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FC Schalke 04

Der im Jahr 1904 gegründete FC Schalke 04 ist ein bekannter Fußball- und Sportverein aus Gelsenkirchen, welcher dank mehr als 144.000 Mitgliedern der drittgrößte Sportverein Deutschlands geworden ist. Bekannt wurde der FC Schalke 04 vor allem durch seine Fußball-Herrenmannschaft, welche aktuell in der 1. Fußball-Bundesliga spielt. Der FC Schalke 04 ist ein Verein mit einer langen Tradition und einer ganzen Reihe von Erfolgen, durch welche der Verein in der ewigen Tabelle der Bundesliga aktuell den siebten Platz belegt.

Die Gründungsjahre

Die eigentliche Gründung des FC Schalke 04 soll sich am 4. Mai 1904 zugetragen haben. Zu diesem Zeitpunkt beschlossen einige Jungen im Alter von 14 und 15 Jahren, einen eigenen Sportverein zu gründen, um gemeinsam Fußball zu spielen. Der lose Verein ohne feste Satzung verdoppelte bereits nach einem Jahr die Anzahl seiner Mitglieder. Nachdem der – damals als Westfalia Schalke – bekannte Verein immer größer wurde, musste er im Jahr 1909 ins Vereinsregister eingetragen werden. Da die meisten Mitglieder des Vereins aus dem Bergmannsmillieu stammen, wurden die Spieler des FC Schalke 04 als Knappen bezeichnet. Diese Bezeichnung ist bis heute erhalten geblieben und findet sich unter anderem in der Nachwuchsschule des Vereins, der sogenannten Knappenschmiede wieder.

FC Schalke 04

Erste Erfolge bis zum zweiten Weltkrieg

In den ersten Jahren konnte der Verein nicht direkt am Spielbetrieb im Westdeutschen Spiel-Verband teilnehmen. Aus diesem Grund entschloss man sich, mit dem Schalker Turnverein 1877 zu fusionieren, da diese bereits eine Lizenz für die Liga besaßen. Die Knappen blieben jedoch im Verein weiterhin eigenständig und wurden nicht vollständig an den Turnverein angegliedert. Nach ersten Erfolgen kam der Spielbetrieb mit Ausbruch des 1. Weltkriegs weitestgehend zum Erliegen. Im Jahr 1924 trennten sich die Wege in einer sogenannten Reinlichen Scheidung der beiden Vereine wieder. Die Fußballer – immer noch als Westfalia Schalke bekannt, machten sich selbständig und gründeten sich neu. Als neuer Name wurde Fußballklub Schalke 04 e. V. gewählt. Auch die Vereinsfarben blau und weiß wurden in der damaligen Sitzung festgelegt. Mit der Umbenennung des Vereins wurde für diesen eine eigene Vereinshymne von Hand König geschrieben. Diese trug den Titel “Blau und Weiß, wie lieb’ ich dich”.
Unter dem neuen Namen begann der Aufstieg des FC Schalke 04 nun wirklich. Nach anfänglichen Erfolgen wurde der Verein jedoch im Jahr 1930 aus dem Westdeutschen Spielverband ausgeschlossen, da vielen Spielern des Vereins ein zu hohes Handgeld gezahlt wurde. Diese wurden zu Profis erklärt und durften nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen. Ab 1931 war der FC Schalke 04 allerdings wieder in der Liga vertreten und feierte weitere Erfolge.

Der 2. Weltkrieg und der FC Schalke 04

Die Zeit des Nationalsozialismus war für den FC Schalke 04 enorm erfolgreich. In den Jahren 1933 bis 1945 konnte der Verein sechsmal die Deutsche Meisterschaft erreichen. Die erste Meisterschaft des FC Schalke 04 erreichte der Verein im Jahr 1934 in einem spannenden Endspiel gegen den 1. FC Nürnberg. Auch im folgenden Jahr konnte der Verein wieder die Meisterschaft sichern. Zusätzlich schaffte die Mannschaft im Jahr 1937 das Double aus Meisterschaft und Pokal. Ein Novum zur damaligen Zeit. Weitere Meistertitel folgten in den Jahren 1939, 1940 und 1942. Ab dem Jahr 1942 war allerdings kein regulärer Spielbetrieb mehr möglich. Zu den Folgen des zweiten Weltkriegs gehörte auch die Zerstörung der Glückauf-Kampfbahn durch eine Fliegerbombe.

Zwischen Weltkrieg und Gründung der Bundesliga

Ab dem Jahr 1946 war die Glückauf-Kampfbahn wieder bespielbar, doch die Mannschaft des FC Schalke 04 konnte lange Zeit nicht an die großen Erfolge der vorherigen Jahre anknüpfen. Erst im Jahr 1951 wurde der Verein Meister der Oberliga West und konnte die Endrunde um die deutsche Meisterschaft erreichen. Es folgten einige Jahre, in denen der Verein zwar um die deutsche Meisterschaft mitkämpfen konnte, sich jedoch in den Endspielen immer geschlagen geben musste. Erst im Jahr 1958 konnte der FC Schalke 04 erstmals wieder die deutsche Meisterschaft erreichen. Dies war der siebte und bis heute letzte Meistertitel der Knappen in der Vereinsgeschichte. Als die Bundesliga im Jahr 1964 gegründet wurde, gehörte der FC Schalke 04 zu den Gründungsmitgliedern.

Skandale und Abstiege in der Bundesliga

Die ersten Jahre in der Bundesliga waren für den Verein nicht unbedingt leicht. Dies lag vor allem an finanziellen Problemen des Vereins, welche die Lizenz für den Ligabetrieb gefährdeten. Um die finanzielle Lage zu entspannen, verkaufte der Verein die Glückauf-Kampfbahn an die Stadt Gelsenkirchen. Doch auch sportlich lief es in den folgenden Jahren zunächst sehr schleppend. Der Verein platzierte sich vor allem im Mittelfeld der Liga und musste mehrfach gegen den Abstieg kämpfen. Im Jahr 1971 war der FC Schalke 04 in den sogenannten Bundesliga-Skandal verwickelt. Er hatte absichtlich ein Spiel verloren und dafür Gelder kassiert. Nach einigen Vize-Meisterschaften musste der Verein im Jahr 1981 erstmals in die zweite Bundesliga absteigen.

Der FC Schalke 04 beendete die Saison 1980/81 auf Platz 17

Nach einigen Auf- und Abstiegen sah es für den Verein nicht gut aus. Vor allem die finanzielle Situation machte immer wieder Probleme. Der FC Schalke 04, welcher mittlerweile im Gelsenkirchener Parkstadion spielte, konnte nur durch private Investoren am Leben gehalten werden. Erst im Jahr 1991 gelang dem FC Schalke 04 der endgültige Wiederaufstieg in die erste Liga. Dennoch waren die finanziellen Schwierigkeiten noch nicht vorbei. Erst im Jahr 1994 wurde der Fleischfabrikant Bern Tönnies zum neuen Präsidenten des Vereins gewählt, um dem Verein ein neues Gesicht zu verpassen. Leider verstarb dieser bereits im Sommer 1994, sodass eine weitere Zeit der Ungewissheit folgte. Durch eine Satzungsänderung und eine Professionalisierung des Managements wurde der FC Schalke 04 nun deutlich professioneller aufgestellt. Erster Vorstandsvorsitzender des Vereins wurde Gerhard Rehberg. Auch sportlich ging es beim FC Schalke 04 nun deutlich bergauf, sodass die Mannschaft sowohl national als auch international erste Erfolge feiern konnte. Am 21. 05.1997 gewann der FC Schalke 04 den UEFA-Pokal nach einem spannenden Finalspiel gegen Inter Mailand.

FC Schalke 04: Meister der Herzen

Den Titel Meister der Herzen erreichte der FC Schalke 04 in der Saison 2000/01. Am letzten Spieltag konnten sich die Schalker für die Dauer von vier Minuten als neuer Deutscher Meister fühlen. Doch ein Tor in der Nachspielzeit des direkten Konkurrenten Bayern München sorgte für die Ernüchterung. Der Meistertitel ging nach Bayern und die Schalker mussten sich mit dem Titel des Vizemeisters zufriedengeben. Im August 2001 stand jedoch die nächste Veränderung an. Der FC Schalke 04 bezog ein neues Stadion, die Arena Auf Schalke. Auch sportlich sah es in dieser Zeit sehr gut aus. So gelang dem Verein unter anderem in der Saison 2000/01 der Sieg im DFB-Pokal. Im Mai 2006 trat der Manager des FC Schalke 04, Rudi Assauer von allen Posten zurück. Dies wird von vielen Schalkern als einschneidender Schritt in der Vereinsgeschichte betrachtet.

Die aktuelle Situation beim FC Schalke 04

Seit dem Jahr 2006 geht es beim FC Schalke 04 in der Bundesliga beständig auf und ab. Einige Male schaffte es der Verein sich für internationale Wettbewerbe zu qualifizieren, doch ein großer Erfolg wie die Meisterschaft oder ein Sieg in einem internationalen Wettbewerb blieb den Knappen versagt. Aktueller Trainer ist Markus Weinzierl, welchem es gelang die Mannschaft wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Erstmals in der Geschichte des FC Schalke 04 ist es ruhig um den Verein geworden. Oftmals waren in den Jahren davor Interna an die Öffentlichkeit gelangt, was die Ruhe im Verein nachhaltig beeinträchtigt hatte. Mit dem neuen Schalke-Manager Christian Heidel scheint eine nochmalige Professionalisierung stattgefunden zu haben. Auch wenn der Verein aktuell nicht im Spitzenfeld der Tabelle mitmischt, möchte man wohl in dieser Saison eine Mannschaft aufbauen, welche sich in den nächsten Spielzeiten durchsetzen kann. Somit steht der Trainer erstmals beim FC Schalke 04 nicht unter enormem Erfolgsdruck, sondern kann in aller Ruhe sein System etablieren.

Die Knappenschmiede des FC Schalke 04

Die Jugendabteilung des Vereins war bereits lange Zeit für ihre erfolgreiche Arbeit bekannt. Im Jahr 2012 wurde die Jugendabteilung offiziell in die Knappenschmiede umgetauft, was die tiefe Verbundenheit des Vereins mit seiner Vergangenheit verdeutlichen sollte. Das zertifizierte Nachwuchsschulungszentrum zeichnet sich durch seine erfolgreiche Arbeit bereits seit vielen Jahren aus und hat einige Profis hervorgebracht. Darunter einige Spieler, welche aktuell in der Schalker Mannschaft zu finden sind. Unter anderem Benedikt Höwedes, Ralf Fährmann oder Max Meyer. Doch auch andere Vereine greifen gerne auf die Talente der Knappenschmiede zurück. Bekannte Namen, welche der Knappenschmiede des FC Schalke 04 entsprungen sind, sind unter anderem Julian Draxler, Jens Lehmann, Manuel Neuer, Mesut Özil, Leroy Sané, Olaf Thon oder Michael Skibbe.

Alle Erfolge des FC Schalke 04 im Überblick

  • Erreichen der Deutschen Meisterschaft in den Jahren 1934, 1935, 1937, 1939, 1940, 1942, 1958
  • Insgesamt neun Vizemeisterschaften
  • UEFA-Cup-Sieger 1987
  • UI-Cup Sieger 2003 und 2004
  • Tschammer- und DFB-Pokal Siege in den Jahren: 1937, 1972, 2001, 2002, 2011

Bekannte Spieler und Trainer beim FC Schalke 04

Im Jahr 1999 wählten mehr als 10.000 Fans des FC Schalke 04 ihre ganz persönliche Jahrhundertelf. In dieser befinden sich viele der bekanntesten und beliebtesten Spieler, welche für den FC Schalke 04 spielten. So unter anderem Olaf Thon oder Rolf Rüssmann in der Abwehr, Marc Wilmots, Erst Kuzorra und Fritz Szepan im Mittelfeld und Reinhard Libuda im Sturm. Trainer dieser Jahrhundert-Elf wurde Huub Stevens.

Freunde und Fans des Vereins

Auch die Fan-Struktur des Vereins ist mit den Jahren deutlich angewachsen. Konnte der FC Schalke 04 im Jahr 1991 noch auf gerade einmal 10.000 Mitglieder zählen, sind es im Jahr 2015 bereits mehr als 140.000 Mitglieder. Darüber hinaus finden sich eine große Anzahl an Fan-Vereinen und Fan-Verbindungen, welche die Knappen bei Heim- und Auswärtsspielen unterstützen. Im Laufe der Jahre haben sich darüber hinaus einige Fan-Freundschaften zu anderen Vereinen und Fangruppen entwickelt. So gibt es eine intensive Freundschaft zum 1. FC Nürnberg, welcher von den Schalker Fans bei Spielen im Ruhrgebiet tatkräftig unterstützt wird. Auch bei Spielen gegeneinander bleiben die sonst üblichen Auseinandersetzungen in der Regel aus.
Eine besondere Rivalität besteht allerdings zum Verein Borussia Dortmund. Dies wird vor allem an den Revierderbys deutlich, bei welchen sich die Fans beider Vereine oftmals mit unversöhnlichem Hass zu begegnen scheinen. Diese Spiele sind für viele Fans der Höhepunkt des sportlichen Jahres. In den bisher 147 Pflichtspielen, welche beide Vereine gegeneinander ausgetragen haben, liegt der FC Schalke 04 noch immer vorne. Er konnte 58 Spiele für sich entscheiden, während Dortmund nur auf 51 Siege kommt. 38 Partien endeten unentschieden.

Die Trikots und das Vereinslogo beim FC Schalke 04

Das Logo des Vereins hat sich im Laufe der Zeit deutlich verändert. In den Grundzügen ist das Vereinswappen jedoch gleichgeblieben und zeigt ein stilisiertes G, welches den Schriftzug S04 umfasst. Der Buchstabe G soll stellvertretend für die Stadt Gelsenkirchen stehen, in welcher der Verein beheimatet ist. In der modernen Form des Logos wurde das G so gestaltet, dass es einem Bergwerksschlegel ähnelt und somit an die Gründungszeit des FC Schalke 04 erinnert.
Die Trikots des Vereins sind klassisch in den Vereinsfarben gehalten. Blau und Weiß dominieren. Während bei Heimspielen mit dunkelblauem Trikot mit weißen Schulterstreifen aufgelaufen wird, tragen die Knappen bei Auswärtsspielen eine farblich genau umgekehrte Farb-Kombination. So sind die Schalker Spieler bei allen Spielen sehr einfach zu identifizieren.

Das Stadion des FC Schalke 04

Der FC Schalke 04 spielte lange Jahre auf der sogenannten Glückauf-Kampfbahn. Die Spielfläche wurde auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Consolidation errichtet und war bis zum Jahr 1973 die offizielle Spielstätte der Schalker Heimspiele. Die Glückauf-Kampfbahn fasste bis zu 34.000 Zuschauer und erreichte im Jahr 1931 einen Zuschauerrekord von 70.000 Zuschauern. Noch bis zum Jahr 2005 war die Glückauf-Kampfbahn die Spielstätte der Jugend- und zweiten Mannschaften des Vereins.

Im Jahr 1973 zog der Verein ins Parkstadion um. Das Stadion wurde als Fußball- und Leichtathletik-Stadion errichtet und konnte zu Beginn über 70.000 Zuschauer fassen. Nach dem Umbau des Stadions im Jahr 1998 reduzierte sich diese Zahl auf 62.004 Zuschauer. Das Parkstadion zeichnete sich vor allem durch seine sehr gute Stimmung und die gute Raumgestaltung aus. Viele Fans trauern noch immer dem alten Parkstadion hinterher, auch wenn dieses mittlerweile abgerissen wurde und hier neue Wege gegangen werden. Denn ab dem Jahr 2001 zog der FC Schalke 04 in die Arena AufSchalke um.

Diese Arena – heute als Veltins-Arena bekannt – zeichnete sich vor allem durch seine Modernität aus. Nach Abschluss der Bauarbeiten galt die Veltins-Arena als eine der modernsten Spielstätten in Europa und bot Platz für mehr als 62.000 Zuschauer. Bei internationalen Spielen, bei welchen ein Stehplatzverbot besteht, erreicht die Arena immer noch ein Fassungsvermögen von 54.740 Zuschauern. Die Modernität der Arena zeigt sich auch in der Bewertung der UEFA. Die Arena erreicht die Bewertungs-Kategorie 4 und ist somit offizielle Spielstätte für Endspiele der Champions und Europa League. In der Veltins Arena befindet sich ebenfalls das Vereinsmuseum des FC Schalke 04, welches von Fans und Freunden des Vereins besucht werden kann.

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