früh dran in dieser Saison. Zudem endet die Verlängerung der Dauerkarte für die Saison 2017/2018 bereits bevor das aktuelle Geschäftsjahr am 30.06.2017 abgeschlossen ist. Zufall oder Absicht?

Vorgehen des FC Málaga auch in Spanien einzigartig!

Nun könnte der gemeine Sportsfreund natürlich sagen, vermutlich ist dies in Spanien generell so, dass die Dauerkarten sehr frühzeitig erneuert werden müssen. Dem ist aber bei Weitem nicht so. Wir haben uns bei der Mehrheit der Clubs der spanischen LaLiga umgehört und sind dabei auf ein recht erstaunliches Ergebnis gestoßen. So hat momentan lediglich bei Celta de Vigo und der SD Eibar ebenfalls bereits der Dauerkartenvorverkauf begonnen. Bei Vigo sowie auch bei CD Leganés beispielsweise aber können die bisherigen Dauerkarteninhaber noch bis zum 15.07. erneuern. Dieses Datum nannte uns auch eine Sprecherin von Atlético Madrid als Datum, wann die Beträge für die Dauerkarte 2017/2018 von den Konten der Abonnenten per Lastschrift abgebucht werden. Daten also wie in den vergangenen Jahren üblich, damals auch noch beim FC Málaga.

Einige andere Vereine aus der höchsten spanischen Spielklasse werden ihre Kampagne zur Bestätigung der Dauerkarte in dieser Woche erst starten – wenn beim FC Málaga die Messe bereits gelesen ist. So geben UD Las Palmas und der FC Villarreal erst am morgigen Montag Einzelheiten dazu bekannt, Betis Sevilla zieht am Mittwoch nach. Wiederaufsteiger UD Levante hingegen wird am Donnerstag Einzelheiten bekanntgegeben. Beim großen Stadtrivalen FC Valencia hingegen sind gerade erst die Preise für die neue Saison in der lokalen Presse durchgesickert. Auf unsere Nachfrage, wann denn die Erneuerung der Dauerkarten erfolge, hieß es bei Deportivo Alaves, Espanyol Barcelona, dem FC Sevilla und Deportivo La Coruna, „demnächst“ würden die jeweiligen Kampagnen erst beginnen. Schnell wird also deutlich, der FC Málaga wählt einen absolut eigenständigen und einzigartigen Weg, seine Dauerkarteninhaber bereits bis Mitte Juni zur Kasse zu bitten.

Stopfen die Dauerkarteninhaber die Finanzlöcher beim FC Málaga?

Der Blick auf dieses Vorgehen beim FC Málaga macht deutlich, dass hier doch etwas im Argen liegt. Die große Frage ist hierbei, ob die Dauerkartenbesitzer absichtlich noch vor Ende Juni zur Kasse gebeten werden. Will der Club von der Costa del Sol auf diese Weise seine Finanzlöcher der laufenden Saison stopfen? Denn einen logischen Grund gibt es nicht, warum die Andalusier vom bisherigen Vorgehen und dem allgemeinen Vorgehen in der Liga abweichen, den Dauerkartenbesitzern bis Mitte/Ende Juli Zeit zu geben für die Erneuerung der Dauerkarte. Allerdings scheint der Verdacht nahe zu liegen, dass der FC Málaga damit seine Bilanz für die laufende Saison ausgeglichen halten kann, beziehungsweise, dass mit den Dauerkarten 2017/2018 schlichtweg das Minus der laufenden Saison kaschiert wird.

Während manch ein Fan aus der andalusischen Hafenstadt verwundert den Kopf über dieses Vorgehen des FC Málaga schüttelt, nehmen es andere Anhänger mit etwas Humor. So sagte ein Dauerkarteninhaber des FC Málaga Fusball.com:

“Wenn ich durch die frühzeitige Zahlung meiner Dauerkarte für 2017/2018 verhindern kann, dass mal wieder ein guter Spieler verkauft wird, dann kann es mir nur recht sein.“

Denn ansonsten stopft der FC Málaga um Scheich Abdullah Bin Nasser Al Thani seine Finanzlöcher damit, dass nach dem Saisonende einige gute Spieler zu Schleuderpreisen verhökert werden. So wurden vor zwei Jahren beispielsweise die Talente Samu Garcia und Samu Castillejo für einen lächerlichen Preis von zusammen 16 Millionen Euro an den FC Villarreal verkauft. Zudem wechselte Juanmi für gerade einmal sieben Millionen Euro zum FC Southampton. Im Sommer davor spülten die Wechsel von Willy Caballero (zu Manchester City) und von Vitorino Antunes (Dynamo Kiew) 14 Millionen Euro in die Kassen des klammen Clubs.

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