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FC Schalke 04 nach Videobeweis-Irrsinn bedient

FC Schalke 04 (Videobeweis)

Foto: imago/MIS

Nach zwei Tagen Fußball-Bundesliga in der Saison 2018/2019 liegt eine Vermutung schon sehr nahe: die Sache mit dem Videobeweis bekommen die deutschen Schiedsrichter nicht wirklich hin. Wer sich die Partie VfL Wolfsburg gegen FC Schalke 04 (2:1) anschaute, der fragte sich mitunter, was machen da Schiedsrichter Patrick Ittrich und Videoschiedsrichter Wolfgang Stark eigentlich? Für Frust sorgte dies auch bei den Schalkern.

Videoschiedsrichter Wolfgang Stark wieder einmal mit schwacher Leistung

Denn die Wogen glätteten sich auch nicht nach der Partie. Wie schon am Tag zuvor beim Bundesliga-Start zwischen dem FC Bayern München und der TSG 1899 Hoffenheim (3:1), bei dem der deutsche Rekordmeister vor allem dank eines Schiedsrichter-Geschenks gewinnen konnte, legte auch bei Wolfsburg gegen Schalke die Schiedsrichter-Guilde keine guten Tag hin. In der 64. Minute zeigte Schiedsrichter Ittrich dem Schalker Matija Nastasic die Gelbe Karte nach einem rüden Foul. Sofort meldete sich Video-Assistent Wolfgang Stark und die Entscheidung wurde korrigiert: der Königsblaue Verteidiger musste mit Rot vom Platz. Zwei Minuten später dann folgte nach einer Tätlichkeit von Wout Weghorst die Rote Karte für den Wolfsburger. Doch Videoassistent Stark meldete sich erneut zu Wort und Weghorsts Platzverweis wurde zu einer Gelben Karte umgewandelt – objektiv gefragt warum auch immer.

Tedesco: Er hat mich durchbeleidigt

Danach gab es dann einen kurzen, aber heftigen Streit zwischen dem Trainer der Schalker, Domenico Tedesco, und Schiedsrichter Ittrich. Dazu erklärte der Coach der Knappen nach dem Spiel bei Sky Deutschland:

“Es war ein sehr einseitiges Gespräch, ich kam nicht so viel zu Wort. Ich habe dem vierten Offiziellen nur eine ganz normale Frage gestellt – und wurde anschließend durchbeleidigt.”

Christian Heidel sieht Wolfgang Stark als das Problem

Nach dem Spiel äußerte sich auch der Referee der Partie. Ittrich erklärte:

“Emotionen gehören in Deutschland beim Fußball immer dazu – auch bei uns Schiedsrichtern. Also habe ich mit deutlichen Worten versucht, Herrn Tedesco zu erklären, dass das heute auch für mich ein schweres Spiel ist. Ich war ein bisschen laut dabei und auch deutlich, das möchte ich nicht abstreiten. Ich sehe es aber manchmal einfach nicht ein, immer zurückzustecken. Ich habe ihn aber sicher nicht ‘durchbeleidigt’. Wenn er sich aber beleidigt fühlt, dann möchte ich mich in aller Deutlichkeit dafür entschuldigen. Ich denke aber, dass das Thema zwischen uns nach einem abschließenden Gespräch im Mittelkreis nach Spielschluss geklärt ist…Dies war sicherlich eines der schwersten Spiele meiner Karriere – und ich habe schon viele schwere Spiele gehabt. Sonst wäre ich kein Schiedsrichter geworden. Ich muss mir aber vielleicht für das nächste Mal auf die Fahne schreiben, auch nicht mehr so emotional zu reagieren – wie eben Trainer oder Manager auch. Doch das darf mir auch niemand übel nehmen.”

Für den Manager der Gäste, Christian Heidel, war übrigens auch weniger Ittrichs Leistung zu hinterfragen, sondern vor allem die von Video-Assistent Wolfgang Stark:

“Wir haben einen Schiedsrichter in Köln erlebt, der in einen absoluten Aktionismus verfallen ist. Mir hat Ittrich ein bisschen leidgetan. Er hätte heute ein prima Spiel gemacht, wenn er (Stark) sich nicht gemeldet hätte.”

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