Dienstagabend gewann der FC Schalke 04 am letzten Abend seines Trainingslagers in Benidorm mit 2:1 über den KV Oostende. Dabei ereignete sich etwas Kurioses, was es im Fußball höchst selten gibt. Ein Spieler der Belgier hatte in der ersten Halbzeit die Ampelkarte gesehen. Schalkes Trainer Markus Weinzierl schlug dem Schiedsrichter in der Halbzeitpause daraufhin vor, dass Oostende die Partie doch mit 11 Spielern fortsetzen solle. Weinzierl hatte die Gelb-Rote Karte als zu hart empfunden. Und schließlich handelte es sich ja nur um einen bedeutungslosen Test.

Heidel spielt Bedeutung herunter

Doch der Schiedsrichter lehnte diese Vorgehensweise ab. Er könne nicht von den normalen Fußballregeln abweichen, weil es sich um ein internationales Testspiel handele. Fußball gespielt wurde darin übrigens auch. Zunächst gingen die Belgier in Führung, da waren sie noch nicht in Unterzahl. In dieser kassierten sie dann noch zwei Tore von den Schalkern, sodass es am Ende zu einem 2:1-Sieg für die Knappen reicht. Getroffen hatten Leon Goretzka und Jewgen Konopylanka kurz nach der Pause.

Christian Heidel wollte dieses Ergebnis allerdings nicht allzu hoch hängen. Mit dem FSV Mainz habe er in einer Vorbereitung mal alles gewonnen, was es an Spielen gab, selbst mit 5:0 gegen den FC Liverpool. In der anschließenden Saison sei dann trotzdem beinahe alles schief gelaufen.

Badstuber und Burgstaller ab jetzt beim FC Schalke 04 dabei

Auf Schalke konzentriert man sich ab jetzt lieber darauf, die beiden Winter-Neueinzugänge Guido Burgstaller (vom 1. FC Nürnberg) und Holger Badstuber (vom FC Bayern ausgeliehen) möglichst rasch zu integrieren. Am Donnerstag ist noch frei, am Freitag werden beide dann erstmals mit dem Rest des Kaders trainieren. Am Samstag steht dann das letzte Testspiel beim Chemnitzer FC an, wohl schon mit Einsatz der beiden Neuen.
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